Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach
 - Julia Mattera - Hardcover

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

18,00

inkl. MwSt.

Eichborn
Feel-Good-Romane
Hardcover
223 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-8479-0098-6
Ersterscheinung: 25.03.2022

Der Koch, der zu Möhren und Sternen sprach

Übersetzt von Monika Buchgeister

(65)

Ein Gasthof im Elsass. Ein schrulliger Koch. Eine verheißungsvolle Begegnung

Der Gasthof von Elsa und Robert Walch ist eine Institution. Es ist Sommer, und die Touristen schwärmen von überall herbei, um inmitten friedvoller Natur Roberts köstliche Landküche zu genießen. Während seine Schwester Elsa sich um die Gäste kümmert, verbringt Robert seine Zeit am liebsten am Herd und in seinem prächtigen Gemüsegarten. Er erzählt den Möhren Geschichten, singt seinen Hühnern Wiegenlieder und ersinnt unter dem Sternenhimmel Rezepte voller Nostalgie. Bis eines Tages die temperamentvolle Maggie aus England eintrifft. Und ihn zum Tanz auffordert. Zunächst auf dem Parkett. Doch wird Robert es wagen, mit ihr auch das wahre Leben zu erkunden?

"Ein Buch voller Zuversicht, das mit seiner Sanftheit die Seele berührt" L’ALSACE

"Zärtlich, poetisch und erfrischend wie eine Sommerbrise" LE RÉPUBLICAIN LORRAIN

Downloads Hardcover Coverdownload (300 DPI)
eBook (epub) Coverdownload (300 DPI)

Pressestimmen

„Eine Prise Lebensklugheit, zwei Handvoll Einfühlsamkeit, etwas Witz und ein Tick Melodrama sind die Zutaten für dieses erfrischende und erwärmende Buch.“


Bloggerstimmen

Rezensionen aus der Lesejury (65)

pewo pewo

Veröffentlicht am 29.03.2022

Inspirierende Wohlfühllektüre

Das hier ist ein Roman, der für mich gleich von Anfang an irgendwie anheimelnd wirkte. Und das, obwohl ich überhaupt nicht einordnen konnte, was für eine Art Geschichte es werden würde. Es war zunächst ... …mehr

Das hier ist ein Roman, der für mich gleich von Anfang an irgendwie anheimelnd wirkte. Und das, obwohl ich überhaupt nicht einordnen konnte, was für eine Art Geschichte es werden würde. Es war zunächst einfach nur schön zu lesen.

Ich mag es, wenn Bücher mit einem besonderen ersten Satz beginnen, der mich neugierig macht. Hier lautet er: „Es will schon gekonnt sein, ein Frühstücksbrot in einen Zichorienkaffee zu tunken“. So wird Hauptheld Robert Walch eingeführt, denn das ist sein morgendliches Ritual.

Überhaupt ist dieser Robert ein ungewöhnlicher Typ. Er ist 52 Jahre alt, Junggeselle und etwas schrullig. Er ist Koch, Gärtner, Hühner- und Ziegenhalter aus Leidenschaft. Er behandelt sein Gemüse und auch seine Tiere voller Respekt. Sogar die Gemüsepflanzen haben Namen. Außerdem liebt er es, für die Besucher des Gasthofes, den seine Schwester Elsa führt, die leckersten Speisen zuzubereiten. Aber er möchte nichts mit den Menschen zu tun haben. Er ist ein Eigenbrötler und lebt in seiner kleinen Welt, die nur bis zum Rand des Grundstücks reicht.

Robert ist zwar nach außen hin brummig, aber in seinem Innern eine sehr empfindsame Seele. Deshalb lieben ihn seine kleine Nichte und sein Neffe, die Zwillinge von Elsa, und das beruht auf Gegenseitigkeit. Den beiden kann er nicht einmal böse sein, als sie durch ein übermütiges Spiel ein Chaos in seinem Gemüsegarten anrichten.

