Die Jüdin von Magdeburg
 - Ruben Laurin - Taschenbuch

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12,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Historische Romane
Taschenbuch
559 Seiten
ISBN: 978-3-404-18313-5
Ersterscheinung: 27.11.2020

Die Jüdin von Magdeburg

(24)

Magdeburg, 1275: Eine festliche Prozession gerät zur Katastrophe. Viele Menschen sterben, beinahe auch die junge Jüdin Esther, doch der Knappe Wolfram rettet sie. Eine zarte Liebe entsteht, doch der Geldverleiher Amos will seine Tochter keinem Christen zur Frau geben. Wolfram verlässt die Stadt und wird zu einem berühmten Ritter im Dienste des Markgrafen von Brandenburg. Zwei Jahre später kreuzen sich die Wege der Jüdin und des Christen erneut. Nun ist es Esther, die Wolfram retten kann …

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Bloggerstimmen

Rezensionen aus der Lesejury (24)

Internetmaus Internetmaus

Veröffentlicht am 28.12.2021

Magdeburg im 13. Jahrhundert


Ruben Laurin hat einen sehr opulenten historischen Roman geschrieben. Die vielen handelnden Personen sind teils fiktiv, teils historisch.
Das Cover zeigt uns eine junge Frau, ich denke Esther, die Jüdin. ... …mehr


Ruben Laurin hat einen sehr opulenten historischen Roman geschrieben. Die vielen handelnden Personen sind teils fiktiv, teils historisch.
Das Cover zeigt uns eine junge Frau, ich denke Esther, die Jüdin. Sie schaut über den Fluss zur Stadt, wo sich der Dom noch im Bau befindet.
Die Handlung, die wieder in Magdeburg spielt, ist mit allem gespickt, was zu dieser Zeit möglich war. Schlachten, Ritter, Knappen, Intrigen. Die schon immer im Abseits stehenden Juden und auch Beginen, wie Mechthild von Magdeburg, die in der Neustadt leben.
Der Brückeneinsturz während einer Prozession ist historisch in der Magdeburger Chronik belegt. Es kamen rund 300 Menschen zu Tode. Viele Wege und Plätze sind mir bekannt. Noch heute gibt es, trotz zweimaliger Zerstörung der Stadt, Bauten, Straßen und Plätze aus dieser Zeit.

Die historischen Ereignisse und Machtkämpfe sind sehr gut recherchiert und dargestellt. Gier und Gewalt prägen diese Zeit. Rittertum und Schlachten. Auch der schon lange währende Konflikt zwischen Juden und Christen ist sehr gut dargestellt. Die beschriebenen Grausamkeiten waren mir zu viel und ich mußte mich oft zwingen weiter zu lesen.

Allerdings wird im Buch über Maisfladen, die auf dem Alten Markt mit Fisch belegt werden geschrieben. Nur war Amerika noch nicht entdeckt. Einen Monat früher gab es bereits Frühkartoffeln von einer Bäuerin in Magdeburg zu kaufen, deren Pflanzen es aber auch noch nicht nach Europa geschafft hatten.

Die Akribie, mit der die historischen Personen und geschichtlichen Ereignisse beschrieben sind, fehlt hier leider. Spitzen gab es im 13. Jahrhundert auch noch nicht und Elche nicht mehr in diesen Gegenden. Es waren noch einige andere Dinge, die mir das Lesevergnügen schmälerten, da sie nicht in die Zeit passten. Ich kann auch absolut nicht nachvollziehen, dass eine Mutter ihr Kind nicht erkennt, auch wenn es entstellt ist. Das ist mir als Mutter nicht realistisch.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut lesbar und sehr bildlich.
Hilfreich sind ein alter Stadtplan, ein Personenregister und eine historische Zeittafel, die dem Buch voran gestellt sind.
Der Roman ist in 2 Bücher unterteilt. Das Zweite beginnt mit etlichen Wiederholungen aus dem ersten Buch.
Mir sind es eigentlich zu viele Protagonisten und auch Handlungsstränge, die am Ende sehr schnell zusammengeführt wurden.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

tinstamp tinstamp

Veröffentlicht am 23.02.2021

Von Rittern und Beginen

Mein erster historischer Roman von Ruben Laurin. Ich kenne den Autor jedoch unter anderem Namen, denn ich habe von ihm bereits einen historischen Krimi gelesen und werde demnächst Band zwei dieser Reihe ... …mehr

Mein erster historischer Roman von Ruben Laurin. Ich kenne den Autor jedoch unter anderem Namen, denn ich habe von ihm bereits einen historischen Krimi gelesen und werde demnächst Band zwei dieser Reihe lesen.

