Lazarus
 - Lars Kepler - Hardcover

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22,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Krimis
Hardcover
637 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2650-1
Ersterscheinung: 28.02.2019

Lazarus

(59)

Hat Jurek Walter überlebt? Der gefährlichste Serienmörder Schwedens wurde vor Jahren für tot erklärt. Er war bei einem dramatischen Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen in den Fluss gestürzt. Seine Leiche wurde jedoch niemals gefunden. Als nun der Schädel von Joonna Linnas toter Ehefrau in der Wohnung eines Grabschänders entdeckt und eine perfide Mordserie aus ganz Europa gemeldet wird, ahnt Joona Linna das Unvorstellbare: Der Albtraum ist nicht zu Ende, und der grausame Serienmörder droht, alle lebendig zu begraben, die Joona lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

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Rezensionen aus der Lesejury (59)

mistellor mistellor

Veröffentlicht am 07.03.2019

Ein unglaublicher Thriller

Der Thriller „Lazarus“ von Lars Kepler hat mich wirklich Nerven gekostet. Es gab Szenen- danach habe ich erst einmal das Buch weglegen müssen. Es ging dabei gar nicht um besonders hart dargestellten Gewaltszenen, ... …mehr

Der Thriller „Lazarus“ von Lars Kepler hat mich wirklich Nerven gekostet. Es gab Szenen- danach habe ich erst einmal das Buch weglegen müssen. Es ging dabei gar nicht um besonders hart dargestellten Gewaltszenen, es ging um den psychischen Thrillermoment, der von den beiden Autoren genial verwendet wird. Man könnte sie fast den „Hitchcock“ der Bücher nennen. Ich war auf jeden Fall „höllisch“ beeindruckt.
Der Inhalt des Buches darf ich hier nicht erzählen, nur so viel, es geht um Manipulation, um die Fähigkeit, Menschen so unglaublich beeinflussen zu können, dass sie fast willenlos genau das tun, das er sich für sie geplant hat.
Das Buch beruht eigentlich auf einen Vorgängerband, den ich noch nicht gelesen hatte (was ich allerdings schnell nachholen werden), daher ist es am Anfang manchmal etwas schwierig den Motiven der Protagonisten zu folgen. Aber das legt sich bald, da man vom Inhalt des Buches komplett gefangen wird. Es passiert so viel, dass man von einem Spannungsmoment in den anderen taumelt. Es geschieht so viel an unterschiedlichen Orten in diesem Buch, dass man aus dem Spannungslevel herauskommt.
Dieses Buch ist von einem Ehepaar geschrieben worden und ich dachte zu Beginn, dass es dann im Schreibstil zu einem Bruch kommen müsste. Ich konnte aber nichts feststellen, der Schreibstil ist beeindruckend, sehr gut lesbar, mit ausgezeichneter Wortwahl und extrem spannend. Der Plot dieses Romans ist klar strukturiert, ohne logische Fehler, in sich geschlossen und immer nachvollziehbar. Er ist voller Spannungsmomente und bietet unvorhergesehene Überraschungen. Die Protagonisten sind bis in die kleinsten Nebenrollen detailgenau ausgestaltet, mit Tiefe ausgezeichnet und vollkommen glaubhaft.
Ich habe das Buch sehr genossen und für mich ein neues Autorenpaar kennengelernt, dessen schon herausgegebene Bücher ich mir besorgen werde.
Dieses Buch bekommt von mir verdiente 5 von 5 Sternen.

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LeasLesezauber LeasLesezauber

Veröffentlicht am 06.03.2019

Unglaublich spannend

Das Cover ist schlicht aber trotzdem sehr aussagekräftig, die Schlange auf dem schwarzen Grund ist nicht nur ein absoluter Hingucker sondern passt wie ich finde auch einfach genial zur Story. Dabei möchte ... …mehr

Das Cover ist schlicht aber trotzdem sehr aussagekräftig, die Schlange auf dem schwarzen Grund ist nicht nur ein absoluter Hingucker sondern passt wie ich finde auch einfach genial zur Story. Dabei möchte ich nich anmerken, dass mir die Neuauflagen der anderen Bücher sehr gut gefallen und besonders die Cover sich großartig verbessert haben und ich fast traurig bin die älteren Ausgaben zu haben. Gar nicht dumm zeitgleich neue Auflagen raus zu bringen, schließlich geht es vielen wie mir, die dann auch einheitliche Bücher in den Reihen haben möchten.

