Das Lächeln der Fortuna
 - Rebecca Gablé - Taschenbuch

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14,90

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Historische Romane
Taschenbuch
1.196 Seiten
Ab 18 Jahren
ISBN: 978-3-404-13917-0
Ersterscheinung: 25.11.1997

Das Lächeln der Fortuna

Band 1 der Reihe "Waringham Saga"

(10)

England 1360: Nach dem Tod seines Vaters, des wegen Hochverrats angeklagten Earl of Waringham, zählt der zwölfjährige Robin zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt. Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earls, schikaniert Robin, wo er kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.
Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancaster erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe – und begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind. Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

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Bloggerstimmen

Rezensionen aus der Lesejury (10)

Beryt Beryt

Veröffentlicht am 01.03.2017

Ich will nochmal!

Nachdem ich den ersten Band der "Waringam"-Reihe nun schon zum zweiten Mal gelesen habe, kann ich sagen, dass ich mein All-Time-Lieblingsbuch gefunden habe. Egal, ob ihr gerne historische Bücher lest oder ... …mehr

Nachdem ich den ersten Band der "Waringam"-Reihe nun schon zum zweiten Mal gelesen habe, kann ich sagen, dass ich mein All-Time-Lieblingsbuch gefunden habe. Egal, ob ihr gerne historische Bücher lest oder nicht, gebt "Das Lächeln der Fortuna" eine Chance! Rebecca Gablé erzählt ungaublich fesselnd, detailreich, aber nicht überladen und gibt jedem Charakter so viel Leben, dass ich das Gefühl hab, er steckt direkt neben mir.
In ""Das Lächeln der Fortuna" geht es um Robin, der um sein Erbe als "Waringham" kämpfen muss und dabei in die Intrigen der Mächtigen des Landes gerät. Robin ist sympathisch, aber nicht ohne Fehler. Er gerät in viele schwierige bis lebensbedrohliche Situationen, aber dabei wirkt die Geschichte nie unrealistisch. Wir begleiten ihn von jungen Jahren bis ins hohe Erwachsenenalter und lernen dabei nebenher viel über das England seiner Zeit.
Wenn ihr Lust auf das Buch habt, seid mutig und steigt direkt mit der erweiterten Fassung ein. Das ist die Geschichte, wie Rebecca Gablé sie ursprünglich geschrieben hat. Die zuerst veröffentlichte Fassung hat mehr als 500 Seiten weniger.
Und dann geht es weiter mit den Generationen der Waringhams in bisher vier Folgebüchern und ich hoffe es werden noch mehr!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Patrick_1995 Patrick_1995

Veröffentlicht am 14.03.2021

DER Klassiker von Rebecca Gable - Einstieg in die Saga

Die Waringham-Saga hat ihren Auftakt mit dem „Lächeln der Fortuna“ - ein absolut lesenswertes Werk und zurecht ein Bestseller! …mehr

Die Waringham-Saga hat ihren Auftakt mit dem „Lächeln der Fortuna“ - ein absolut lesenswertes Werk und zurecht ein Bestseller!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

speedy208 speedy208

Veröffentlicht am 05.01.2021

Ponyhof-Romantik im Mittelalter

Mir fiel das Buch quasi vor die Füsse. Ein Strassenfund, der mir trotz Regen und dem wunderbaren roten Layout ins Auge fiel. Die Erstleserin liess in ihrer Enttäuschung (!?) sogar den Kaufbeleg drin (2016).
Ich ... …mehr

