Eines Menschen Flügel
 - Andreas Eschbach - Hardcover

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26,00

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Science Fiction
Hardcover
1.257 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2702-7
Ersterscheinung: 30.09.2020

Eines Menschen Flügel

(22)

Eine ferne Zukunft auf einem fernen, scheinbar paradiesischen Planeten – doch der Schein trügt. Etwas Mörderisches lauert unter der Erde, dessen auch die ersten Siedler nicht Herr wurden. Deswegen haben sie ihre Kinder gentechnisch aufgerüstet, sie mit Flügeln ausgestattet, mit denen sie fliegen können.

Doch nicht nur am Boden lauern Rätsel: Der Himmel ist allezeit undurchdringlich. Die Menschen wissen von den Sternen, haben sie aber noch nie gesehen. Das weckt die Neugier von Owen, einem Außenseiter, der alles daransetzt, die vertrauten Grenzen seiner Welt zu durchstoßen und dem Geheimnis auf die Spur zu kommen – mit verheerenden Folgen …

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Pressestimmen

„Ein märchenhaftes Leseabenteuer – auch prächtig zum Vorlesen(lassen).“
„[…] schlichtweg überzeugend und ein typischer Eschbach, mit allen Ingredienzen, die man bei diesem Autor gewohnt ist, wie ein packendes Setting, überzeugende Charaktere und eine spannende Geschichte.“
„Wenn Ihr Romane von Andreas Eschbach mögt: Unbedingt lesen. Wenn Ihr tolles Worldbuilding mögt: Unbedingt lesen. Wenn Ihr Fantasy mögt: Unbedingt lesen. Wenn Ihr Science-Fiction mögt: Unbedingt lesen.“
„Ein Buch mit mehr als 1000 Seiten durchgängig spannend zu halten, ist eine Kunst für sich: hier ist dies definitiv gelungen. Der Roman eröffnet eine Vielzahl an Perspektiven auf verschiedensten Formen des Zusammenlebens, Beziehungen zwischen den Geschlechtern, Sehnsucht, Neugier und Verlust.“ 

Bloggerstimmen

Rezensionen aus der Lesejury (22)

Krani Krani

Veröffentlicht am 06.03.2022

Einmal die Sterne sehen!

Auf einer versteckten erdähnlichen Welt leben geflügelte Menschen in riesigen Bäumen. Dorfähnliche Gemeinschaften verteilen sich über den gesamten Kontinent. Die Menschen verehren die Ahnen, die vor tausend ... …mehr

Auf einer versteckten erdähnlichen Welt leben geflügelte Menschen in riesigen Bäumen. Dorfähnliche Gemeinschaften verteilen sich über den gesamten Kontinent. Die Menschen verehren die Ahnen, die vor tausend Jahren in diese Welt kamen, und nutzen das Wissen, das ihnen hinterlassen wurde.
Die Geschichte beginnt damit, dass einer von ihnen unbedingt die Sterne sehen will. Eine dichte Wolkendecke verhindert das. Doch sie bewirkt auch, dass dieses Paradies von außen unbewohnbar aussieht und damit sicher ist vor der Aufmerksamkeit einer brutalen Zivilisation.
Die Neugier von Owen führt zu Ereignissen, die die Welt und das Leben ihrer Bewohner erschüttern. Doch zuerst lernen wir sie sehr detailliert und aus der Sicht vieler Protagonisten kennen. Das ist unterhaltsam und lebendig zu lesen. Es wird geradezu eine ideale Gesellschaft beschrieben, in der sehr konsequent die Tatsache integriert ist, dass man hierzulande fliegt.
Doch auch hier gibt es Dinge, gegen die man sich auflehnen muss: Warum haben die Ahnen Technik verboten? Wer ist die geheime Bruderschaft, die diese Verbote überwacht? Und gibt es wirklich Sterne hinter dem Himmel?
Fazit: Ein spannender Fantasy-Roman, nicht nur für Fans. Und eine Rahmenhandlung aus der Science Fiction. Ich hätte mir allerdings ein Inhaltsverzeichnis gewünscht, um gelegentlich etwas leichter nachschlagen zu können.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Nabura Nabura

Veröffentlicht am 28.08.2021

Opulenter Sci-Fi Roman, der mich begeistern konnte

"Eines Menschen Flügel" spielt irgendwann in der Zukunft auf einem fernen Planeten, bei dem es tödlich ist, den Boden zu betreten. Denn dieser ist das Gebiet der Margors, eines geheimnisvollen Wesens, ... …mehr

