Faust
 - Gustaf Skördeman - PB

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16,99

inkl. MwSt.

Lübbe Belletristik
Skandinavische Spannung
Paperback
493 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2797-3
Ersterscheinung: 27.05.2022

Faust

Band 2 der Reihe "Geiger-Reihe"
Übersetzt von Thorsten Alms

(14)

Nachdem Sara Nowak das Netzwerk der Stasi-Mitarbeiter in Schweden auffliegen ließ und einen Bombenschlag in Deutschland verhindert hat, werden die Ereignisse von den schwedischen Geheimdiensten unter den Teppich gekehrt. Sara will sich an das Schweigegebot halten, doch dann wird ein Ex-Spion ermordet, der sie wenige Tage zuvor vergeblich um Rückruf gebeten hatte. Obwohl sie an ihrer neuen Stelle in der Kriminalpolizei bereits genug mit einer Mordserie in der Unterwelt zu tun hat, lässt ihr schlechtes Gewissen sie erneut in der Spionagewelt herumstochern. Dabei scheint sie einen Agenten namens Faust mit einer Vergangenheit in der RAF gegen sich aufzubringen ...

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Pressestimmen

„Mit der Kombination aus undurchsichtigem Kriminalfall und Skördemans mitreißendem Schreibstil sind Nervenkitzel und jede Menge Spannung programmiert.“

Bloggerstimmen

Rezensionen aus der Lesejury (14)

evaczyk evaczyk

Veröffentlicht am 17.09.2022

Sorgt für Überraschungen

Manchmal kann man als Leser auch ohne Vorkenntnisse in eine bereits bestehende Romanserie einsteigen. In "Faust" von Gustav Skördeman funktioniert das nrr sehr bedingt. Zwar gibt es einige Erläuterungen ... …mehr

Manchmal kann man als Leser auch ohne Vorkenntnisse in eine bereits bestehende Romanserie einsteigen. In "Faust" von Gustav Skördeman funktioniert das nrr sehr bedingt. Zwar gibt es einige Erläuterungen und Hinweise zu den Ereignissen im Vorgängerband "Geiger" und man kann sich so einiges zusammenreimen. Doch beim Lesen hatte ich immer wieder das Gefühl, zu große Lücken zu haben, um die Proagonisten wirklich gut zu verstehen, allen voran die Hauptfigur, die Polizistin Sara Nowak.

Was Geheimdienst-Schläfer der Stasi in Schweden zu tun hatten, warum die Stasi ausgerechnet Schweden als Zuflucht für einen neuen Start für RAF-Terroristen ausgewählt haben soll - da fiel mir schon die zeitliche Zuordnung schwer, wann die Handlung eigentlich spielt. Es ist eben alles schon eine Weile her, und ich schreibe das als eine, die sich nicht nur an den Mauerfall erinnern kann, sondern auch Kindheitserinnerungen an den deutschen Herbst und die RAF-Plakate an allen Postämtern (die es damals noch überall in der Nachbarschaft gab - ist wie gesagt lange her) hat. Für jüngere Leser*innen dürfte die Herausforderung also noch grüßer sein.

Interessant, spannend und vielschichtig ist der Roman dennoch, denn es gibt ja auch die "private" Sara Nowak, deren Tochter gerade auszieht, deren Sohn mitten in der Pubertät steckt und deren Mann als Konzertveranstalter in einer ganz anderen Welt lebt. Wie sie als Polizistin versucht, die Distanz zum Geldadel zu halten, zu dem auch ihre Schwiegerfamilie gehört, macht Nowak sympathisch.

Mindestens ebenso spannend wie die Verstrickungen in Geheimnisse und Geheimdienste ist ein aktueller Fall Saras aus der ganz normalen Polizeiarbeit, bei dem es um die Misshandlung einer Prostituierten geht. Frauenfeindlichkeit, Gewalttätikeit und Exzesse von Männern, die glauben, sich alles kaufen zu können, führen zu einer Eskalation, die Sara buchstäblich nahe geht. Das Buch endet mit schmerzlichen Einsichten und einem Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Und in der Zwischenzeit werde ich sicher noch den ersten Band lesen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Lejadami Lejadami

Veröffentlicht am 01.09.2022

Durchhaltevermögen gefordert

Nach „Geiger“ handelt es sich hier um Band II der Thriller-Trilogie rum um Sara Nowak.

