Die Brücken der Freiheit
 - Ken Follett - Hörbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

12,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Historische Romane
Hörbuch (CD)
358 Minuten
5 CDs
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-5508-2
Ersterscheinung: 13.01.2017

Die Brücken der Freiheit

Gelesen von Philipp Schepmann

(7)

Vom alten England bis in die Neue Welt spannt sich der große Bogen des abenteuerlichen Lebens zweier Menschen auf der Suche nach Freiheit.

In den schottischen Kohlengruben herrscht das Gesetz der Sklaverei. Doch Mack McAsh, ein junger Bergmann, träumt davon, frei zu sein. Er flieht nach London - und gerät in eine andere Form von Knechtschaft: Als Aufrührer verurteilt, wird er in Ketten nach Virginia verschifft.

Dort trifft er auf Lizzie Jamisson, die Frau, die ihm einst zur Flucht verholfen hat und dabei ihr eigenes Glück als Preis zahlte...

Ein großes Auswandererepos aus der Feder von Großmeister Ken Follett

Downloads Taschenbuch Coverdownload (300 DPI)
eBook (epub) Coverdownload (300 DPI)
Hörbuch (CD) Coverdownload (75 DPI)
Hörbuch (Download) Coverdownload (75 DPI)

Bloggerstimmen

Rezensionen aus der Lesejury (7)

SotsiaalneKeskkond SotsiaalneKeskkond

Veröffentlicht am 21.08.2021

Der Alltag im 18. Jahrhundert

Schottland im 18. Jahrhundert: Mack, ein junger Mann, arbeitet seit seinem siebten Lebensjahr in der Kohlegrube der Familie Jamisson. Schon bei der Taufe werden die kleinen Kinder den Besitzern der Zeche ... …mehr

Schottland im 18. Jahrhundert: Mack, ein junger Mann, arbeitet seit seinem siebten Lebensjahr in der Kohlegrube der Familie Jamisson. Schon bei der Taufe werden die kleinen Kinder den Besitzern der Zeche versprochen. Die meisten der Grubenarbeiterinnen und Grubenarbeiter fügen sich einfach ihrem harten Schicksal, doch Mack strebt nach Freiheit. Er beschließt wegzulaufen und kommt nach London. Dort findet er einen neuen Job, doch auch hier erlangt er nicht die Freiheit, die er sich erhoffte. Als er versucht, gegen sein Schicksal anzukämpfen und der Armut in den Straßen Londons zu entfliehen, wird er als Aufrührer verhaftet und zum Tode verurteilt. Nur das beherzte eingreifen von Lizzie Hallim, einer jungen Adeligen, mit der er bereits als Kind gespielt hatte, konnte ihn vorm Galgen retten. Stattdessen wurde er zu sieben Jahren Zwangsarbeit in den britischen Kolonien verurteilt. Die Freiheit schien in ungreifbare Ferne gerückt sein. Doch auch Lizzie, die seit jeher auf ein Leben in Selbstbestimmung hofft, wird in eine unglückliche Ehe mit Jay Jamisson gedrängt.

Der Schreibstil ist, wie nicht anders von Ken Follett zu erwarten, leicht und flüssig zu lesen gewesen. Auch an Spannung mangelt es das ganze Buch über nicht und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Charaktere waren sehr sympathisch, gut beschrieben, vielseitig und durchaus authentisch. So hatte Mack beispielsweise einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, einen Drang auf Selbstbestimmung, ist wiederum aber auch beherrscht, überlegt und durchaus dazu in der Tat, sein eigenes Verhalten und seine taten zu reflektieren. Begeistern konnte mich Ken Follett auch mit seiner hervorragenden Recherchearbeit. Das Leben der Kohlearbeiter, die Arbeit in der Zeche, das Leben und die Armut in den Straßen Londons und das Schicksal der Zwangsarbeiter, die in die Kolonien verschickt wurden, wurden sehr interessant beschrieben. Mitgenommen hat mich, wie die kapitalistischen geldgierigen Unternehmer immer weiter die Bevölkerung ausbeuten und dabei sogar noch von der Regierung unterstützt werden. Leider muss man sagen, dass es heutzutage in vielen Teilen der Welt nicht anders zugeht.