"Eines Menschen Flügel" spielt irgendwann in der Zukunft auf einem fernen Planeten, bei dem es tödlich ist, den Boden zu betreten. Denn dieser ist das Gebiet der Margors, eines geheimnisvollen Wesens, das die Menschen mit Haut und Haaren verschlingt. Die Ahnen, die einst auf dem Planeten gelandet sind, haben ihre Nachfahren daher mit Flügeln ausgestattet. Sie sind in Stämmen organisiert und leben auf großen Nestbäumen. Owen vom Stamm der Wen ist ein äußerst talentierter Flieger, dem es als erster Mensch gelungen ist, den stets bedeckten Himmel zu durchstoßen und die Sterne zu sehen. Dabei kommt er fast ums Leben und schweigt jahrelang über das Erlebte. Als er es eines Tages doch sein Geheimnis mit anderen teilt, wird er schnell zu einer Art Prediger. Schließlich werden Zweifel an der Wahrheit seiner Geschichte laut und man möchte das Beschriebene wiederholen - mit fatalen Folgen. Owens Sohn findet heraus, dass eine geheime Bruderschaft in die Ereignisse verwickelt war, und möchte zusammen mit seinen Freunden mehr über diese herausfinden.

Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass jeder Abschnitt - mal ganz kurz, mal ziemlich lang - aus einer anderen Perspektive geschrieben wurde. So lernt man eine Vielzahl an Charakteren kennen, die man auf ihren Abenteuern begleitet. Die Geschichte nahm sich Zeit, mich mit der Welt und den unterschiedlichen Figuren bekannt zu machen. Dabei ahnte ich lange überhaupt nicht, worauf das Ganze hinauslaufen soll. Vorne im Buch ist eine Karte der bekannten Welt abgedruckt und ich fand es toll, dass die Geschichte mich in fast jede Ecke dieser Karte führte. Ich begleitete die Charaktere auf ihrem Weg durch Höhen und Tiefen. Sie erleben allerhand Aufregendes, sodass es nie langweilig wurde und ich gespannt weiterlas. Immer wieder wird es richtig brenzlig, doch die wirklich dramatischen Szenen hat sich der Autor bis zum Schluss aufgehoben. Es gibt ein großes Geheimnis, auf das die ganze Geschichte hinarbeitet und das schließlich zu einem richtigen Aha-Erlebnis führt. Plötzlich ergibt vieles einen Sinn und führt zu Konsequenzen ungeahnter Tragweite. Es lohnt sich absolut, bis zum Ende durchzuhalten und ich habe jede Seite dieses abenteuerlichen Sci-Fi Romans genossen. Wer Lust auf eine opulente Geschichte mit einer Vielzahl an Charakteren hat, die sich langsam entfaltet und Leser:innen in Staunen versetzen kann, der ist hier genau richtig!

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Jadi74 Jadi74

Veröffentlicht am 30.05.2021

Zum Nachdenken


Ich liebe Eschbachs Schreibstil und seinene Fähigkeit fantastische und packende Geschichten zu erschaffen, so wurde ich auch bei diesem Buch nicht enttäuscht. Ich muss zugeben dass ich es irgendwann aufgegeben ... …mehr


Ich liebe Eschbachs Schreibstil und seinene Fähigkeit fantastische und packende Geschichten zu erschaffen, so wurde ich auch bei diesem Buch nicht enttäuscht. Ich muss zugeben dass ich es irgendwann aufgegeben habe mir die Unmenge an fantasievollen Namen merken zu wollen, ich habe mich auf die 3-4 Namen der Hauptprotagonisten beschränkt. Auch wenn ich begeistert bin von der akkuraten und plastischen Beschreibung der Welt und ihrer Begebenheiten, hat das viele Szenen erheblich in die Länge gezogen und hat vom eigentlichen großen Abenteuer abgelenkt. Eine etwas kürzere Version würde mehr Leser neugierig machen, glaube ich, die Geschichte ist es nähml absolut wert, gelesen zu werden! Das Ende hat mich buchstäblich " aus allen Wolken fallen lassen " und hat mir die Menschliche Natur auf recht schmerzliche Weise vor Augen geführt. So sehr wir vom Forschungsdrang geführt werden, uns weiterentwickeln wollen, uns als Menscheit verbessern wollen ... sollten wir vielleicht hin und wieder innehalten und überlegen ob jede Innovation und Entdeckung in eine bessere Zukunft für uns führt ....