Der Schreibstil ist wahnsinnig detailliert und es geht von Anfang an gleich richtig zur Sache, alleine das erste Kapitel ist schon der pure Wahnsinn. Die Schauplätze werden so detailliert und bildlich beschrieben das mir fast schlecht wird, selten gab es auf 100 Seiten so blutige Stellen und so viele Leichen wie hier. Wer jetzt denkt das die Spannung nur zu Beginn der Geschichte so bombastisch ist der irrt sich! Ich hatte die ganze Zeit wahrscheinlich Bluthochdruck wegen der Spannung, deswegen kam auch mein Schlaf etwas zu kurz. Es war sehr praktisch durch die Leserunde zwischendurch pausieren zu müssen bis der nächste Abschnitt begonnen werden durfte, dadurch konnte ich mich etwas „erholen"!

Die Charaktere sind alle sehr spezifisch beschrieben, jeder hat seine Persönlichkeit und ist auf eine Art und Weise interessant gestaltet.

Besonders erschreckend waren die vielen Menschen die sterben mussten, die einem ans Herz gewachsen waren vor allem wegen Psychospielchen. Es war der Wahnsinn welche Übermacht teilweise herrschte und wie verrückt die Fäden im Hintergrund gezogen wurden, sodass die Situation teilweise ausweglos war.

Hier werden ganz tolle Wendungen verbaut und es gibt so viele Überraschungen, dass es einfach nie zu Langeweile kommt! Das ging mir auch schon bei den anderen Büchern des Duos so und ich bin jedes Mal wieder überrascht wie sie mich begeistern können.

Das Ende hat mich ebenfalls begeistert, es war ein wahnsinniger Showdown und man kann erahnen wie es weiter gehen soll!

Fazit:

Dieses Buch kann ich jedem nur empfehlen, der mal so richtig Spannung erfahren möchte und natürlich für jeden der Lars Kepler gerne liest. Ich denke hier kommt man vollkommen auf seine Kosten und das Buch wird noch lange in meinem Kopf herum schwirren!!!

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SaintGermain SaintGermain

Veröffentlicht am 06.03.2019

Joona Linna 7 - Jurek und der Biber

Quer durch ganz Europa werden Menschen umgebracht. Sie weisen 2 Gemeinsamkeiten auf: Sie sind alle nicht unbescholten und sie haben alle auf die eine oder andere Weise mit Joona Linna zu tun. Dieser befürchtet ... …mehr

Quer durch ganz Europa werden Menschen umgebracht. Sie weisen 2 Gemeinsamkeiten auf: Sie sind alle nicht unbescholten und sie haben alle auf die eine oder andere Weise mit Joona Linna zu tun. Dieser befürchtet nun, dass der Serienkiller Jurek Walter nicht tot ist und Rache an ihm üben will Während sich Joona mit seiner Tochter versteckt, macht er sich Sorgen um Valeria. Saga Bauer und Nathan glauben nicht, dass Walter noch lebt und suchen den "Biber", den sie für den Täter halten.

Das Cover ist hervorragend gemacht und ein echter Eye-Catcher. Dazu passt es natürlich zur bisherigen Reihe.

Der Schreibstil des Autoren-Ehepaars ist ausgezeichnet. Die Charaktere sind brillant herausgearbeitet, die Orte werden gut beschrieben. Zusätzlich sieht man die Entwicklung, die die Protagonisten seit ihrem 1. Fall durchgemacht haben.

Die Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite auf sehr hohem Niveau ohne wirklich abzufallen. Manches was auf den ersten Blick unlogisch erscheint, wird am Ende doch glaubwürdig aufgelöst.

Auch das Tempo ist sehr hoch; es lässt einen kaum Zeit für eine Pause, sodass man das Buch nicht weglegen möchte.

