Das Erbe der Rosenthals
 - Armando Lucas Correa - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Sonstige Belletristik
Hardcover
432 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2602-0
Ersterscheinung: 21.12.2017

Das Erbe der Rosenthals

(57)

1939 muss die elfjährige Hannah mit ihrer Familie aus Berlin fliehen, denn sie ist Jüdin. Ein Schiff soll sie nach Kuba bringen, doch nur die Wenigsten dürfen die St. Louis dort verlassen. Auch Hannahs Familie wird auseinandergerissen.
2014 sucht die elfjährige Anna nach den Wurzeln ihres bei 9/11 verstorbenen Vaters. Ein Brief ihrer Großtante enthält Fotos und erste Hinweise. Doch erst als sie zusammen mit ihrer Mutter von New York nach Kuba reist, kommt sie der Geschichte ihrer Familie wirklich nahe ...
 
Was bedeutet es, auf der Flucht zu sein, seine Heimat zu verlieren, die Liebsten? Einfühlsam und sprachgewaltig erzählt Armando Lucas Correa die Geschichte zweier Mädchen, die zwei Kontinente und mehr als sechs Jahrzehnte trennen, die aber so vieles verbindet: die Liebe zu ihren Vätern, ihr Überlebenswille, die Hoffnung.

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Pressestimmen

„Ergreifend und berührend!“
„Armando Lucas Correa erzählt einfühlsam und sprachgewaltig die Geschichte zweier Mädchen […] Eine großartige Erzählung…“
„Eine grandios inszenierte Familiensaga, in der der Autor historische Fakten in eine berührende fiktionale Handlung einwebt und so die ganze Tragik von Menschen auf der Suche nach ihrer Herkunft heraufbeschwört. Großartig.“

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Rezensionen aus der Lesejury (57)

schnaeppchenjaegerin schnaeppchenjaegerin

Veröffentlicht am 08.01.2018

Wertvoller Roman über Flucht, Verlust und Schmerz, der die Generationen verbindet, aber auch ein bittersüßer Roman über den Kampf um das Überleben, Mut und die Hoffnung nicht aufzugeben

Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen.
1939 erlebt das jüdische Mädchen Hannah in Berlin die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Sie genießt das Privileg zur Rosenthal-Familie zu gehören, die bis ... …mehr

Der Roman handelt auf zwei Zeitebenen.
1939 erlebt das jüdische Mädchen Hannah in Berlin die Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Sie genießt das Privileg zur Rosenthal-Familie zu gehören, die bis zuletzt sehr angesehen war und der es auch an Geldmitteln nicht mangelt, sieht aber auch das Elend im Viertel der "Unreinen". Als ihr Vater Max willkürlich von den "Barbaren" gefangen genommen wird und sich nur durch die Abtretung seiner Besitztümer freikaufen kann, beschließt die Familie endgültig zu flüchten.
Im Mai 1939 gehen sie in Hamburg an Bord der St. Louis, die sie nach Kuba bringen soll, das zugesagt hat, die über 900 Passagiere aufzunehmen. Die Entscheidung wird jedoch auf ihrer 14-tägigen Reise rückgängig gemacht und Hannah und ihre Mutter Alma sind zwei von nur 30 Passagieren, die das Schiff in Havanna verlassen dürfen. Die St. Louis nimmt wieder Kurs auf Europa, was die Familie entzweit und Hannah auch von ihrem besten Freund Leo trennt.

2014 lebt die 11-jährige Anna allein mit ihrer depressiven Mutter Ida in New York. Erst als diese einen Brieg aus Kuba von der Familie ihres verstorbenen Mannes erhält, wird sie aus ihrer Lethargie gerissen, kümmert sich endlich wieder um ihre Tochter, beantwortet ihr Fragen zu ihrem Vater, die über all die Jahre offen geblieben sind. Ida nimmt sodann Kontakt zur Tante ihres Mannes auf und besucht diese zusammen mit Anna auf Kuba. Dort lernt Anna ihre Wurzeln und erfährt die tragische Familiengeschichte ihres Vaters Louis von ihrer Großtante Hannah, die als Zeitzeugin auch von der Flucht nach Kuba und dem Versuch eines Neuanfangs in einem fremden Land unter denkbar schlechten Voraussetzungen berichtet.