Schlussendlich ist der Roman sehr gut und spannend zu lesen. Er bietet einen interessanten Einblick in das Leben im britischen Königreich im 18. Jahrhundert. Ich kann das Buch wirklich uneingeschränkt allen weiterempfehlen, die gerne historische Romane lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

stella_melodie stella_melodie

Veröffentlicht am 17.01.2021

Ken Follett für Einsteiger

Mack McAsh arbeitet seit Kindesalter als Sklave unter den widrigsten Bedingungen in einer schottischen Kohlegrube. Sein Wunsch nach Freiheit wird immer größer und er beschließt zu fliehen. Er schafft es ... …mehr

Mack McAsh arbeitet seit Kindesalter als Sklave unter den widrigsten Bedingungen in einer schottischen Kohlegrube. Sein Wunsch nach Freiheit wird immer größer und er beschließt zu fliehen. Er schafft es nach London zu kommen. Dort lernt ebenfalls die Unterdrückung der fleißigen Arbeiter durch wohlhabende Männer kennen. Er versucht dagegen anzukämpfen, landet aber wieder in der Sklaverei und wird nach Virgina gebracht. Sein Schicksal ist ganz eng mit dem einer jungen, wohlhabenden Frau verknüpft, Lizzie Hallim. Sie versucht ebenfalls gegen die Zwänge ihrer gesellschaftlichen Schicht anzukämpfen. Werden sie ihre Freiheit erlangen?


Wieder ein gut recherchierter, historischer Roman von Ken Follett. Man erfährt viel über die harte Arbeit in den schottischen Kohlgruben, die Sklaverei im 18. Jahrhundert und dem wirtschaftlichen System in England und Amerika. Die zwei Hauptcharaktere, Mack und Lizzie, kommen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten, ihre Geschichte ist dennoch seit der Kindheit miteinander verwurzelt. Darüber hinaus verbindet sie noch etwas Größeres: Der Wunsch nach Freiheit. Sowohl Mack McAsh als auch Lizzie Hallim, später Jamisson, sind sehr willensstark und geben ihre Wünsche nicht auf. Sie versuchen beide auf ihre Weise sich gegen die Ausbeutung von Menschen einzusetzen. Ihre Geschichte ist mitreißend. Jay Jamisson, der Ehemann von Lizzie, bildet den Antagonisten zu den beiden Protagonisten. Die ethischen Ansätze von Lizzie und Mack werden seinem unmoralischem Verhalten entgegengesetzt. Die unterschiedlichen Charaktere symbolisieren für mich auch die ambivalenten, tief gespaltenen Gesellschaftsschichten. Man entwickelt eine Empathie für Lizzie und Mack und hofft, dass sie ihren Kampf gewinnen und einen gemeinsamen Weg finden.

Lebendiger Schreibstil, flüssig zu lesen, kein großes Vorwissen nötig. Gelungenes Buch, um in den Schreibstil und die Welten von Ken Follett einzusteigen. Vor allem für diejenigen, die zu Beginn vom Umfang der restlichen Romane abgeschreckt sind.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

speedy208 speedy208

Veröffentlicht am 05.01.2021

Ein Follett mit Schnappatmung

Klappentext (USA 1770er, Verurteilung und Verbannung, Liebesstory), dann Titel und schliesslich Autor bewogen mich zum Kauf. Autor? Ken Follett! Seiten: moderate 440. Fortsetzung? Ausnahmsweise keine (Trilogie).
Meine ... …mehr

