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04.08.2020

Ruben Laurin gewinnt den goldenen Homer

Ruben Laurin wurde mit „Das weiße Gold der Hanse“ (erschienen bei Bastei Lübbe am 31. Oktober 2019) ausgezeichnet und ist der Gewinner des goldenen HOMER.

Die Bekanntgabe der Jury-Entscheidung erfolgte auf der EUROLIT-Buchmesse und wurde online übertragen.

„Das weiße Gold der Hanse“ erzählt von der wahren Geschichte des Bertram Morneweg, dem Stifter des Lübecker Heiligen-Geist-Hospitals.

Lübeck 1232: Der Waisenjunge Bertram weckt völlig unverhofft das Mitleid der reichen Kaufmannstochter Getrud. Sie drängt ihren Vater, den Jungen bei sich aufzunehmen. Die Kinder wachsen gemeinsam heran und werden unzertrennlich. Aber die Liebe zwischen ihnen ist unmöglich. So heuert er als junger Mann bei einem Hanseschiff an, um sein Glück zu suchen und als gemachter Mann zurückzukehren. Doch die Reise birgt große Gefahren, und das Schicksal hat andere Pläne für ihn. In seiner Verzweiflung gelobt er, einen Ort der Barmherzigkeit für die Alten und Schwachen zu erbauen, sollte er je die Heimat wiedersehen. Und er setzt alles daran, sein Gelübde zu erfüllen.

In der Laudatio hieß es: „Der Jury gefiel besonders, wie der Autor mit seinem packenden Schreibstil, der Liebe zum historischen Detail und den vielschichtig angelegten Charakteren den Leser mit jeder Seite immer tiefer in den Bann der spannenden Geschichte ziehen kann.

Ruben Laurin ist das Pseudonym von Thomas Ziebula. Er ist preisgekrönter Autor, der vor allem phantastische und historische Romane verfasst. 2001 erhielt er den Deutschen Phantastik-Preis. Er schreibt ebenfalls Kriminalromane. Der Autor lebte bereits unter anderem in Kärnten, im Schwarzwald, im Ruhrgebiet, in Wismar. Aktuell wohnt er in der Nähe von Karlsruhe.

Auf Platz 3 mit gleicher Punktzahl liegen Mac P. Lorne mit „Der Herzog von Aquitanien“ (Knaur) und Gitta Edelmann und Regine Kölpin mit „Johannes Gutenberg und die verschwundenen Lettern“ (Gutenberg-Stiftung) und gewann somit den bronzenen Homer. Den silbernen Homer erlangte Silvia Stolzenburg mit „Die Salbenmacherin und der Engel des Todes“ (Gmeiner).

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