Anna Basener gewinnt den Putlitzer Preis 2018
© Olivier Favre

23.04.2018

Anna Basener wird mit dem Putlitzer Preis 2018 ausgezeichnet

Der erstmals ausgeschriebene Putlitzer Preis in der Kategorie amüsantester deutschsprachiger Roman wird an Anna Basener für ihr Debüt „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“ (Eichborn Verlag) vergeben. Die Preisverleihung findet am 9. Juni 2018 in der Evangelischen Kirche in Putlitz statt. Der Literaturpreis wurde vom 42erAutoren – Verein zur Förderung der Literatur e. V. ausgeschrieben.

Zu den Juroren zählen die Bestsellerautorin und Kabarettistin Martina Brandl, die Komödiantin Helene Mierscheid und der Autor Tom Liehr. Die Jury überzeugte der Roman vor allem mit seiner „sehr originellen Story, viel Sprachwitz, einiger Situationskomik, überraschenden Entwicklungen und einer spannenden, authentischen Figurenzeichnung“ so Tom Lier. Darüber hinaus faszinierte die Juroren „der gekonnt vermittelte und selbst für Regionsfremde gut verständliche Ruhrpott-Soziolekt, die Einbettung der besonderen Thematik und der liebevolle Umgang mit ihrem Romanpersonal“.

Dominique Pleimling, Programmleiter des Eichborn Verlags, zeigt sich sichtlich begeistert anlässlich der Auszeichnung: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Autorin Anna Basener mit ihrem Debüt den Putlitzer Literaturpreis gewonnen hat. Ganz besonders auch, weil dieser Romanpreis zum ersten Mal vergeben wird und das von einer Jury, die komplett aus Autoren und Autorinnen gebildet wird“.

„Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“ ist im März 2017 im Eichborn Verlag in der Bastei Lübbe AG als Paperback, E-Book und Audio erschienen. Anna Basener erzählt in ihrem tragikomischen Roman von Bianca, die sich als Modedesignerin in Berlin versucht und ihrer Omma, die in Essen als Wirtschafterin in einem Puff gearbeitet hat und nach dem Tod ihrer besten Freundin Mitzi, ihr geliebtes Essen verlässt, um zu ihrer Enkelin nach Berlin-Kreuzberg zu ziehen.

Anna Basener wurde 1983 in Essen geboren. Ihr Studium in Hildesheim hat sie mit dem Schreiben von Romanheften finanziert und war laut ZEIT die „erfolgreichste Groschenromanautorin Deutschlands“.

Der Putlitzer Preis in der Kategorie amüsantester deutschsprachiger Roman ergänzt den seit zwölf Jahren etablierten gleichnamigen Preis, der auch weiterhin für Kurzgeschichten vergeben wird.

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