Klappentext (USA 1770er, Verurteilung und Verbannung, Liebesstory), dann Titel und schliesslich Autor bewogen mich zum Kauf. Autor? Ken Follett! Seiten: moderate 440. Fortsetzung? Ausnahmsweise keine (Trilogie).
Meine Erwartungen wurden aber enttäuscht. Statt auf die Unabhängigkeit der Kolonien vom Mutterland einzugehen oder die Situation von verbannten Sträflingen als Sklaven, artete es in eine seichte Liebesgeschichte zwischen einem Kohlearbeiter und einer Adligen aus. Intrigen und Bösewichte zwar vorhanden, aber sehr sehr zahm. Und dann in den Kolonien - Virginia und Tabak! - wieder irgendwie ein Geplänkel. Ich wurde nicht ganz schlau daraus und ich glaube, auch Ken Follett nicht recht. Dass dann noch Indianer auftauchten, die alles glätteten, irgendwie platt…
Man hatte die ganze Zeit über als Leser das Gefühl, dass ihm, dem Autor, nicht ganz wohl war bei der Story, die sich irgendwie hinzog. Das Ende?
Versandete sprichwörtlich. Man fragte sich hinterher, was die Story eigentlich sein hätte sollen: ein Aufbruch in die neue Welt, ein Bruch mit den Konventionen, ein historischer Ro-man oder ein Prä-Western?
Verglichen mit meinem Western/historischen Roman seichte Kost! Mir kam der Roman so vor, als ob er irgendwie zwischen zwei Trilogien hin-getippt worden wäre. Kein Follett im herkömmlichen Sinne also. Der Autor schien sich alles aus den Fingern saugen zu müssen. Die Story bekam Schnappatmung etappenweise. Warum er das Buch in 3 Teile (auch eine Art Trilogie) unterteilte, ist mir ein Rätsel, drehte sich doch alles um das Liebespaar Lizzie und Mack, die genauso gut im 21.Jahrhundert hätten spielen können. Dazu brauchte es keine Pioniere, Sklaven, Adel, Pöbel. Wenn schon der Schwerpunkt auf "Sklaven-Dienst" gelegt wurde, dann hätte das nicht schon in der Mitte aufhören sollen, da man Mack seinen Sklavenstatus nicht abnahm, und Lizzie ebenso wenig die hochwohlgeborene Aristokratin.
Ein Buch zum Vergessen. Lag wahrscheinlich auch daran, dass die USA als Handlungsort Follett nicht liegen. Die Sätze, die Handlung zäh, die Personen platt, seelenlos. Schade drum.
Ich erwartete etwas in der Art von Howard Fasts "Rachel & der Fremde", wo die Hauptperson unverschuldet die Schulden ihres Vaters mit Frondienst bzw. auf mehrere Jahre verpflichtetem "Sklaven-Dienst" abarbeiten musste (auch in den 1770ern!). Dort wurde deren Schicksal herausgearbeitet. Der einzige Ausweg: entweder heiraten oder sich freikaufen, wie auch immer. Dass nämlich auch Schuldner in den frühen USA zu (weissen) Sklaven wurden wie in Australien auch, scheint für einen Buchplot unpopulär - lieber stürzt man sich auf Liebesgeschichten und Indianermassaker.

Gemäss meiner Autorenfibel wird einzig Ken Follet neben 2 anderen Autoren als typischer Vertreter des historischen Romans genannt. Der historische Roman ist eher eine Art Stiefkind der U-Romane. Denn die meisten sog. HiRos verdienen nicht das Label, weil sie Liebesromane vor einem historischen Hintergrund sind. Und gerade das fiel mir beim Lesen auf: das ist kein richtiger Follett. Wenn ich die Rezensenten so durchlese, verstehe ich durchaus warum sie den Roman mögen: er ist einfach, unterhaltsam, etwas exotisch mit Romanze. Aber ihm fehlt eindeutig das Tiefgründige, das ich bei Follett so schätzen gelernt habe, auch das Komplexe, Vielschichtige. Wenn der Roman schon mit einem Halsring anfängt und sich dann entblättert, dann hätte ich mir gewünscht, dass dem Kapitel Frondienst viel mehr Raum gewidmet worden wäre. Ein Thema, an das sich wenige trauen. Ein schwarzer Sklave ist ok, aber ein weisser Sklave? Da lobe ich mir James Michener, dessen Protagonisten (welcher Farbe auch immer) in Indianer-Gefangenschaft zu deren Sklaven/Leibeigenen mutieren. Das könnte ich mir bei Folletts Romanen nciht vorstellen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