Mir fiel das Buch quasi vor die Füsse. Ein Strassenfund, der mir trotz Regen und dem wunderbaren roten Layout ins Auge fiel. Die Erstleserin liess in ihrer Enttäuschung (!?) sogar den Kaufbeleg drin (2016).
Ich tat mich echt schwer, mit Lesen anzufangen. Aber als ich so gut 30 Seiten hatte, zog es mich hinein zwar in die Ära, aber die 1100 Seiten schreckten mich doch ab...
Robin und Mortimer, Könige und Adel, Pferde und Natur, Liebe und Zwietracht, Familie. Alles eigentlich, was man von einem U-Roman erwartet - nur eben nicht historisch genug! Ich meine, die Waringhams und ihr Umfeld sind ja ok, nur finde ich es schade, dass ein Buch 1100 Seiten umfasst, wenn auch über eine Zeitspanne von 30 Jahren.
Da ich selbst historische Romane schreibe und neugierhalber auch lese, fiel mir der Unterschied zwischen einem Ken Follett, der ja auch 1000+ Seiten umfasst je Band, und einem Gablé auf: die Tiefgründigkeit. Anders kann ich's nicht beschreiben. Und mir persönlich liegt eher ein Follett. Warum? Weil ich es übertrieben finde, eine Schlacht oder ein Ereignis auf knapp 3 Seiten abzuhaken. Wenn Mortimer und Robin miteinander kämpfen, egal ob als Kids oder als gestandene Männer, dann ist absehbar, da ja gut 2/3-Buch vor einem noch liegen, dass das nach 3 Seiten vorbei ist und Robin als Sieger hervorgeht oder so.
Was mir auch auffiel war, dass sich die Autorin auf 4 Charaktere beschränkt hat, die sie immer wieder als Reinkarnation in der wachsenden Familie verwendet. Ist zwar logisch, aber langweilig und vorhersehbar! Da wundere ich mich nicht, dass die Erstkäuferin - genau wie ich - in der Mitte bzw. im 2.Kapitel (-1376) - kapitulierte, d.h. das Buch hinschmiss; genau da klappte das Buch beim Aufschlagen ja auf.
Im Nachhinein, nachdem ich es zu Ende gelesen habe, bestätigte sich mein Verdacht über die Erstleserin, denn auch ich fand nach dem 2.Kapitel, es sei alles gesagt, die Neugier aufs Mittelalter gesättigt, eine Fortsetzung unnötig. Aber jeder sieht das anders.
Auf der Website der Autorin las ich, dass der Verlag ihr sogar 300 Seiten gestrichen hat - Gott sei Dank! Aber dass die Waringham-Saga insgesamt 6 Teile umfasst, hat mich umgehauen, genügte mir doch der 1 Teil vollends.
Was Königs & Co. angeht: Nun ja, interessante Einsprengsel, aber zu dürftig, genauso wie die Personen. Vielleicht gehe ich von mir aus oder von Ken Follett - nein, ich bin kein Fan! -, aber ein historischer Roman sollte nicht voller Action sein, Scharmützeln, die nur 3 Seiten dauern und dann wie ein Film weitergehen. So was törnt ab. Dass das Lektorat oder der Verlag nicht bemerkt hat?
Bei so vielen historischen Personen kommt man rasch durcheinander, auch wenn am Ende und Anfang des Buches eine Ahnentafel und ein "Who ist Who" stehen. Da lobe ich mir Karl May, wo regelmässig Fussnoten erklärten, was Sache ist. Schade, dass das heutzutage offensichtlich überholt ist. Denn wer hat schon Zeit und Geduld, immer wieder nach vorn oder hinten zu blättern, wer nun wer ist.
Was den Titel angeht, finde ich ihn unpassend. Was hat das Ganze mit Glück oder der Göttin Fortuna zu tun? Es liegt ja auf der Hand, dass der Helden-Clan gewinnt, oder? Na ja, vielleicht waren die Agenten oder der Verlag anderer Meinung, weil ja nicht jeder Autor seinen Titel durchbringt. Die restlichen 5 Teile sind da treffender, so vom Gefühl her. Ist aber Ansichtssache.
Wenn ich so die Inhaltsangabe der restlichen Teile durchgehe, würde mich nur einer reizen, der letzte Teil: "Der Palast der Meere". Aber auch da ist wahrscheinlich die rasche Abhandlung von Freud und Leid vorprogrammiert. Dennoch wäre es interessant ins Zeitalter von Elisabeth I abzutauchen, mit einer weiblichen Heldin.
Von einer Autorin, die Mediävistik studiert hat, hätte ich mehr erwartet. So kommt es mir vor, als ob sie wie ihre grossherzigen Romanhelden statt Fakten streut. So gesehen stimmt das, was die Branche über historische Romane sagt: "Nur wenige wie Follett verdienen das Prädikat "Könner".

Die Story beginnt damit, dass Robin 12 Jahre alt ist und zurückkommt aus dem Kloster. Und etwas später auch seine jüngere Schwester Agnes. Schon dort fangen die Klischees an, entsprechen aber überhaupt nicht dem Alter. Man spürt - ich zumindest - sofort, dass das unmöglich ein 12jähriger Junge sein kann, der so verantwortungsbewusst , nüchtern und sachlich sein Leben meistert. Ebensowenig seine jüngere Schwester Agnes, die mit 10 oder 11 Jahren schon eine Art "Kräuterhexe", heilkundig ist und sogar allein eine Geburt meistern kann! Also wirklich, das passt zwar in die Dramaturgie, aber ist jenseits aller Logik. Sich vorzustellen, dass ein Mädchen allein eine Entbindung meistert, na ja...
Als "Ponyhof-Romanik 700 Jahre vor unserer Zeit "würde ich das Ganze beschreiben. Ein Jugendlicher oder ein Kind könnte sich dafür zwar erwärmen, aber auch denen wäre es zu wenig faktisch. Gablés Liebe zu Pferden dringt durch jede Seite - fast posttraumatisch. Klar, jedes Mädchen träumt von Pferden, aber der Traum endet mit dem Erwachsenwerden. Gablé scheint das aber nicht überwunden zu haben.
Wenn ich mir die Figuren übe die Zeit vergleiche, fällt mir einfach auf, dass sie, die Autorin, von sich aus ging, und nicht die Figuren ihrem Alter gemäss beschrieb.
Nein, ich würde das Buch keinem empfehlen, der keine oberflächlichen Geschichten mag! Denn es ist sehr oberflächlich.