"Das Erbe der Rosenthals" ist die fiktionale Geschichte über zwei Mädchen in einem realen Kontext. Beide Mädchen verbindet die Liebe zu ihren Vätern, von denen sie getrennt wurden bzw. nie kennenlernen durften und die bei ihren Müttern aufgewachsen sind, die mit der Verantwortung für ihr Leben überfordert sind und sich phasenweise in Depressionen flüchten.

Das Schicksal von Hannah und ihrer Familie, die in Berlin alles zurücklässt, um in Kuba eine neues Leben zu beginnen, nur um dort einer Illusion zu erliegen, ist besonders ergreifend aus Sicht der 12-jährigen Hannah erzählt, die für ihr Alter unheimlich reif wirkt und selbst so verzweifelt ist, Selbstmordgedanken zu hegen.

Jahrzehnte später schreibt die inzwischen 87-jährige Hannah ihren Nachfahren einen Brief und enthüllt in Gesprächen mit ihrer Großnichte Anna und deren Mutter ihre Familiengeschichte, wodurch Anna endlich mehr über ihren verstorbenen Vater und damit auch ihre eigenen deutsch-kubanischen Wurzeln erfährt.
Die Verknüpfung des Traumas der Vergangenheit mit den Unsicherheiten über das Schicksal des Vaters seit ihrer Geburt werden zu einer gemeinsamen Geschichte von Hannah und Anna, ein Gedenken an die Verstorbenen und ein Trost für die Hinterbliebenen.

"Das Erbe der Rosenthals" ist ein wertvoller Roman über Flucht, Verlust, Leid und Schmerz, der die Generationen verbindet, aber auch ein bittersüßer Roman über den Kampf um das Überleben, Mut und die Hoffnung nicht aufzugeben.

Auch wenn man schon viele Bücher über den Zweiten Weltkrieg, Nationalsozialismus und Judenverfolgung gelesen hat, ist dieser Roman - in Zeiten, in denen Antisemitismus und die Angst vor Fremden wieder weit verbreitet sind und Rechtspopulisten in Europa auf dem Vormarsch sind- aktuell un dein wichtiges Dokument gegen das Vergessen.

Von der Irrfahrt der St. Louis hatte ich bisher noch nichts gehört, weshalb ich den historischen Hintergrund zu der leidvollen Familiengeschichte, die repräsentativ für die 937 deutschen Juden steht, die all ihre Hoffnungen auf die Überfahrt nach Kuba setzten, besonders interessant fand.

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Eliza Eliza

Veröffentlicht am 25.03.2018

Eine tiefbewegende Geschichte

Armado Luca Correa hat einen Roman geschrieben, der wenn man ihn beendet hat, einen immer noch nicht loslässt. Ein beeindruckendes Zeugnis gegen das Vergessen, mit einer Geschichte die zutiefst berührt. ... …mehr