Klar: Es gibt hier sehr viele Leichen und insgesamt ist es auch sehr grausam und schrecklich beschrieben. Aber: Genauso soll ein Thriller sein, oder? Und da komme ich zu meinem einzigen Kritikpunkt: Auf dem Cover steht als Genre Schwedenkrimi. Dies ist aber ein Thriller in bester Manier und sicher nichts für klassische Krimi-Leser. Wer aber Thriller mag, dem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Das Ende des Buches ist nur zum Teil ein "Happy End", aber es riecht förmlich nach einer Fortsetzung.

Fazit: Lesehighlight 2019 - Top-Thriller, den man nicht aus der Hand nehmen kann/will. 5 von 5 Sternen

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subechto subechto

Veröffentlicht am 06.03.2019

Das Böse stirbt niemals wirklich

Um es gleich vorwegzunehmen, „Lazarus“ von Lars Kepler ist bereits der siebte Schweden-Krimi mit dem sympathischen Ermittler Joona Linna. Die Vorgänger hatten mich begeistert und auch diesmal wurde ich ... …mehr

Um es gleich vorwegzunehmen, „Lazarus“ von Lars Kepler ist bereits der siebte Schweden-Krimi mit dem sympathischen Ermittler Joona Linna. Die Vorgänger hatten mich begeistert und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Worum geht es?

Der Einstieg ist echt gruselig. Ist Serienkiller Jurek Walter doch noch am Leben? Hat er sich nach dem Tod seines Zwillingsbruders einen neuen Partner gesucht? Oder ist Joona paranoid? Gleich mehrere Handlungsstränge gilt es zu verfolgen. Zwei Streifenpolizisten machen einen grausigen Fund. Danach begegnen wir Valeria, Joonas Freundin.

Über das Wiedersehen mit Joona und Saga Bauer, Kommissarin beim schwedischen Staatsschutz, habe ich mich sehr gefreut. Aber der Killer hat Valeria und Sagas kleine Schwester Pellerina längst im Visier. Joona versucht, wenigstens seine Tochter Lumi zu retten. Denn Jurek droht, alle lebendig zu begraben, die ihm lieb sind. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

Lars Kepler ist das Pseudonym des schwedischen Autorenpaares Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. „Lars“ verstehen sie als Hommage an Stieg Larsson, „Kepler“ erinnert an den Astronomen, der das europäische Weltbild erschütterte.

Lars Kepler hat seinen Kriminalroman wieder packend in Szene gesetzt. Wechselnde Schauplätze und Perspektiven sorgen für Dynamik. Spannend, keine Frage. Aber auch blutig und brutal. Ab und zu finden sich Bezüge zu den Vorgängern. Nichtsdestotrotz könnte ich mir vorstellen, dass Neueinsteiger, die die ersten Bände nicht kennen, Verständnisprobleme haben.

Die Figurenzeichnung ist glaubhaft und durchdacht. Joona Linna ist Finnlandschwede und einer der besten Ermittler Schwedens, der auch vor unkonventionellen Methoden nicht zurückschreckt. Natürlich sieht er auch noch verdammt gut aus. Jurek, der Antiheld, ist quasi „unkaputtbar“ und der Polizei immer einen Schritt voraus.

„Lazarus“ hat alles, was das halbwegs gesunde Menschenhirn an Obsessionen, Foltern und Metzeleien ausbrüten kann - einschließlich eines psychopathischen Killers, eines charismatischen Ermittlers und eines actionreichen Showdowns. Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, der offen lässt, wie es mit dieser genialen Reihe weitergeht.

Fazit: Joona Linnas 7. und persönlichster Fall. Mein Krimi-Highlight des Jahres!

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m_angyy m_angyy

Veröffentlicht am 20.03.2019

ein solider Krimi

heute habe ich für euch eine Rezension die mir ziemlich schwer gefallen ist. Zum einem musste ich immer wieder die Spoiler entfernen und zum anderen hat mich das Buch ganz schön zwiegespalten zurück gelassen.

Meinung

Bei ... …mehr

heute habe ich für euch eine Rezension die mir ziemlich schwer gefallen ist. Zum einem musste ich immer wieder die Spoiler entfernen und zum anderen hat mich das Buch ganz schön zwiegespalten zurück gelassen.