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Lese_Lust Lese_Lust

Veröffentlicht am 29.04.2020

Robin of Waringham

England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie ... …mehr

England 1360. Nach dem Tod seines Vaters, des ehemaligen Earl of Waringham, reißt der zwölfjährige Robin aus der Klosterschule aus und verdingt sich als Stallknecht auf dem Gut, das einst seiner Familie gehörte. Als Sohn eines angeblichen Hochverräters zählt er zu den Besitzlosen und ist der Willkür der Obrigkeit ausgesetzt.Besonders Mortimer, der Sohn des neuen Earl, schikaniert Robin, wo er nur kann. Zwischen den Jungen erwächst eine tödliche Feindschaft.

Aber Robin geht seinen Weg, der ihn schließlich zurück in die Welt von Hof, Adel und Ritterschaft führt. An der Seite des charismatischen Duke of Lancester erlebt er Feldzüge, Aufstände und politische Triumphe - und er begegnet Frauen, die ebenso schön wie gefährlich sind.

Doch das Rad der Fortuna dreht sich unaufhörlich, und während ein junger, unfähiger König England ins Verderben zu reißen droht, steht Robin plötzlich wieder seinem alten Todfeind gegenüber ...

Das Cover ist sehr schön gestaltet und der Titel passt perfekt zur Handlung. Robin befindet sich im Laufe der Geschichte immer wieder an verschiedenen Stellen des Rades von Fortuna. Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar. Die Lesbarkeit ist durchgehend gegeben und die Geschichte wird nie langweilig. Das liegt auch daran, dass die Autorin den Spannungsbogen ständig aufrecht erhält und man nie genau wissen kann, wie es weitergeht.

Auch die Charaktere sind alle liebevoll und einzigartig gestaltet. Robin lernt der Leser als kleinen Jungen kennen und geht mit ihm über mehrere Jahrzehnte durch Höhen und Tiefen. So manches Mal dachte ich mir, „wie soll er da wieder herauskommen...“ Ich habe mit Robin und seiner Familie und Freunden immer mitgefiebert. Es sind zu viele Charaktere, um alle aufzuzählen, aber mit gefällt am meisten, dass die Waringhams kämpferisch sind und eine besondere Bindung zu Tieren haben. Am liebsten würde ich mich einmal von Robin durch das Gestüt von Waringham führen lassen. Die Familie hat natürlich auch Widersacher und ist eng mit der Geschichte der königlichen Familie verwoben. Auch die Antagonisten sind von der Autorin wunderbar dargestellt, auch wenn ich Mortimer gehasst habe, gefielen mir die Szenen mit ihm. Auch die Parallelen in der nächsten Generation machen den wunderbaren Handlungsstrang der Autorin deutlich. Der Mönchskopf gehört beispielsweise auch zu einem dieser fabelhaften Details, die sich die Autorin ausgedacht hat.

Die Waringham-Saga ist meiner Meinung nach eine ganz wunderbare Reihe, die Spuren hinterlässt. „Teufelskrone“ ist zeitlich gesehen der Vorgänger von diesem ersten Band, aber die Bücher sind auch unabhängig voneinander zu lesen. Ich empfehle „Das Lächeln der Fortuna“ unbedingt weiter. Man kann in die Geschichte voll und ganz eintauchen und möchte einfach nur weiterlesen. Der Fan von historischen Romanen, die sich mit dem Schicksal einer Familie beschäftigen, kommen auf ihre vollen Kosten.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Leoline Leoline

Veröffentlicht am 21.07.2019

Ein guter Freund

Dieses Buch sollte man gelesen haben.

- Rittergeschichte
- Liebesgeschichte
- exakt recherchierte Englische Geschichte
- mit einem unvergleichlichen Humor geschrieben

Das Lächeln der Fortuna ist für ... …mehr

Dieses Buch sollte man gelesen haben.

- Rittergeschichte
- Liebesgeschichte
- exakt recherchierte Englische Geschichte
- mit einem unvergleichlichen Humor geschrieben

Das Lächeln der Fortuna ist für mich eines der besten Bücher. Auch nach mehrmaligem Lesen findet man noch immer neue historische Fakten. Und es ist noch immer fesselnd und wie das zusammentreffen mit guten Freunden.

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Autorin / Sprecherin

Rebecca Gablé

Rebecca Gablé - Autor
© Olivier Favre

Rebecca Gablé studierte Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Mediävistik in Düsseldorf, wo sie anschließend als Dozentin für mittelalterliche englische Literatur tätig war.
Heute arbeitet sie als freie Autorin und lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca. Ihre historischen Romane und ihr Buch zur Geschichte des englischen Mittelalters wurden allesamt Bestseller und in viele Sprachen übersetzt. Besonders die Romane um das …

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