Das Morpheus-Gen
 - Tibor Rode - PB

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15,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Thriller
Paperback
430 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-431-04086-9
Ersterscheinung: 27.07.2018

Das Morpheus-Gen

(54)

Für den New Yorker Anwalt David Berger gerät die Welt aus den Fugen: Seit Nächten kann er nicht schlafen, sondern bleibt rund um die Uhr wach. Kurz darauf werden seine Freundin und sein bester Freund ermordet, und für die Polizei steht fest, dass er der Täter ist. Unterstützung auf der Flucht erhält David von der Archäologin Nina, die aus unbekannten Gründen seine Nähe sucht. David wird bald klar: Das, was ihm bislang den Schlaf geraubt hat, kann ihn das Leben kosten. Er ahnt nicht, dass sich hinter seiner plötzlichen Schlaflosigkeit eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Menschheit verbirgt ...

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Rezensionen aus der Lesejury (54)

reisemalki reisemalki

Veröffentlicht am 05.08.2018

Noch besser als das "Mona-Lisa-Virus"!

Das Titelbild hat mich sofort angesprochen, zeigt es doch ein Bild eines nachtaktiven Vogels, einer Eule! Ob diese rote Augen hat, vom langen Wachbleiben, sei jetzt mal dahingestellt :-))
Der Titel "Morpheus-Gen" ... …mehr

Das Titelbild hat mich sofort angesprochen, zeigt es doch ein Bild eines nachtaktiven Vogels, einer Eule! Ob diese rote Augen hat, vom langen Wachbleiben, sei jetzt mal dahingestellt :-))
Der Titel "Morpheus-Gen" ist erstmal nichtssagend, die Zusammenfassung des Inhalts macht allerdings Appetit auf mehr!

Die Handlung: Der junge, aufstrebende Anwalt David Berger kann von seit Tagen nicht mehr schlafen, damit nicht genug, läuft ihm auch noch seine Freundin weg und diese und sein bester Freund werden ermodet. Als Täter für die Polizei kommt nur er in Frage! Ein Wettlauf mit der Zeit und gegen die Polizei beginnt, einen Wettlauf bei welchem er Unterstützung durch Nina erhält, eine zwielichtige Person, welche wohl nicht nur auf Hilfe für David aus ist. Bald wird deutlich das es um mehr als die 2 Morde geht, sondern eher darum, warum David nicht schlafen kann und das Geheimnis, welches dahinter steht und durch eine dunkle Bruderschaft bewahrt werden muss!

Das Thema ist jetzt, gerade vor den schlaflosen Hitzenächten, mehr als präsent - nur für den Schlaf, den wir bräuchten und nicht bekommen, weil es mehr als 26 Grad in der Wohnung hat, gibt es eine sehr rationale Erklärung - für die Schlaflosigkeit von David gibt es das nicht. Ein spannendes Thema, ist der Schlaf für den Menschen sehr wichtig, da die Körperfunktionen ohne Pausen, nicht in vollem Maße aufrecht erhalten werden können, oder aber, rational betrachtet, man hat mehr Zeit wichtige Angelegenheiten zu erledigen.
Die Charaktere im Roman sind teilweise gut gezeichnet, allerdings in der Regel eher oberflächlich. Allerdings ist das in meinen Augen für einen Thriller, der seine Spannung mehr aus der Handlung bezieht, eher unwichtig. Die Handlung strebt seinem Höhepunkt entgegen, der Spannungsbogen ist sehr fein konstruiert, man wird zum weiterlesen einfach "gezwungen". Der Schreibstil ist kurz und faktisch, genau richtig für einen Thriller. Mir hat "Das Morpheus-Gen" sehr viel Spaß gemacht, lediglich eines blieb meines Achtens ein wenig auf der Strecke - wie ist das Morpheus-Gen eigentlich entstanden?