Armado Luca Correa hat einen Roman geschrieben, der wenn man ihn beendet hat, einen immer noch nicht loslässt. Ein beeindruckendes Zeugnis gegen das Vergessen, mit einer Geschichte die zutiefst berührt.
Das Cover ist für mein Empfinden sehr stimmungsvoll und beschreibt wundervoll zwei Dinge: Die Ungewissheit des kleinen Mädchens, welches auf dem Schiff mit ihrem Koffer steht und in die Ferne schaut und nicht weiß, was auf es zukommt. Zweitens die Einsamkeit bzw. die Verlassenheit des Kindes, welches in seinem Alter nicht alleine auf Reisen gehen sollte. Zwar ist Hanna, eine der Protagonistinnen in dem Roman, nicht wirklich alleine auf diese Reise gegangen, innerlich war sie aber schon alleine, weil ihre Eltern sich mehr mit ihrem eigenem Schicksal beschäftigt haben, als für ihr Kind da zu sein.
Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt (1939 und 2014), die beiden Hauptfiguren Hannah (1939) und Anna (2014) sind sich sehr ähnlich. Sie beide haben ein schweres Schicksal zu tragen.
Hannah wächst in Berlin zur Zeit des Nationalsozialismus als jüdisches Kind auf. Ihre Eltern haben eine gute Stellung in der Gesellschaft. Ihr Vater ist Professor und ihre Mutter die Tochter eines vermögenden Juden. Die sich zu Beginn des Jahrhunderts noch in den gehoben Kreisen bewegen.

Anna die in New York aufwächst, lernt ihren Vater nie kennen, da er bei dem Anschlag am 11. September auf die Zwillingstürme, ums Leben gekommen ist. Hannah zog Annas Vater auf. Als sie von Anna erfährt, ist die Tochter ihres Zöglings für sie der Hoffnungsschimmer der Familie. Für Hannah wiederum ist Anna das Tor mehr über ihren unbekannten Vater zu erfahren. So verweben sich diese beiden Geschichten immer mehr, bis sie zu einer werden, die tief bewegt.

Es geht um Familienschicksale, um Verlust, um Trauer und um Freundschaft. Ein besonders Portrait zweier beeindruckender Frauen, die ihr Schicksal annehmen. Der Roman wird in der Ich-Erzähler-Form erzählt, wir schlüpfen als Leser in die Rolle der Hannah und der Anna und erleben die Welt mit ihren Augen. Ein großartiges Geschenk, welches uns der Autor macht. Mit den Augen eines Kindes erleben wir das Schicksal dieser Welt. Ein umfangreiches Nachwort, Bibliographie, ein Personenverzeichnis, Bilder/ Fotos und ihre Beschreibung runden den Roman ab und heben noch einmal die historischen Fakten hervor.
Der Roman ist für Männer und Frauen lesbar, wobei natürlich die Damen mit den beiden Protagonistinnen nähere Identifikationsfiguren haben. Ich kann diesen Roman uneingeschränkt empfehlen, da er ein eindrucksvolles Zeugnis seiner Zeit ist mit einem teils unbekannten Schicksal.
Ich bedanke mich bei der Verlagsgruppe Lübbe und NetGalley Deutschland für die Bereitstellung des Lese- und Rezensionsexemplars und wünsche diesem Buch noch viele, viele Leser. Denn das Schicksal von Hannah und Anna darf nicht in Vergessenheit geraten.

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MissLila MissLila

Veröffentlicht am 18.03.2018

spannend und historisch

Armando Lucas Correa erzählt in seinem Debütroman die Geschichten zweier Mädchen – zwei Schicksale – eine gemeinsame Geschichte die sie verbindet. Die elfjährige Hannah muss 1939 mit ihrer Familie aus ... …mehr

Armando Lucas Correa erzählt in seinem Debütroman die Geschichten zweier Mädchen – zwei Schicksale – eine gemeinsame Geschichte die sie verbindet. Die elfjährige Hannah muss 1939 mit ihrer Familie aus Berlin fliehen, da sie Juden sind und somit in dem nationalsozialistischen Deutschland nicht mehr sicher leben können. Sie steigen auf ein Schiff, dass sie nach Kuba bringen soll, jedoch in Kuba angekommen, dürfen nur wenige Passagiere die St. Louis verlassen. Nur Hanna und ihre Mutter Alma dürfen einreisen …somit wird auch ihre Familie auseinander gerissen.

2014. Anna beginnt nach ihren Wurzeln zu suchen. Ihr Vater ist bei den Terroranschlägen des 9/11 ums Leben gekommen. Sie erhält einen Brief der Großtante aus Kuba. Hier findet sie Hinweise und ein paar Fotos. Sie beschließt gemeinsam mit Ihrer Mutter von New York nach Kuba zu reisen um die Rätsel ihrer Herkunft zu lösen.