Mit der Jüdin aus Magdeburg habe ich mir anfangs etwas schwer getan. Ich kam längere Zeit nichr in die Geschichte, die sehr ausschweifend erzählt wird. Es gibt viele Figuren und auch einige Handlungsstränge. Normaler Weise habe ich damit kein Problem und das Personenverzeichnis zu Beginn war auch eine große Hilfe. Trotzdem hatte ich die ersten 150 Seiten kleinere Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden.

Der Klappentext erzählt meiner Meinung zuviel. Bis die Ereignisse, die in der Kurzbeschreibung erwähnt werden auch tatsächlich stattfinden, hat man bereits mehr als ein Drittel des Buches gelesen.

Ruben Laurin lässt die Ritterzeit wieder aufleben. Sein historischer Roman ist in zwei Teile geteilt. Buch Eins spielt im Sommer 1275 und wir lernen Esther aus dem Judendorf kennen. Ihr Vater Amos ist Geldeintreiber. Eine weitere wichtige Figur ist Wolfram von Hildesheim, Knappe von Ritter Adalbert von Stendal. Neben seiner Knappenausbildung dichtet er Verse und spielt auf der Laute. Dies nutzt sein Ritter Adalbert um der schönen Heilweg den Hof zu machen. Diese ist jedoch bereits dem Markgrafen, Otto IV von Brandenburg versprochen und Otto ist alles andere als ein Mann, der einem Kampf aus dem Weg geht.
Ein weiterer Handlungsstrang befasst sich mit der Begine Mechthild und ihrer Pflegetochter Genoveva, die von den Bewohnern Magdeburgs argwöhnisch beäugt und auch verspottet wird. Sie gilt als schwachsinnig, doch Genoveva hat das zweite Gesicht und sieht schreckliche Dinge für Magdeburgs Bewohner voraus. Dostl, der Sohn des Schmiedes, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle und wird Wolframs bester Freund.
Natürlich gibt es auch die üblichen Bösewichter, die wir in Ritter Gero von Greifenstein und dem "Peitschenmönch" Gallus von Trier kennenlernen.
Die Figuren sind teils fiktiv und teils historisch belegt. Viele von ihnen entwickeln sich weiter. Obwohl es doch eine Vielzahl an Charakteren gibt, sind diese sehr lebendig beschrieben und bleiben gut im Gedächtnis haften.

Buch zwei beschäftigt sich mehr mit den Kämpfen und dem Streit um die Nachfolge von Erzbischof Konrad II. Otto möchte seinen Bruder Erich als neuen Erzbischof in Magdeburg sehen. Als dieser nicht zu Konrads Nachfolger gewählt wird, beschließt Otto mit seinem Heer in die Stadt einzufallen.

Zu den detailverliebten Inhalt kamen auch noch einige Wiederholungen dazu, die vorallem in der ersten Hälfte zu einigen Längen führte. Jedoch fand ich die bildhaften Beschreibungen der Orte und der Stadt Magdeburg äußerst gelungen. Man hatte zu jeder Zeit Bilder im Kopf. Eine Karte der Stadt Magdeburg am Beginn des Buches ist ebenfalls eine Hilfe. Die Sprache wurde vom Autor der Zeit angepasst.

Leider bin ich auch über einige Fehler gestolpert: Die besagten Frühkartoffel findet man im 13. Jahrhundert sicherlich noch nicht, denn diese kamen aus Amerika und das war noch nicht entdeckt. Auch edle Spitze gab es zu dieser Zeit noch nicht. Hier hätte auch das Lektorrat nicht drüberstolpern dürfen!

Fazit:
Leider kam ich nur etwas holprig in die Geschichte, die mich erst ab der zweiten Hälfte packen konnte. Zu viele Figuren und Handlungsstränge machten das Lesen zu Beginn etwas mühsam und einige Recherchefehler sind mir zusätzlich noch aufgefallen. Ruben Laurin kann es eindeutig besser. Ich bleibe wohl lieber bei seinen historischen Krimis.