Dann kommen Fatima und deren Sohn Hassan als Hilfen auf den Hof und Robert muss sich auf andere Menschen einstellen. Aber die Krönung von allem werden seine Begegnungen mit Maggie, einer Freundin von Fatima, die ein paar Tage dort verbringt.

Es ist einfach schön, beim Lesen mitzuerleben, wie Robert menschlich nach und nach dazulernt und welche inneren Kämpfe er dabei auszufechten hat, auch welche inneren Wunden dabei heilen müssen.

Dabei hat alles meinem Empfinden nach eine ziemlich starke Symbolik. An diese Lektüre darf man deshalb nicht zu rational herangehen. Es würde z. B. keinen Sinn ergeben, darüber nachzudenken, unter welchen psychischen Krankheitsbildern Robert leiden könnte.

Die Handlung sollte auch nicht bis ins kleinste Detail daraufhin analysiert werden, ob denn alles absolut realitätsnah ist. Letzten Endes geht es darum, dass in stellenweise recht plakativen Teilgeschichten Fragen nachgegangen wird, wie: Was bringt einen Menschen dazu, seine Komfortzone zu verlassen? Kann Liebe das? Was ist echte Liebe? Was ist Glück?

Es fällt mir bei diesem Buch schwer, eine Empfehlung auszusprechen, für wen es geeignet sein könnte. Ich selbst bin ein ziemlich rationaler Mensch. Trotzdem hat mir dieses Buch sehr gefallen und mich inspiriert. Es lässt sich einfach in keine „Schublade“ stecken.

Nicht unerwähnt möchte ich das Design lassen. Die frischen und fröhlichen Farben und die Möhren-Zeichnungen auf dem Cover und auch dessen Oberflächenstruktur haben noch zusätzlich dafür gesorgt, dass ich es gern zur Hand genommen habe.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Nadine1109 Nadine1109

Veröffentlicht am 28.03.2022

Der Weg zum Glück

Robert Walch ist Koch in einem Gasthof, der ihm und seiner Schwester gehört. Er findet seine Ruhe und Liebe im Umgang mit der Natur und seinen Erzeugnissen. Er kümmert sich liebevoll um alles was die ... …mehr

Robert Walch ist Koch in einem Gasthof, der ihm und seiner Schwester gehört. Er findet seine Ruhe und Liebe im Umgang mit der Natur und seinen Erzeugnissen. Er kümmert sich liebevoll um alles was die Natur ihm schenkt, Gemüse, Tiere etc. und verarbeitet sie nach würdevoller Pflege zu einem leckeren Menü, für das er die Küche des Gasthofes im Elsass berühmt macht.
Im ersten Teil des Buches wird beschrieben, was für ein Typ Robert ist, wie sein Verhältnis zu seiner Schwester, seiner Nichte, seinem Neffen und Fatma und Hassan ist. Es wird aufgezeigt, dass er seine eigene Art hat mit den Dingen umzugehen.
Erst im zweiten Teil kann man erahnen, warum er so ist und wie die Liebe (sei es die seiner Schwester oder die zu der plötzlich auftauchenden Fremden) ihn doch verändern kann.
Ein Junge hat in frühen Jahren seine Eltern verloren und diesen harten großen Verlust verarbeitet indem er sich in seine eigene kleine Welt zurückgezogen hat. Er hat sich eine für ihn perfekte Welt geschaffen und war glücklich. Bis er durch die Liebe (zu Maggie) merkt, dass ihm doch etwas im Leben gefehlt hat. Diese Erkenntnis ändert seinen Blick auf die Welt und er merkt, dass er den Menschen die er liebt (seine Schwester und die Zwillinge) vergessen hat zu zeigen, dass er sie liebt.
Und er bemerkt, dass es für ihn doch noch mehr im Leben geben kann. Mit liebevoller Unterstützung seiner Schwester, Fatma und Hassan wagt er den Weg aus seinem Schneckenhaus.
Ich finde dieser Roman ist sehr liebevoll geschrieben. Der Schreibstil ist wundervoll und das Buch lässt sich ohne Probleme an einem Nachmittag „verschlingen“. Wenn man sich drauf einlässt entführt es einen in eine andere Welt, in Roberts Welt. Es könnte uns zeigen, dass man hin und wieder mal aus seinem Schne ckenhaus / Comfort Zone raus muss, um zu erkennen was das vollkommene Glück für einen selbst ist.
Alles in allem hat mich der Roman überrascht und mir sehr gut gefallen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

