Ostseegruft
 - Eva Almstädt - Taschenbuch

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

10,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Krimis
Taschenbuch
400 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-404-17967-1
Ersterscheinung: 30.04.2020

Ostseegruft

Band 15 der Reihe "Kommissarin Pia Korittki"

(35)

Kommissarin Pia Korittki steht am Grab einer Freundin, als ein Unbekannter die Trauerfeier stört und erklärt, dass der Tod kein Unfall gewesen sei, sondern Mord. Als Pia später nachhaken will, ist der Mann verschwunden. Pia beginnt zu recherchieren – und findet heraus, dass sich die Freundin von jemandem verfolgt gefühlt und große Angst gehabt hat. Und dann behauptet die Ex-Frau des Witwers, dass auch auf sie während ihrer Ehe ein Mordanschlag verübt worden sein soll ...
Pia Korittki ermittelt in ihrem persönlichsten Fall

Downloads Taschenbuch Coverdownload (300 DPI)
eBook (epub) Coverdownload (300 DPI)
Hörbuch (CD) Coverdownload (75 DPI)
Hörbuch (Download) Coverdownload (75 DPI)

Bloggerstimmen

Rezensionen aus der Lesejury (35)

Elchi130 Elchi130

Veröffentlicht am 28.04.2020

Wieder ein spannender Fall für Pia Korritki

Eine Schulfreundin von Pia Korittki ist überraschend gestorben. Auf der Beisetzung stellt sich plötzlich ein unbekannter Mann ans Grab und behauptet, dass der Tod von Kirsten Welling kein Unfall war, wie ... …mehr

Eine Schulfreundin von Pia Korittki ist überraschend gestorben. Auf der Beisetzung stellt sich plötzlich ein unbekannter Mann ans Grab und behauptet, dass der Tod von Kirsten Welling kein Unfall war, wie bisher angenommen. Sofort ist Pias Neugierde geweckt und sie überredet ihren Chef, dass sie dem Verdacht nachgehen darf…

Eva Almstädt startet den Krimi „Ostseegruft“ eher gemächlich. Pia Korittki hat zwei Tage Zeit von ihrem Chef bekommen, um zu beweisen, dass der Tod ihrer alten Schulfreundin Kirsten Welling kein Unfalltod, sondern ein Mord war. Dafür taucht Pia tief ins Lebensumfeld von Kirsten ein und befragt die Familie und Personen aus dem Dorf, in dem die Tote zuletzt gelebt hat, ausführlich. Dabei werden die einzelnen Personen des Buches detailliert eingeführt und in Stellung zueinander gebracht. Dem Leser werden die Lebensumstände von Kirsten nahegebracht, sodass ich mich als Leserin in das Setting des Buches einfühlen kann. Schnell konnte ich die ersten Verdächtigen ausmachen.

Und natürlich kommt auch das Privatleben von Pia nicht zu kurz. Viele Pia-Fans interessiert wahrscheinlich brennend, wann ein neuer Mann in ihr Leben tritt und wer das sein wird. Genau hiermit spielt die Autorin gekonnt. Ihr Sohn sorgt zudem immer wieder für stressige aber auch für schöne Momente im Leben der alleinerziehenden Mutter.

Eine Stärke der Autorin ist in meinen Augen, wie sie die Handlung vorantreibt. Nachdem die Personen eingeführt sind, fängt das Ermittlerteam mit Befragungen an. Dabei kommen immer neue Erkenntnisse ans Licht und der Kreis der Verdächtigen steigt stetig. Die Leserin wird immer tiefer in die Geschichte hineingesogen. Das habe ich als sehr kurzweilig und spannend empfunden. Außerdem taucht man als Leser/in immer tiefer in die Handlung ein, ohne es wirklich wahrzunehmen.

Dazu kommt, dass das Geschehen immer wieder durch humorvolle Sätze und Episoden aufgelockert wird. Das führt manches Mal zum Schmunzeln oder auch mal zum lauten Auflachen.

Der Tod von Kirsten wird zudem spannend mit einem älteren Fall verknüpft. Das macht die Geschichte vielschichtiger und auch interessanter. Irgendwann im Laufe des Romans bin ich an den Punkt gelangt, an dem ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich einfach wissen wollte, was genau passiert ist und wie alles miteinander zusammenhängt.

Schön ist auch, dass die Ermittlungen nicht nach Schema F verlaufen, sondern immer wieder andere Methoden zur Anwendung kommen. Dadurch bleibt das Buch bis zum Ende spannend.