Band II ist ähnlich gestaltet wie der erste Titel und hat mit seinem gelben Buchschnitt schon wieder was auffallend ... …mehr

Nach „Geiger“ handelt es sich hier um Band II der Thriller-Trilogie rum um Sara Nowak.

Band II ist ähnlich gestaltet wie der erste Titel und hat mit seinem gelben Buchschnitt schon wieder was auffallend „Besonderes“. Auch die Covergestaltung gibt den entsprechenden Wiedererkennungswert zu dieser Thriller Reihe.

Im ersten Teil hat Sara Nowak das Netzwerk der Stasi-Mitarbeiter in Schweden auffliegen lassen und somit einen Bombenschlag in Deutschland verhindern können.
Die damaligen Ereignisse werden unter den Teppich gekehrt und Sara muss sich an das Schweigegebot vom schwedischen Geheimdienst halten. Somit ist sie in anderen Bereich der Kriminalpolizei tätig und hat aktuell mit einer Mordserie in der Bandenkriegswelt zu tun. Doch dann erhält sie einen Anruf von einem Pfarrer, der sie vor seinem angeblichen Selbstmord zuvor vergeblich um Rückruf gebeten hatte. Ihr schlechtes Gewissen lässt ihr keine Ruhe und so beginnt sie erneut in der Spionagewelt herumzustochern. Schnell steht fest, dass er was Preis geben wollte und er deshalb mit seinem Leben büßen musste. Nach den ersten Funden im Haus des Opfers schien er ein Mitglied der Stasi gewesen zu sein. Je weiter Sara in dem Fall ermittelt umso mehr scheint sie einen Agenten namens „Faust“ mit einer Vergangenheit in der RAF gegen sich aufzubringen ...

Ich persönlich fand diesen Teil etwas schwächer als „Geiger“. Der Beginn war zwar sehr spannend und fesselnd, doch als klar wurde, dass „Faust“ die Jagd auf Sara aufnahm, zogen sich die Ereignisse in die Länge. Die Fakten zur Stasi, die Mordfälle des Bandenkriegs, die RAF und die noch aktive Terrorzelle waren mir einfach zu viele Geschehnisse, die mich regelrecht überrumpelten und ich aufpassen musste, nicht den Überblick zu verlieren. Ich war des Öfteren überfordert mit den Ereignissen und Informationen und hatte dadurch im Mittelteil Schwierigkeiten. Doch nicht nur die riesige Informationsflut an Fakten auch die Darstellung der Hauptprotagonistin gefiel mir in diesem Band nicht. Sara wurde mir immer unsympathischer mit ihrer Art, Einstellung und auch dem Umgang ihrer Familie.
Als ich diese Flaute allerdings überwunden hatte, nahm die Story nochmals richtig an Fahrt auf und ich konnte endlich die Handlung zuordnen und verstehen.
Hätte ich den Vorgängerband nicht gelesen, hätte ich wohl noch mehr Schwierigkeiten gehabt. Das abgerundete Ende konnte mich dann doch noch zufriedenstellen, ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich die Trilogie zu Ende lesen werde.

Mein Fazit:
Für mich ein schwacher zweiter Teil der Trilogie rund um Sara Nowak, der höchste Konzentration und Durchhaltevermögen fordert. 3 Sterne

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jasbr jasbr

Veröffentlicht am 31.08.2022

Agenten undercover

Ich habe den ersten Teil "Geiger" vor allem deshalb gelesen, weil mich der Klappentext angesprochen hat. Zwar hatte ich kleine Kritikpunkte, aber insgesamt hat er mir gut gefallen, deshalb musste natürlich ... …mehr

Ich habe den ersten Teil "Geiger" vor allem deshalb gelesen, weil mich der Klappentext angesprochen hat. Zwar hatte ich kleine Kritikpunkte, aber insgesamt hat er mir gut gefallen, deshalb musste natürlich auch Teil 2 her.