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Redbird Redbird

Veröffentlicht am 04.08.2018

...einer der besten Thriller den ich in den letzten 2 Jahren gelesen hab

Anwalt David Berger, beschäftigt in einer großen Anwaltskanzlei - der Tag müsste für ihn mehr als 24 Stunden haben. Nie ist genug Zeit - auch nicht für seine Freundin Sarah, die ihn mit einem knapp ... …mehr

Anwalt David Berger, beschäftigt in einer großen Anwaltskanzlei - der Tag müsste für ihn mehr als 24 Stunden haben. Nie ist genug Zeit - auch nicht für seine Freundin Sarah, die ihn mit einem knapp verfassten Brief verlässt. In dieser Situation erhält David von seinem Freund Alex Tabletten, die ihm ermöglichen sollen, länger wach und fit zu sein. Mit Einnahme dieser Tablette fängt das Mysterium und auch sein Leidensweg an. Zufällig (denkt er) stösst er bei angeordneten Recherchen seiner Kanzlei auf eine wissenschaftliche Erfindung seines Vaters. Um was es genau geht, erfährt er aus den Unterlagen nicht. Er fängt an auf eigene Faust zu recherchieren. Schlafen kann er seit der Tablette nicht mehr. Was er nicht weiß ist, dass er schon lange überwacht wird und nichts ist wie es scheint. Er muss lernen, dass es Dinge gibt, die er sich vorher nicht einmal vorstellen konnte und er muss um sein eigenes und um das Leben seiner Liebsten kämpfen um einer übermächtigen Geheimorganisation das Handwerk zu legen.


Fazit:

Ein wirklich sehr gelungener Thriller. Am Anfang kam ich recht schleppend in die Geschichte rein. Dies lag aber nicht am Schreibstil oder einer mangelnden Spannung sondern weil ich einfach keine Zeit hatte. An einem Sonntag hab ich mich dann ganz bewusst hingesetzt und ab dem zweiten Leseabschnitt angefangen...und Sonntag mittag hatte ich den Roman durch, weil ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Der Schreibstil war nicht einfach, aber auch nicht schwierig...flüssig zu lesen, die Spannung nahm mit jedem Detail und Wendung zu. Es gab wissenschaftliche aber auch mysteriöse Momente. Mit jeder Wahrheit und Wendung, die man sich als Leser erklären konnte, kam eine neue unerklärbare Komponete hinzu. Gerade wie die Sache mit Nina, dem sogenannten Sandmann. Man ahnte dass sie nichts Gutes vorhatte, aber zweifelte dann selbst irgendwann, ob sie die Seiten wechseln wollte. Gut gefallen hat mir der Abschnitt mit der "geheimen" Bank, wie das sein Vater eingefädelt hatte und was er mit der Bruderschaft zu tun hatte, besser gesagt für sie. Die Zeitsprünge von Gegenwart in Vergangenheit z.B. mit der alten Gräfin und dem Verlangen bzw. Bedürfnis nach Blut fand ich gut gewählt, lockerte den Roman auf, erklärte einige Hindergründe und erhöhte die Neugier noch mehr. Innovativ fand ich die Geschichten über die "berühmten" Schlaflosen wie Napoleon und der Präsident der USA. Für mich muss ein Thriller nicht immer jede Menge Blut und Folter beinhalten, um mich zu fesseln. Das hat dieser Roman geschafft. Die Charaktere waren alle für mich super herausgearbeitet und der Autor hat ihnen Leben eingehaucht. Ich konnte mir die Personen richtig vorstellen vor meinem geistigen Auge. Der Roman hat mich abgeholt und mitgenommen....mehr kann man von einem Roman nicht verlangen.

Am besten fand ich, dass es nicht hunderte von Charakteren gab. Es war genau die richtige Anzahl, die man sich mit allen persönlichen Eigenarten merken kann.... na gut im Laufe der Geschichte reduziert sich sowieso noch die Anzahl.

Am wenigsten hat mir das Happy End gefallen...da hätte es bei mir etwas dramatischer sein können. Damit meine ich nicht die Verfolgungsjagd etc. sondern die Schlussgeschichte mit dem Baby und der glücklichen Zukunft.

Erwähnen möchte ich außerdem die Polizisten Millner und Henry. Sie haben ausgezeichnet in den Roman gepasst, haben den Humor reingebracht in angemessenem Rahmen.