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kleinschorschi kleinschorschi

Veröffentlicht am 07.02.2021

Fesselnder, historischer Roman

Am Tag der heiligen Margareta im Juli 1275 passiert in Magdeburg ein Unglück, bei dem viele Menschen sterben. Der Knappe Wolfram von Hildesheim rettet dabei der jungen Jüdin Esther das Leben und kann sie ... …mehr

Am Tag der heiligen Margareta im Juli 1275 passiert in Magdeburg ein Unglück, bei dem viele Menschen sterben. Der Knappe Wolfram von Hildesheim rettet dabei der jungen Jüdin Esther das Leben und kann sie fortan nicht mehr vergessen. Eine zarte Liebe entsteht, doch Esthers Vater Amor will seine Tochter keinem Christen zur Frau geben, denn sie ist ihrem Oheim Elias versprochen und ehelicht diesen. Esthers und Wolframs Wege trennen sich vorerst. Er verlässt die Stadt und wird zu einem berühmten Ritter im Dienste des Markgrafen Otto von Brandenburg und kämpft nun gegen Magdeburg.

Zwei Jahre später wird Esthers Vater Amor gefangen genommen und sie und ihre Familie sind nun Gero von Greifenstein ausgesetzt. Um ihren Vater aus dem Kerker zu holen muss Esther für Gero als Sklavin arbeiten. Hier kreuzen sich nun die Wege von Esther und Wolfram erneut, nun ist es Esther, die Wolfram retten kann……

Fazit / Meinung:
Das Buch ist in zwei Bücher eingeteilt. Es Beginnt mit einem Prolog „Wie alles begann“, danach folgt Buch eins, es spielt im Juni / Juli 1275. Es hat 30 Kapitel, die allesamt eine Überschrift haben, die aussagt, um was es im einzelnen Kapitel geht, darunter ist dann immer noch der Ort und das Datum angegeben. Buch zwei spielt von Oktober 1276 bis Januar 1278, es hat 18 Kapitel und ein Nachwort. Insgesamt hat das Buch 559 Seiten.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist am Anfang die Personenliste, die Zeittafel, einem Lageplan von Magdeburg sowie am Ende des Buches ein Glossar. So kann man immer mal nachlesen, um welche Person es sich gerade handelt, wer mit wem verwandt ist, etc.

Ein tolles Buch, welches sehr gut recherchiert und niedergeschrieben ist. Es war interessant zu lesen, wie es sich zur damaligen Zeit zugetragen hat, wie die Religionen untereinander umgegangen sind, wer sozusagen über wen geherrscht hat. Für jemand, der sich für solche historischen Romane interessiert, dem kann ich das Buch mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen.

Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!!

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Tauriel Tauriel

Veröffentlicht am 30.01.2021

Blütezeit der Ritter

Der Autor entführt mich mit dieser Lektüre in das lebhafte Magdeburg zum Ende des 13.Jahrhunderts.
Zu Anfang des Buches befindet sich eine Karte von Magdeburg und ein Personenregister,mit real existierenden ... …mehr

Der Autor entführt mich mit dieser Lektüre in das lebhafte Magdeburg zum Ende des 13.Jahrhunderts.
Zu Anfang des Buches befindet sich eine Karte von Magdeburg und ein Personenregister,mit real existierenden und fiktiven Personen,die im Roman vorkommen.
Eine Zeittafel gibt mir einen Überblick,so das Zusammenhänge schon vorab klarer werden.Durch die ausführliche Beschreibung der Personen und Örtlichkeiten finde ich mich gut zurecht.
Am Ende befindet sich ein Glossar,worin wichtige Wörter erklärt werden.
Durch den flüssigen und bildhaften Schreibstil des Autors wurde ich in diese spannende Epoche hineingesogen .
Es ist die Zeit Ottos des IV. der damalige Markgraf von Brandenburg . Er ist sehr bemüht,seinen Bruder Ernst auf den Erzbischof-Stuhl zu setzen , um dadurch auch die geistige Unterstützung seiner Macht zu erlangen. Otto lässt keine Gelegenheit aus,dieses Ziel auch durch geplante Feldzüge zu erreichen.

Der Autor wollte schon lange einen Ritterroman schreiben,und seine Figuren sind sehr gut ausgearbeitet und er zeigt die verschiedensten Lebensumstände auf.
Anhand des Protagonisten Wolfram von Hildesheim zeigt der Autor auf,wie sich Wolfram in der Blütezeit des Rittertums vom Knappen zum Ritter entwickelt.Der Autor zeichnet hier ein Idealbild eines Ritters.
Wolfram ist ein Multitalent,er kann lesen und schreiben ,was zu dieser Zeit nicht selbstverständlich ist und dichtet wunderschöne Lieder .Doch das wird ihm fast zum Verhängnis.
Er lernt die Jüdin Esther schon zu Beginn des Buches kennen ,doch nicht nur ihre Religion scheint sie zu trennen.
Durch tragische, spannende und unerwartete Entwicklungen wachsen beide Charaktere.