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kristall kristall

Veröffentlicht am 30.12.2020

Fantastisch

Eine fantastische Geschichte, die spannend und faszinierend zugleich ist. Auf dem fremden Plakaten kann man scheinbar den Himmel nicht erreichen. Doch dann gelingt es doch jemandem. Ich fand das Buch sehr ... …mehr

Eine fantastische Geschichte, die spannend und faszinierend zugleich ist. Auf dem fremden Plakaten kann man scheinbar den Himmel nicht erreichen. Doch dann gelingt es doch jemandem. Ich fand das Buch sehr unterhaltsam und interessant, aber auch mit einem tieferen Sinn. Die Figuren waren besonders und der Schreibstil sehr schön. Auch das Cover gefällt mir. Ich hatte sehr viel Lesespaß und kann das Buch empfehlen.

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gagamaus gagamaus

Veröffentlicht am 25.11.2020

sehr empfehlenswert

Seit mehr als zwei Jahrzehnten folge ich dem Autor Andreas Eschbach in seinen Romanen. Mir gefällt, dass er sich auf kein Genre festlegen lässt, gerne aktuelle Themen aufgreift und immer für eine Überraschung ... …mehr

Seit mehr als zwei Jahrzehnten folge ich dem Autor Andreas Eschbach in seinen Romanen. Mir gefällt, dass er sich auf kein Genre festlegen lässt, gerne aktuelle Themen aufgreift und immer für eine Überraschung gut ist. Mit "eines Menschen Flügel" kehrt er zu seinen Anfängen zurück und greift wie in meinem absoluten Lieblingsbuch von ihm - die Haarteppichknüpfer - wieder zu einem Stilmittel, welches sicherlich nicht jeden Leser erfreut, da es eine gewissen Aufmerksamkeit verlangt und den Willen, so manchen liebgewonnenen Darsteller loszulassen. In jedem Kapitel wechselt die Perspektive und ein anderer Hauptakteuer übernimmt die Erzählposition. Es gibt auch keine Rückkehr zu vorhergehenden Perspektiven auch wenn natürlich viele Personen sich durch alle Kapitel ziehen.

Zuerst habe ich das Buch der Science Fiction zugeordnet, denn es spielt in einer fernen Zukunft auf einem ebenso fernen Planeten. Aber man kann es auch gerne in die Fantasyecke stellen, denn mit unserer realen Welt und unserer möglichen Zukunft hat es, meiner Meinung nach, nicht viel gemein. Allein schon die Tatsache, dass alle Menschen Flügel haben und es keine Technik gibt, finde ich eher phantastisch und im positiven Sinne ungewöhnlich.

Im Grunde geht es in der Geschichte über weite Strecken vor allem um verschiedene Aspekte des Mensch-Seins. Um den freien Willen, um Sehnsucht und Neugier, um verschiedene Formen des Zusammenlebens, deren Regeln und Einschränkungen die zwangsläufig auch eine Herausforderung zu Auflehnung und Widerspruch unter den jungen Menschen sind. Ein anderer Leser hat es als eine Art Trilogie in einem Band bezeichnet. Das trifft die Sache ziemlich gut. Also nicht abschrecken lassen von der Dicke des Buches. Und das Gute ist, das es sich auch mal zur Seite legen lässt und man problemlos wieder einsteigen kann. Man darf sich natürlich nicht an den Personen festhalten und ich gebe zu, ich bin mit den vielen Namen schon mal durcheinander gekommen. Aber die Hauptakteure und den jeweiligen Erzähler konnte ich gut zuordnen und ich habe den Roman mit all seinen Windungen und Wiederholungen genossen.

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Autor

Andreas Eschbach

Andreas Eschbach - Autor
© Olivier Favre

Andreas Eschbach, geboren am 15.09.1959 in Ulm, ist verheiratet, hat einen Sohn und schreibt seit seinem 12. Lebensjahr.

Er studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik und arbeitete zunächst als Softwareentwickler. Von 1993 bis 1996 war er geschäftsführender Gesellschafter einer EDV-Beratungsfirma.

Als Stipendiat der Arno-Schmidt-Stiftung "für schriftstellerisch hoch begabten Nachwuchs" schrieb er seinen ersten Roman "Die …

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