Die einzelnen Bände der Trilogie sind abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Trotzdem empfehle ich, mit dem ersten Teil anzufangen, da man da die Figuren - vor allem die Protagonistin Sara Nowak - besser kennenlernt und mehr mit den Anspielungen auf die vorhergehenden Ereignisse anfangen kann.

Was mich etwas gestört hat, war wie schon im ersten Teil, dass es sehr viel um das Privatleben der Polizistin geht. Bis es wirklich losgeht mit der eigentlichen Story vergeht nämlich ganz schön viel Zeit. Dafür geht es viel um die Familie, vor allem Saras Tochter, die mir absolut unsympathisch ist. Hier hätte definitiv mehr gekürzt und der Fokus auf das Wesentliche gelegt werden können.

Aber wenn man das ausblendet und zum Kern der Geschichte vordringt, dann ist es wieder sehr spannend. Mir gefällt, wie die einzelnen Strukturen dargestellt werden und man das Gefühl hat, einen Einblick in eine für den Normalsterblichen verborgene Welt zu erhalten. Was im Hintergrund mit Spionen, Agenten und Terroristen läuft ist erschreckend, macht aber definitiv den Reiz dieser Buchreihe aus.

Gut umgesetzt ist auch die Komplexität der Story. Es gibt verschiedene Handlungsstränge und viel Hintergrundwissen wird eingebaut, ohne dass es langweilig oder zu langatmig wird. Bis auf die Passagen, in denen es mir zu viel um die Familie geht, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Gefallen hat mir auch, dass sich der Autor grundsätzlich treu bleibt, was den Teil der Spionage angeht, aber trotzdem durch die schon im Klappentext angesprochene Verbindung zur RAF eine neue Richtung einschlägt. Man lernt so auch zeitgeschichtliches kennen, was sehr interessant ist und dafür sorgt, dass man einen guten Realitätsbezug herstellen kann. Vorwissen aus dem Geschichtsunterricht braucht man dafür nicht.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Er ist flüssig und lebendig und durch die unterschiedlichen Handlungsstränge gibt es auch immer wieder kleine Cliffhanger innerhalb des Buches. So muss man einfach weiterlesen, was durch die angenehme Kapitellänge noch unterstützt wird.

Wie am Ende die Handlungsstränge zusammenlaufen ist gelungen, allerdings auch ein wenig konstruiert. Darüber kann ich aber auch hinwegsehen.

Insgesamt ist es für mich eine gelungene Fortsetzung. Ich freue mich schon auf Teil 3. Von mir gibt es 4 Sterne!

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lea_tho lea_tho

Veröffentlicht am 27.08.2022

Vergangenheit und Gegenwart

*Eindruck*

Das Cover des Buches finde ich wieder sehr ansprechend gestaltet und sehr passend auch zum ersten Band Faust. Was mir auch sehr gut gefällt, ist der gelbe Buchschnitt. Dieser passt sehr gut ... …mehr

*Eindruck*

Das Cover des Buches finde ich wieder sehr ansprechend gestaltet und sehr passend auch zum ersten Band Faust. Was mir auch sehr gut gefällt, ist der gelbe Buchschnitt. Dieser passt sehr gut zur Farbe des Titels und hebt das Buch noch einmal von anderen ab.

Der Einstieg ins Buch fiel mir bei diesem Band deutlich leichter als beim ersten. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich nun den Schreibstil des Autors bereits kannte. Die Kapitellängen fand ich sehr angenehm. Allerdings wechselten die Kapitel zwischen durch die Perspektive und den Standort. Dafür wäre vor den Kapiteln eventuell ein kleiner Vermerk ganz sinnvoll gewesen, um es dem Lesenden leichter zu machen.

Die Handlung fand ich anfangs leider etwas ziehend. Zum Ende hin fand ich sie dann aber spannend. Ich hätte mir trotzdem gewünscht das sich die Spannung gleichmäßiger auf das Buch verteilt hätte.