LadySamira091062 LadySamira091062

Veröffentlicht am 28.05.2018

Der Kampf um die Freiheit endet nie

Die Brücken der Freiheit spielt in Schottland im Jahre 1767. Die Menschen schuften dort in den Bergwerken von Sir Georg Jamisson unter menschenunwürdigen Verhältnissen.Schon am Tage ihrer Taufe werden ... …mehr

Die Brücken der Freiheit spielt in Schottland im Jahre 1767. Die Menschen schuften dort in den Bergwerken von Sir Georg Jamisson unter menschenunwürdigen Verhältnissen.Schon am Tage ihrer Taufe werden die Kinder zu Sklaven von Jamisson . Ihre Freiheit endet quassie bevor sie überhaupt begonnen hat .Der junge McAsh lehnt sich gegen die Zwangsarbeit auf und flieht nach London wo er als Schiffe entlädt ,die Kohle aus Irland bringen .Doch auch dort holt ihn das Schicksal erneut ein ,denn die Wege von ihm und Jamisson kreuzen sich erneut .Und wieder muss McAsh um sein Leben fürchten .Und wieder rettet Lizzie Jamisson, die Frau, die ihm einst zur Flucht verholfen hat das leben .Er wird nach Virginia verschifft und dort landet er erneut in den Fängen von Jamisson.Und seine Liebe zu Lizzie fordert ihren Preis.

Eine wunderschöne ,gut recherchierte Geschichte über die Vergangenheit.Sklaverei gabs nicht nur in den Südstaaten sondern auch schon davor.Und nichts ist so kostbar wie die Freiheit sein Leben selbstbestimmend leben zu können.

Die Protagonisten sind sehr gut aus gearbeitet und man fiebert mit MacAsh und Lizzie um ihre Liebe und Freiheit.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Hortensia13 Hortensia13

Veröffentlicht am 19.05.2018

Ketten sprengen

Machali McAsh, genannt Mack, ist ein Kumpel und arbeitet unter Tage in den schottischen Kohlengruben der Familie Jamisson. Wie ein Sklave werden die Arbeiter ausgenutzt, Mack träumt deshalb von seiner ... …mehr

Machali McAsh, genannt Mack, ist ein Kumpel und arbeitet unter Tage in den schottischen Kohlengruben der Familie Jamisson. Wie ein Sklave werden die Arbeiter ausgenutzt, Mack träumt deshalb von seiner Freiheit. Als ihm die Flucht nach London gelingt, rückt sein Traum wieder in weite Ferne. Als Aufrührer verurteilt, wird er in Ketten nach Virginia verschifft. In der neuen Welt trifft er auf Lizzie Jamisson, die Frau, die ihm einst zur Flucht verholfen hat. Ein Kampf beginnt um Freiheit und Selbstbestimmung.

Ken Follett greift in diesem Buch die Thematik der gekauften Sklaverei im alten England und Amerika auf. Es gibt sehr gut wieder, dass ein Sklave nicht gleich einem Sklaven war. In gewohnter Manier schreibt er sehr flüssig und bildhaft. Einzig den Schluss fand ich etwas zu simple konstruiert. Dennoch ein spannender historischer Roman.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.


Autor

Ken Follett

Ken Follett - Autor
© Olivier Favre

Ken Follett, Autor von über zwanzig Bestsellern, wird oft als „geborener“ Erzähler gefeiert. Betrachtet man jedoch seine Lebensgeschichte, so erscheint es zutreffender zu sagen, er wurde dazu „geformt“.
Ken Follett wurde am 5. Juni 1949 im walisischen Cardiff als erstes von drei Kindern des Ehepaares Martin und Veenie Follett geboren. Nicht genug, dass Spielsachen im Großbritannien der Nachkriegsjahre echte Mangelware waren …

mehr erfahren

Sprecher

Philipp Schepmann

Philipp Schepmann - Sprecher
© Andreas Biesenbach

Philipp Schepmann erhielt nach seiner Schauspielausbildung an der Folkwang Hochschule Essen zahlreiche Theaterengagements, ist seit vielen Jahren Sprecher in Rundfunk und Fernsehen und blickt auf eine Menge hochqualitativer Hörbuchproduktionen zurück. Er war 2006 in der Kategorie Bester Sprecher für den Deutschen Hörbuchpreis des WDR nominiert.

mehr erfahren