Gebe dem Roman und dem Autor 5 Sterne - für mein Empfinden durchaus gerechtfertigt.

Grund dafür ist, dass ich genauso begeistert gewesen wäre, wenn ich mir in einer Buchhandlung den Roman gekauft hätte. Ich wäre nicht enttäuscht gewesen.

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aly53 aly53

Veröffentlicht am 27.08.2019

Für jeden Thriller Fan ein absolutes Muss

Bereits das “Mona – Lisa -Virus” von Tibor Rode hat mich schon unglaublich begeistert, so das ich unbedingt auch sein neues Buch lesen musste. Vom Klappentext her, hat es mein Interesse sofort entfacht. ... …mehr

Bereits das “Mona – Lisa -Virus” von Tibor Rode hat mich schon unglaublich begeistert, so das ich unbedingt auch sein neues Buch lesen musste. Vom Klappentext her, hat es mein Interesse sofort entfacht. Aber es war nichts im Gegensatz dazu, was mich im Endeffekt dann tatsächlich erwartet hat.

Sein Schreibstil ist wie gewohnt sehr einnehmend und bildhaft, so das ich im Nu in einem Sog verschwand, aus dem ich nicht mehr auftauchen konnte.
Er zaubert eine sehr düstere und geheimnisvolle Atmosphäre, was das Geschehen nur noch mehr untermauert.
Im Zentrum des Ganzen steht David Berger. Ein junger aufstrebender Anwalt, der jedoch mit zunehmendem Druck immer mehr unter Beschuss gerät. Er wird zu Leistungen gezwungen, die praktisch unmöglich sind und dann fällt ihm plötzlich ein Wundermittel in die Hände. Gleichzeitig ist dies aber auch die Fahrkarte, die ihn geradewegs in eine Abwärtsspirale zieht.
Plötzlich ist er der Gejagte und die Feinde sind nicht zu unterschätzen.
Doch was erwartet David tatsächlich am Ende der Spirale?

Mich haben die Charaktere unglaublich begeistert. Allen voran David. Der mich mit seiner Wandelbarkeit ungeheuer beeindruckt hat. Ein junger Mann der harmlos erscheint, in dem aber einiges schlummert, das man nicht erwarten würde. Er wirkt manchmal etwas kopflos und impulsiv, was aber mit seiner zunehmenden Verzweiflung zusammenhängen kann.
Daneben brillieren noch weitere Charaktere, die mich zum einen wirklich überrascht und die ich zum anderen unglaublich ins Herz geschlossen habe.
Allen voran Millner, der mir wahnsinnig gut gefiel und der hier auch ein bißchen der Fels in der Brandung war.
Er wusste immer einen Weg und hat mich mit seiner Art und seinem Gerechtigkeitssinn einfach nur umgehauen. Ihm gelang es mit Leichtigkeit, mich immer wieder zum lachen zu bringen.
Nicht alle Charaktere erhalten Sympathiepunkte. Aber auch die Antaghonisten, zeigen Seiten an sich, die einfach nachvollziehbar sind.
Alles in allem authentische Charakere, die mit ordentlichen Ecken und Kanten ausgestattet sind und die vor allem lebendig und greifbar sind.