Meinung

Bei Lazarus handelt es sich um den siebten Teil der Joona Lina Reihe und ich persönlich muss sagen, dass man die anderen Titel der Reihe nicht zwingend lesen muss aber es hilft doch ungemein die ein oder andere Begebenheit aus Lazarus besser zu verstehen, da durchaus viel aus den anderen Teilen mit in Lazarus einfließt – es schadet also nicht die Reihe von vorne zu beginnen.

Mit Lazarus hat Lars Kepler ein Werk geschaffen, das mich am Anfang nicht besonders gefesselt hat. Für mich plätscherte die Geschichte erstmal dahin, man bekam viel erklärt und ein paar Szenen waren für mich auch schlichtweg unnötig, haben für mich einfach nichts für die Geschichte getan sondern waren eher Füllwerk.

Das änderte sich dann zur Mitte der Geschichte, hier wurde es Seite um Seite spannender und ich wollte durchaus wissen wie es mit Joona, Saga und Jurek. Weiter geht. Was Jurek geplant hat und wie er seine Pläne in die Tat umsetzen wird.

Was mich aber weiterhin gestört hat sind ein paar Punkte:

- Die schiere Übermacht die Jurek zugeschrieben wird, er kann alles, er weiß alles und er schafft alles – ja er ist ein absolut skrupeloser Verbrecher mit einem ganz klaren Ziel dass er konsequent verfolgt aber mir wurde das einfach zu viel des Guten, irgendwan dahcte ich nur noch „ach das schafft er auch noch“ und gerade am Ende der Geschichte saß ich leider kopfschüttelnd da

- Und dafür, dass Jurek so skrupelos beschrieben wird und Joona diese Skurpelosigkeit schon am eigenen Leib spüren durfte empfand ich es als sehr nervig, das Joonas Kollegen ihm einfach keinen Glauben schenken wollen wie gefährlich Jurek ist, bis es zu spät ist. Das war für mich persönlich so ein „Hättet ihr mal früher gehört Moment“.

- Außer Joona, Saga und Jurek bleibt der Rest der Protagonisten sehr blass – klar es geht auch hauptsächlich um das Katz und Mausspiel von Joona und Jurek aber etwas mehr Tiefe bei den restlichen Protagonisten wäre doch schön gewesen

Was mich dennoch am lesen gehalten hat, ist der Umstand, dass ich Joona Lina einfach in mein Herz geschlossen habe. Dieser gebrochene, desillusionierte Charakter ist mir sehr sympathisch und er war mitunter der einzige der mir durchgehend sympathisch war im Buch und das obwohl er so rational ja fast schon kalt wirkt.

Dazu kommt noch Lars Keplers Schreibstil. Dieser ist klar strukturiert, sehr schnörkellos und passt perfekt zu der Geschichte die an und für sich sehr nüchtern wirkt und nur an manchen Stellen tiefe Emotionen zeigt. Ich kann es sehr schlecht beschreiben aber dieser Stil, die Art sehr ruhig und nur an gewissen Stellen Emotionen zu zeigen hat mich am lesen gehalten, es hat mir die Skrupellosigkeit von Jurek sehr gut aufgezeigt und mich trotz, dass ich z.B. mit Saga nicht besonders warm wurde ihre Verzweiflung spüren lassen.

Fazit

Im großen und Ganzen lässt sich sagen, dass Lars Kepler einen spannenden, soliden Krimi geschaffen hat. Ja er hat einige Längen wird aber zu Mitte hin deutlich spannender Für mich hatte er zwar keine großen Überraschungen parat aber ich habe ihn letztendlich doch gerne zu Ende gelesen und das lag wie oben erwähnt am gelungenem Schreibstil und am Protagonisten Joona Lina.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.


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Lars Kepler im Interview zu Lazarus

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Autor

Lars Kepler

Lars Kepler - Autor
© Ewa-Marie Rundquist

Lars Kepler ist das Pseudonym der Eheleute Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Jeder für sich hat bereits  erfolgreich eigene Romane veröffentlicht, bis sie sich entschieden haben ihre ganze Energie und Kreativität in ein gemeinsames Schreibprojekt zu stecken. Der Hypnotiseur, ihr Krimidebüt, war sensationell erfolgreich und wurde in über 40 Sprachen übersetzt. Die folgenden Kriminalromane mit dem Ermittler Joona Linna (Paganinis Fluch, …

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