Auch andere Figuren ,sind mir schnell ans Herz gewachsen wie die Begine Mechthild und ihre Pflegetochter Genoveva.Von vielen Magdeburgern argwöhnisch beäugt und geduldet,oder der Schmied und Jäger Dostl,der eigentlich Theodorus heißt.Doch auch heftige Gegenspieler bevölkern diesen Roman ,wie Gero von Greifenstein und der Priestermönch Gallus von Trier,der immer eine Peitsche dabei hat und im Volksmund Peitschenmönch heißt!
Liebe,Intrigen und unerwartete Wendungen vor der Magdeburger Kulisse machen diesen historischen Roman zu meinem persönlichen Highlight
.Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, dem Autor ist ein spannender und atmosphärisch dichter Ritterroman gelungen und gebe eine klare Leseempfehlung.

Fazit: Ein historischer , fiktiver spannender Roman zur Blütezeit des Rittertums.

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AberRush AberRush

Veröffentlicht am 27.01.2021

Hat genau meinen Nerv getroffen

Ich lese normalerweise nicht so oft historische Romane, aber an den Büchern von Ruben Laurin komme ich irgendwie nie vorbei. Mir gefällt die Zeitepoche die in diesem Buch abgehandelt wird. Ich mag es vor ... …mehr

Ich lese normalerweise nicht so oft historische Romane, aber an den Büchern von Ruben Laurin komme ich irgendwie nie vorbei. Mir gefällt die Zeitepoche die in diesem Buch abgehandelt wird. Ich mag es vor allem, dass es sich nicht um reine Fiktion handelt, sondern dass hier geschichtliche Geschehnisse abgehandelt und interpretiert werden. Dabei ist der Erzählstil äußerst spannend und erfrischend. Ich bin immer wieder überrascht, mit welchem Fingerspitzengefühl der Autor den Figuren Leben einhaucht. Es werden immer wieder Dialekte und Mundarten dargestellt und verleihen den Personen sehr viel Individualität. Rubin Laurin hat bereits in vielen anderen Werken bewiesen, dass er durch geführte Dialoge mit unterschiedlichen Sprechweisen dem Leser ein Gefühl der damaligen Zeit vermittelt und auch die unterschiedlichen gesellschaftlichen Klassen dadurch zum Ausdruck bringt.

Auch was den Plot betrifft, geht es natürlich vor allem um Liebe, Recht, Moral und Stärke. Diese schwierigen Konstellationen der Charaktere lassen bis zum Schluss viele Möglichkeiten offen, so dass man unbedingt der Geschichte bis zum Ende folgen muss, um zu erfahren, wie die Schicksale und Begegnungen der Figuren zu ein einem stimmigen Abschluss gebracht werden. Das gelingt hier besonders gut und ich wurde sogar mit einem doppelten Twist überrascht. ich mag ja sowas, wenn ich von einem Ende überrascht werde und es doch nicht so offensichtlich ist wie vielleicht zuvor vermutet.

Insgesamt lässt sich sagen, dass auch „Die Jüdin von Magdeburg“ wieder ein starker Roman ist und ich einfach nicht anders kann, als mich bereits auf das nächste Buch von ihm zu freuen. 4,5 verdiente Sterne.
*Spoiler* einen halben Stern habe ich abgezogen, da ich gern nochmal Genoveva in Aktion erlebt hätte.

Nachdem Sie den Schurken aus dem Wasser gezogen hat und dieser trotzdem noch so arschig war, hätte ich gern von Genovevas Rache gelesen 😁 *Spoiler Ende*

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Autor

Ruben Laurin

Ruben Laurin - Autor
© Stephan Cremer

Ruben Laurin ist das Pseudonym eines preisgekrönten Autors, der vor allem phantastische und historische Romane verfasst. Seine Faszination für die Geschichte der Stadt Magdeburg und die mittelalterliche Kirchenarchitektur brachten ihn auf die Idee, einen Roman über den Bau des Magdeburger Doms zu schreiben: Die Kathedrale des Lichts. Ruben Laurin lebt in der Nähe von Karlsruhe.
Ruben Laurin wurde für …

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