luckynelli luckynelli

Veröffentlicht am 28.03.2022

Ein Koch mit Liebe zur Natur

Das Buch nimmt uns mit in den Gasthof der Geschwister Robert und Elsa ins Elsass. Während sich Elsa um die Übernachtungsgäste und den Service kümmert, ist Robert der Koch des Gasthofes. Er hat sich aus ... …mehr

Das Buch nimmt uns mit in den Gasthof der Geschwister Robert und Elsa ins Elsass. Während sich Elsa um die Übernachtungsgäste und den Service kümmert, ist Robert der Koch des Gasthofes. Er hat sich aus dem Leben sehr zurückgezogen und beschäftigt sich mit seinem Garten, der ihm das Gemüse und Obst für seine Küche liefert, und seinen Tieren. Zu Elsa gehören noch die beiden wilden Zwillinge, die ihren Onkel gerne necken. Robert hat sich bedingt durch seine Zurückgezogenheit zu einem Eigenbrödler entwickelt, der nur hinter der Tür zum Speisensaal lauscht, wie begeistert die Gäste von seinen Speisen sind. Doch dann tritt Maggie in sein Leben - eine Bekannte von Hassans Mutter, die im Gasthof hilft. Hassan, ein junger Bursche, wird von Robert in die Geheimnisse der Küche eingeführt. Maggie stellt dann durch ihr lebensfrohe Art die Welt von Robert auf den Kopf. Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben und der Lesende kann sich sehr gut in die Geschichte einfinden. Zum Ende des Buches nimmt die Geschichte Fahrt auf und so reihen sich die Ereignisse aneinander, was der gefühlvollen Art nicht so wirklich gut tut. Letztlich wird der Lesende mit Rezepten aus Roberts Küche am Ende des Buches überrascht. Ein lesenswertes Buch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Karoberi Karoberi

Veröffentlicht am 31.03.2022

Kulinarischer, poetisch angehauchter und auch humorvoller Roman

Robert ist 52, Junggeselle, Griesgram, Eigenbrötler und Koch. Er lebt mit seiner Schwester Elsa und dessen beiden kleinen Kinder auf dem elterlichen Hof im schönen Elsass. Elsa führt hier ein Restaurant ... …mehr

Robert ist 52, Junggeselle, Griesgram, Eigenbrötler und Koch. Er lebt mit seiner Schwester Elsa und dessen beiden kleinen Kinder auf dem elterlichen Hof im schönen Elsass. Elsa führt hier ein Restaurant mit angeschlossener Herberge. Robert kümmert sich um die Tiere, den Garten mit dem zahlreichen Obst und Gemüse sowie um die Küche. Er ist dabei ziemlich menschenscheu. Lieber spricht er mit seinen Möhren als mit anderen Menschen. In den Sommermonaten läuft der Gasthof sehr gut und so hat Elsa zur Kinderbetreuung Fatima angestellt, die mit ihrem jugendlichen Sohn Hassan anreist. Dieser soll wiederum Robert bei der Arbeit unterstützen. Langsam freunden sich die beiden an, denn Robert entdeckt in ihm sich selbst als junger Mensch wieder: ein Einzelgänger und Träumer. Hassan geht ebenso behutsam mit den Tieren und dem Gemüse um und Robert gefällt es, sein Wissen mit ihm zu teilen.
Wenig später erscheint die quirlige Maggie, eine Freundin von Fatima aus London, auf dem Hof und wirbelt das ruhige Leben von Robert ziemlich auf.