Meine Meinung

Der Autor erzählt die Geschichte jeweils aus der Sicht der beiden Mädchen, diese wechseln sich jeweils in den Kapiteln ab. Das Buch selbst ist in vier Teile gegliedert, die Aufteilung ist nach den unterschiedlichen Zeitebenen der Geschichte. Die Gliederung in diese Epochen hat mir sehr gut gefallen und macht das Buch sehr abwechslungsreich. Die einzelnen Kapitel hätten sogar gerne etwas länger sein können, da man so sehr schnell zwischen den beiden Geschichten hin und her springt.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig, hätte ich das Buch, weil die Thematik so traurig und schockierend ist, sodass man das gelesene erstmal verdauen muss, nicht aus der Hand legen müssen, hätte ich es in einem Rutsch durchgelesen. Stück für Stück verschachteln sich die Geschichten die anfangs so unterschiedlich scheinen immer mehr ineinander. Dem Autor ist es hervorragend gelungen die Schicksale der beiden Mädchen immer mehr zu verzahnen.

Die Schicksale der beiden Protagonistinnen Hannah und Anna haben mich gefesselt und zu Tränen gerührt. Beide sind sie sehr sympathisch und mir ans Herz gewachsen. Das Erlebte geht einem sehr nahe, auch wenn die Geschichte von Hannah und Anna selbst Fiktion ist basiert es im Grunde auf wahren geschichtlichen Ereignissen. Der Kapitän der St. Louis hat damals versucht über 900 Passagiere nach Kuba in Sicherheit zu bringen. Dies ist auch am Ende des Buches im Nachwort mit den Erläuterungen über die geschichtlichen Ereignisse zu lesen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es als Einleitung steht um den historischen Hintergrund präsent zu haben, ich habe ehrlich gesagt das Nachwort eingangs vor Beginn des Buches gelesen um einfach zu wissen, was die Fakten waren.

Der Roman ist sehr tiefgründig, eindrucksvoll und hat mich durch den mitreißenden Schreibstil und das historische Thema absolut überzeugen können. Die Handlungen sind überzeugend bildlich geschildert, sodass man sich gut in das Geschehen reinversetzen kann.

Die historischen Hintergründe zum Ende des Buches zusammen mit Fotos und den Passagierlisten des Luxusliners St. Louis runden die Geschichte hervorragend ab.

Fazit
Das Familiendrama „ Das Erbe der Rosenthals“ hat mich zutiefst berührt und ich würde mir wünschen, dass es hierzu eine Verfilmung gibt. Ich kann diesen emotionalen Roman wärmstens weiterempfehlen

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Winniehex Winniehex

Veröffentlicht am 10.03.2018

Ein tiefbewegendes Buch...

Berlin, 1939 Deutschland in der Hand der Nationalsozialisten. Für die jüdische Bevölkerung wird die Lage zunehmend ernster. Professor Rosenthal versucht mit seiner Familie nach Kuba zu flüchten, denn Kuba ... …mehr

Berlin, 1939 Deutschland in der Hand der Nationalsozialisten. Für die jüdische Bevölkerung wird die Lage zunehmend ernster. Professor Rosenthal versucht mit seiner Familie nach Kuba zu flüchten, denn Kuba ist eines der wenigen Länder die noch jüdische Emigranten aufnimmt. In der Kuba angekommen, fangen die Probleme für die Familie richtig an. Denn auf Kuba angekommen, weigert sich dessen Regierung alle Passagiere des Schiffes aufzunehmen. Sie entscheiden, dass nur einzelne Personen denn zutritt erhalten. So geht es auch den Rosenthals, während seine Frau Alma und ihre gemeinsame Tochter Hannah auf das Land Zuflucht finden, bleibt er alleine zurück.