Sara Nowak kannte ich schon vom vorherigen Band, daher fand ich es nicht schlimm das man sofort in die Handlung geschmissen wurde. Trotzdem wurden zeitweise im Buch noch einmal wichtige Handlungen aus dem ersten Teil aufgegriffen.
Die Handlungen und das Verhalten von Sara fand ich zeitweise etwas übertrieben und impulsiv. Außerdem konnte ich ihren Gedanken nicht immer folgen. Daher fand ich sie etwas inkonsequent.

Trotzdem fand ich es spannend diesmal mehr von Saras Familie zu erfahren und diese besser kennenzulernen.

Das Ende des Buches lässt außerdem wieder sehr viel offen, wodurch man sich auf das neue Buch freuen kann und gespannt ist, wie es mit Sara weiter geht.

*Fazit*

Ein Thriller zwischen Vergangenheit und Gegenwart, der für mich einige schwächen hatte, aber am Ende doch noch mal mit der Spannung ein paar Pluspunkte sammeln konnte.

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Silkem Silkem

Veröffentlicht am 25.08.2022

Gelungene Fortsetzung

"Faust" ist nach "Geiger" der zweite Band von Gustav Skördeman mit der Kommissarin Sara Nowak.
Klappentext:
Nachdem Sara Nowak das Netzwerk der Stasi-Mitarbeiter in Schweden auffliegen ließ und einen Bombenschlag ... …mehr

"Faust" ist nach "Geiger" der zweite Band von Gustav Skördeman mit der Kommissarin Sara Nowak.
Klappentext:
Nachdem Sara Nowak das Netzwerk der Stasi-Mitarbeiter in Schweden auffliegen ließ und einen Bombenschlag in Deutschland verhindert hat, werden die Ereignisse von den schwedischen Geheimdiensten unter den Teppich gekehrt. Sara will sich an das Schweigegebot halten, doch dann wird ein Ex-Spion ermordet, der sie wenige Tage zuvor vergeblich um Rückruf gebeten hatte. Obwohl sie an ihrer neuen Stelle in der Kriminalpolizei bereits genug mit einer Mordserie in der Unterwelt zu tun hat, lässt ihr schlechtes Gewissen sie erneut in der Spionagewelt herumstochern. Dabei scheint sie einen Agenten namens Faust mit einer Vergangenheit in der RAF gegen sich aufzubringen ...
Sara Nowak hat es in diesem Krimi mit drei Fällen zu tun und auch i ihrem Privatleben geht es mal wieder drunter und drüber. Es gelingt Skördeman jedoch alle drei Handlungsstränge so aufzubauen, dass ich als Leserin jederzeit den Überblick hatte.
Dazu trägt auch sein flüssiger Stil bei, der das Lesen zu einem leichten Erlebnis macht, auch wenn die Story atemraubend ist.
Eigentlich muss ich für alle drei Handlungsstränge eine eigene Rezension schreiben: Die RAF-Story ist für mich allein recht wenig spannend, aber glaubwürdig. Die Mordserie in der Unterwelt wird eigentlich nur am Rande behandelt und - ohne zu spoilern - erst spannend, als sich eine Verbindung zu Saras Privatleben ergibt. Hier greift Skördeman dann allerdings tief in die Schatzkiste der Autoren und schafft ziemlich konstruiert einen Zusammenhang, der sich aus der Vorgeschichte nicht ergibt.
Fazit: Ein spannender Thriller, eine gelungene Fortsetzung, aber am Ende wollte Skördeman einfach zu viel. Das ist die Fantasie mit ihm durchgegangen.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.


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Autor

Gustaf Skördeman

Gustaf Skördeman - Autor
© Benjamin Thuresson

Gustaf Skördeman ist 1965 in Nordschweden geboren. Heute lebt er mit Frau und zwei Kindern in Stockholm. Er ist Drehbuchschreiber, Regisseur und Filmproduzent. GEIGER ist sein schriftstellerisches Debüt. Die Idee für diesen Thriller kam ihm bereits vor zehn Jahren. Seitdem hat er an der Handlung für diesen Auftakt einer Trilogie gefeilt. Das Buch wurde gleich ein internationaler Erfolg und erscheint in 20 Ländern.

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