Die Handlung hat mich sofort in den Bann gezogen. Da bereits der Anfang unglaublich spannend war und die Kapitel eher kurz gehalten wurden, konnte man das Buch nicht mal eben zur Seite legen.
Egal welche Erwartungen man hat, sie werden mit einem Wischen beiseitegeschoben.
Es ist ein Thriller, der vor allem mit wissenschaftlichen als auch kriminalistischen Komponenten überzeugt und komplett in Atem hält. Dabei begeben wir uns in Gewässer, die uns allzu leicht verschlingen können.
Es ist nicht nur Davids Leben, das in den Fokus gerät. Es ist das große Ganze, die Allgemeinheit, die dazu beiträgt.
Dabei brauchte ich gerade am Anfang etwas, um überhaupt eine Übersicht zu bekommen.
Denn das Ganze ist überaus komplex aufgebaut.
Dabei taucht man in verschiedene Zeitebenen ein und auch wenn das zum besseren Verständnis beitragen sollte, so klingelten immer mehr Fragezeichen in meinem Kopf.
Da sind so viele Informationen und Geheimnisse, auf die ich mir einfach keinen Reim machen konnte.
Erst nach und nach, gelang es mir, das große Ganze zu entschlüsseln, was mich vor allem unglaublich sprachlos machte und zugleich befindet man sich mit David auf einer gnadenlosen Hetzjagd.
Ich habe jede Sekunde mit David mitgefiebert, hab ihn angetrieben und hatte Angst.
Davids Emotionen kamen dabei unglaublich gut hervor. Die Verzweiflung, die Folgen des Schlafmangels kamen dabei überaus gut zum Vorschein. Was auf mich sehr beängstigend wirkte.
Denn man konnte sich nie sicher sein, was tatsächlich gerade vorfiel.
Richtig genial fand ich übrigens die Besetzung des Sandmanns. Etwas was ich sehr begrüße und das bis zum Schluss, eher im Dunkeln blieb. Er hinterlässt keine Spuren. Tötet lautlos und so nimmt man es auch als Leser wahr. Er wandelt wie ein Schatten durch die gesamte Handlung und hinterlässt dabei einen bleibenden Eindruck.

Im letzten Drittel geriet noch einmal alles völlig außer Rand und Band.
Die Geheimnisse kamen nach und nach ans Licht und auch wenn ich einiges schon erahnt hatte, so trieb es mir am Ende doch die Luft aus den Lungen. Denn trotz allem schaffte es der Autor, Wendungen einzubauen, die ich so nicht erwartet hatte und die dem ganzen nochmal eine völlig neue Bedeutung gaben.
Dieser Thriller ist nicht nur ziemlich genial ausgearbeitet. Ich fand vor allem die Grundidee richtig faszinierend und interessant. Alleine sich das breite Spektrum vorzustellen, ist doch beklemmend und furcht einflößend.
So viele Aspekte die dabei eine Rolle spielen und an die man nicht denkt.
Der Autor hat sämtliche Facetten dessen zur Sprache gebracht und mich damit wirklich auf ganzer Ebene auf Trab gehalten.
Zudem zeigt er sehr gut auf wieviel Gier, Wahnsinn und Machthunger im menschlichen Körper steckt. Manchmal braucht es nicht viel, um dies auszulösen und zu völliger Eskalation zu treiben.

Schlussendlich ein Thriller, der mit einer ungewöhnlichen Idee heraussticht und gerade die Abgründe dahinter sehr gut aufzeigt.
Ein komplexer und wendungsreicher Thriller, der mich wieder auf ganzer Ebene begeistert und in Atem gehalten hat.
Bitte mehr davon.

Fazit:
Tibor Rode schlägt wieder zu und das so richtig.
“Das Morpheus Gen” ist ein Thriller, der unglaublich vielschichtig ist und der vor allem mit großartigen Charakteren und einer ziemlich genialen Grundidee punktet.
Eine durchweg spannende und wendungreiche Handlung, die in die schlimmsten Abgründe mündet.
Vor allem der kriminalistische, als auch der wissenschaftliche Aspekt, haben mich ungeheuer begeistert.
Für jeden Thriller Fan ein absolutes Muss.
Unbedingt mehr davon.