75 Jahre später, 2014 in New York: Das junge Mädchen Anna Rosen, möchte gerne mehr über Ihren Vater erfahren. Dieser kam bei den Terroranschlägen 9/11 in New York ums Leben, dass einzige was Sie weiß ist, dass er aus Kuba stammt und dort von seiner Tante Hannah großgezogen wurde. Als Sie dann noch ein Brief von der besagten Tante Hannah erhält, macht Sie sich mit ihrer Mutter auf nach Kuba um mehr über ihren Vater und dessen Herkunft herauszufinden.

Ein Thema was nie sterben wird und auch nicht sollte, der 2. Weltkrieg und dessen Ausmaße. Genau deswegen habe ich auch dieses Buch gelesen, der Klappentext hat mich angesprochen und muss auch sagen, es hat nicht zu viel versprochen. Das Buch wird abwechselnd aus der Sicht der beiden kleinen Mädchen erzählt, dazu kommen dann Rückblicke und die Gegenwart. Also man muss schon ganz schön hin- und herschalten. Aber die Geschichte findet sich so allmählich zusammen, was eigentlich auch vom Klappentext her fast vorauszusehen ist. Mich persönlich hat die Thematik wieder einmal sehr bedrückt, man kann sich gar nicht vorstellen wie diese grausame Zeit war. Der Autor muss sehr gut recherchiert haben, denn man kann sich ein sehr gutes Bild von der Zeit, dem Empfinden der Menschen machen.

Fazit: Der Roman hat mich wirklich sehr beeindruckt, persönlich mag ich gerne solche Bücher lesen, egal ob nun der 2. Weltkrieg oder ein anderes historisches Ereignis. Man muss das Genre einfach mögen um sich in so eine Geschichte fallen zu lassen. Das andere was man verstehen muss ist, dass es authentisch ist, diese Zeit gab es wirklich und kann man auch nicht wegdiskutieren.

Ich kann dieses Buch nur volle 5 von 5 Sternen geben, da ich es wirklich gerne mochte ?

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sunny-girl sunny-girl

Veröffentlicht am 24.02.2018

Familiengeheimnis

Das Buch wird abwechselnd aus Sicht von Hannah und Anna erzählt. Die Kapitel sind jeweils mit dem Namen und der Jahreszahl überschieben. Dadurch kommt man nicht durcheinander. Trotzdem hatte ich anfangs ... …mehr

Das Buch wird abwechselnd aus Sicht von Hannah und Anna erzählt. Die Kapitel sind jeweils mit dem Namen und der Jahreszahl überschieben. Dadurch kommt man nicht durcheinander. Trotzdem hatte ich anfangs Schwierigkeiten in das Buch zu kommen. Mich hatte vor allem das Schicksal von Hannah nicht fesseln können. Irgendwie verhielt sie sich nicht wie eine Zwölfjährige. Erst nach der Ankunft in Kuba habe ich mich festgelesen. Nun hat mich die Handlung nicht mehr losgelassen. Die erwachsene Hannah hat mir viel besser gefallen. Jetzt konnte ich mit den Protagonisten mitfiebern und mitleiden und habe am Schluss manch Tränchen vergossen.
Als ich im Nachwort gelesen habe, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit basiert, war ich noch mehr beeindruckt. Dem Autor ist es gut gelungen die Familiengeschichte in die historischen Begebenheiten einzubinden.
Von mir gab es 4 Sterne.

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Armando Lucas Correa im exklusiven Interview

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Autor

Armando Lucas Correa

Armando Lucas Correa - Autor
© Hector Torres

Armando Lucas Correa lebt in Manhattan und arbeitet dort als Herausgeber des wichtigsten Magazins der spanischen Gemeinschaft in den USA, People en Español. Zuvor arbeitete er auf Kuba als Herausgeber eines Kulturmagazins. Für seine journalistische Arbeiten wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der National Association of Hispanic Publications und der Society of Professional …

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