Der Schreibstil ist wunderbar und sehr flüssig. Das Buch hat trotz Roberts grimmiger Einstellung eine (vielleicht typisch französische) Leichtigkeit an sich, was mir sehr gut gefallen hat. Eine Mischung aus Poesie und Handlung, die sehr zart und geschmeidig im Umgang mit Gefühlen und mit der Natur ist.

Die Geschichte bringt einem das Leben und Arbeiten auf einer "Auberge" im Elsass näher, und gern wäre man statt nur Leser lieber gleich Gast in dieser Herberge. Dieses Wohlgefühl wird auch dadurch untermauert, dass sich viel in der Küche abspielt und verschiedene Gerichte erwähnt werden.

Das 224 Seiten umfassende Buch hat stark angefangen und liess dann leider etwas nach. Es hätte in der zweiten Hälfte, als es um die Annäherung zwischen Robert und Maggie ging, gern mehr ausgearbeitet sein können. Robert hat sich jahrzehntelang eingeigelt, doch Maggie schafft es innerhalb weniger Wochen, Robert aus seinem Schneckenhaus zu locken und das wahre Leben zu zeigen.

Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten gefühlt. Alles in allem ist es ein humorvoller und inspirierender Roman geworden, der einem nebenbei auf eine kleine kulinarische Reise entführt. Tolle Lektüre für Zwischendurch.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

_juliadventuress_ _juliadventuress_

Veröffentlicht am 30.03.2022

Von Liebe und Wertschätzung

Robert Walch lebt mit seiner Schwester Elsa und deren Kinder in einem Gasthaus im Elsass, dass für seine hervorragenden Gerichte bekannt und gut besucht ist. Robert allerdings ist ein 50J. Kind gebliebener, ... …mehr

Robert Walch lebt mit seiner Schwester Elsa und deren Kinder in einem Gasthaus im Elsass, dass für seine hervorragenden Gerichte bekannt und gut besucht ist. Robert allerdings ist ein 50J. Kind gebliebener, Eigenbrötler und Junggeselle mit einigen (liebevollen) Macken. Wenn etwas nicht so läuft, wie er es geplant hat, kann er grantig werden und verkrümelt sich am liebsten in seinem Beet. Denn für Robert gibt es nichts besseres, als sich um sein Gemüse zu kümmern und sich mit diesem zu unterhalten.

Das Cover des Buches ist wunderschön, farbenfroh und griffig gestaltet und passt zur Story.
Die Geschichte selbst ist total charmant und liebevoll geschrieben. Man bekommt auf jeden Fall Hunger beim Lesen. Okay die Sache mit der Träne im Teig finde ich jetzt merkwürdig und ein wenig ekelig. Aber ich liebs, wie liebevoll Robert mit den Lebensmitteln umgeht. So viel Wertschöpfung und liebe. Elsa Fatima und Hassan sind mir auch direkt ans Herz gewachsen. Ich mag die Art, wie sie miteinander umgehen.
Das einzige was mich gestört hat, war das immer wieder aufzwingen von Tätigkeiten, auf die Robert keine Lust hat. Klar, die wollen dass er aus seinem Panzer herauskommt, aber das war irgendwie immer das gleiche. Und auch die Liebesstory kam zu plötzlich und dann war das Buch auch schon vorbei.

Aber dennoch ein ruhiger, lesenswerter Roman über Achtsamkeit, Liebe und die Wertschätzung des Lebens.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.


Autorin

Julia Mattera

Julia Mattera - Autor
© Julia Mattera

Julia Mattera wuchs in elsässischen Mulhouse in einer Großfamilie auf und entwickelte schon früh eine Leidenschaft für das Lesen und Schreiben: Ihren ersten Roman schrieb sie im Alter von zwölf Jahren. Nach dem Studium der modernen Literatur und einer Ausbildung zur Buchhändlerin arbeitete sie im Buchhandel, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. In ihrem ersten Roman für Erwachsene, Der Koch, der …

mehr erfahren