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Jackdeck Jackdeck

Veröffentlicht am 03.07.2019

Morpheus Gen

David Berger ist Anwalt in einer renommierten Großkanzlei in New York. Eines Tages wird er während seiner beruflichen Tätigkeit mit seiner Vergangenheit konfrontiert, als er den Namen seines vor Jahren ... …mehr

David Berger ist Anwalt in einer renommierten Großkanzlei in New York. Eines Tages wird er während seiner beruflichen Tätigkeit mit seiner Vergangenheit konfrontiert, als er den Namen seines vor Jahren verstorbenen Vaters in den Akten entdeckt. Zudem gerät sein Leben völlig aus den Fugen, als er ominöse Tabletten - angeblich legale Wachmacher - von seinem besten Freund Alex Bishop, der ebenfalls Anwalt ist, annimmt. Nach der ersten Einnahme findet David tagelang keinerlei Schlaf mehr. Kurz darauf werden Alex und Davids Verlobte Sarah ermordet. Auch in dem Pharmaunternehmen, das die mysteriösen Tabletten hergestellt hatte, hat ein Killer gewütet. David steht bald im Verdacht, der Täter zu sein und begibt sich auf die Flucht. Sein Weg führt ihn zunächst in den Untergrund New Yorks und danach nach Europa, zum Ursprung allen Übels...
Schon auf den ersten Blick verspricht Tibor Rodes neuer Thriller, eine spannende Lektüre zu sein. Insgesamt sehr düster gehalten sticht das grelle Rot des Titels und des Auges besonders stark hervor. Die schwarz-weiße Musterung der Federn der Eule im Hintergrund lässt das Bild sehr aufgeregt und bedrohlich wirken, was von dem stechenden Blick aus dem roten Auge mit der spiegelnden Pupille verstärkt wird. Ob nun die Wahl eines nachtaktiven Raubtiers als Anspielung gewollt ist oder nicht, haben wir es hier mit einem ansprechend gestalteten Thriller zu tun. Solche rasanten Thriller liebe ich und selbst wenn mir ein solcher Thriller jedes Mal einige Stunden an Schlaf kostet, das ist es auf jeden Fall Wert.
Für mich sind das volle 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

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Viola Viola

Veröffentlicht am 20.12.2018

Spannender Alptraum

Da ich bisher alle Bücher von diesem Autor mochte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich bin auch nicht enttäuscht worden. Das Buch ist bis zur letzten Seite spannend und überra-schend ... …mehr

Da ich bisher alle Bücher von diesem Autor mochte, habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Und ich bin auch nicht enttäuscht worden. Das Buch ist bis zur letzten Seite spannend und überra-schend und macht Spaß. Einige Wendungen sorgen für interessante Sprünge im Geschehen und machen das Buch noch rasanter. Insgesamt ein spannender Alptraum, bei dem man hofft, dass so etwas nie wahr werden wird. Das ist ja bei Tibor Rode oft so. Er spinnt Ideen weiter, die noch nicht real sind (oder vielleicht wissen wir es auch nur nicht), und lässt den Leser auf eine spannende „Was wäre wenn“-Reise gehen.
Hier habe ich wieder richtig mitgefiebert. Die Hauptfigur mochte ich sehr und es tat mir leid, wie er vom Schicksal – oder denjenigen, die meinen, sie müssten Schicksal spielen – gebeutelt wird. Er ringt mit sich und seinem Leben, mit seinen Ängsten und ist auf der Flucht. Dabei weiß er eigent-lich gar nicht so genau, wovor oder vor wem er flieht und wem er noch trauen kann. Und auch der Leser weiß das nicht und taumelt mit dem armen Kerl dem Untergrund entgegen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass auch die Vergangenheit in die Gegenwart hinein Auswirkun-gen hat. Die kurz gefassten Andeutungen, Gedanken, Brief oder Ideen gaben immer einen kleinen Einblick, der sich aber erst am Ende so richtig auflöst. Ich mag es, wenn ich bis zum Ende mitfie-bern und mitraten kann und wenn ich ein Buch zufrieden schließen kann. Das ist hier perfekt ge-lungen und ich freue mich schon auf das nächste Buch dieses ungewöhnlichen Autors!

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Autor

Tibor Rode

Tibor Rode - Autor
© Olivier Favre

Tibor Rode, 1974 in Hamburg geboren, studierte Rechtswissenschaften und arbeitete als Journalist. Heute ist er als Anwalt für Wirtschafts- und IT-Recht tätig und Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg. Tibor Rode lebt mit Familie und Hund in Schleswig-Holstein.
Das Mona-Lisa-Virus ist sein dritter Roman.


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