Fazit: Nach der sehr ausführlichen Einführung der Figuren und des Settings am Anfang, nimmt das Buch immer mehr an Fahrt auf und bleibt bis zum Schluss spannend. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall und auch auf die weiteren Geschehnisse in Pias Privatleben.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Rebecca1120 Rebecca1120

Veröffentlicht am 27.04.2020

spannend, kurzweilig, einfach herrlicher Lesestoff

Obwohl Pia Korittki seit Kirstens Hochzeit von vor 2 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer ehemals besten Schulfreundin hatte, lässt sie es sich nicht nehmen an deren Beerdigung teilzunehmen.
Eine Beerdigung, ... …mehr

Obwohl Pia Korittki seit Kirstens Hochzeit von vor 2 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihrer ehemals besten Schulfreundin hatte, lässt sie es sich nicht nehmen an deren Beerdigung teilzunehmen.
Eine Beerdigung, die von der Aussage eines unbekannten jungen Mannes am Grab überschattet wird. Er behauptet, dass Kirstens Tod kein Unfall, sondern Mord wäre.
Und Pia wäre nicht Pia, wenn sie diesem Hinweis nicht nachgegangen wäre und sich ein eigenes Bild gemacht hätte. Was sie dann bei ihrer Recherche für Widersprüche aufdeckt, Widersprüche, die mit Kirstens Familie im Zusammenhang stehen, wird von der Autorin zu einem spannenden Krimi, der immer wieder mit unerwarteten Wendungen aufwartet, „gestrickt“.
Natürlich kommt auch in diesem Band Pia wieder in arge Bedrängnis in ihrer Doppelrolle als Mordermittlerin und alleinerziehende Mutter. Das macht sie als Person menschlich, lebendig und die Geschichte glaubhaft. Dazu zählt in meinen Augen auch, dass sie sich ihrer Gefühle gegenüber Männern (neue wie alte) immer sehr unsicher ist.
Für mich waren es spannende Lese-Stunden, die 5 Lese-Sterne absolut verdient haben. Dieses Buch ist eine gelungene Fortsetzung der Fälle um Pia Korittki und ein MUSS für alle Krimi-Fans.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Anne_de_Boer_schreibt Anne_de_Boer_schreibt

Veröffentlicht am 09.05.2020

Spannender Krimi zum Genießen

Die Lübecker Kommissarin Pia fährt zur Beerdigung ihrer Jungendfreundin Kirsten nach Ostholstein. Am Grab sorgt ein glatzköpfiger Unbekannter für viel Wirbel, indem er behauptet, dass Kirstens Tod gar ... …mehr

Die Lübecker Kommissarin Pia fährt zur Beerdigung ihrer Jungendfreundin Kirsten nach Ostholstein. Am Grab sorgt ein glatzköpfiger Unbekannter für viel Wirbel, indem er behauptet, dass Kirstens Tod gar kein Unfall gewesen sein kann. Leider erreicht Pia den Unbekannten nicht rechtzeitig, um ihm weitere Fragen stellen zu können. Der Vorfall lässt ihr allerdings keine Ruhe. Die Zweifel am Unfall von Pias Freundin werden größer als auch noch die Exfrau von Kirstens Ehemann behauptet, jemand habe versucht ihr etwas anzutun. Und weitere Nachforschungen ergeben, dass ihre Freundin kurz vor ihrem Tod verängstigt und durcheinander schien. Pia hat es jedoch nicht leicht ihren Vorgesetzten von offiziellen Ermittlungen zu überzeugen und muss erst darum kämpfen in dem Fall ihrer Jugendfreundin ermitteln zu dürfen. Dabei kommt ihr eine unerwartete Wendung zu gute. Und während der Ermittlungsarbeit gerät nicht nur Pias Privatleben aus dem Gleichgewicht, sondern auch sie in Lebensgefahr.

Das Buch Ostseegruft von Eva Almstädt ist bereits der fünfzehnte Fall der Lübecker Kommissarin Pia Korittki. Ich muss gestehen, dass ich ein absoluter Pia Neuling war, aber ich mag alle Arten an regionalen Krimis, sei es in der Bretagne, der Provence, im Allgäu oder eben an der Ostsee. Ich war sofort von Pia und der Handlung gefesselt. Eva Almstädt hat einen großartigen Schreibstil und versteht es sowohl die Spannung aufrecht zu halten als auch herrlich komische Szenen in ihr Buch einfließen zu lassen. Ich war total von der Geschichte gefesselt und fasziniert, wie gut Eva Almstädt es vermag den Kriminalroman vielschichtig und doch klar verständlich zu erzählen. So kann der Leser während dem ganzen Lesen miträtseln. Die Figur Pia ist sehr sympathisch und als berufstätige und alleinerziehende Mutter gibt es auch in ihrem Privatleben die ein oder andere Hürde zu meistern.

Für mich war das Buch Ostseegruft spannende und gleichzeitig unterhaltsame Lesekost, die ich absolut weiterempfehlen kann. Das Ermitteln an der Ostsee fühlt sich ein klein wenig nach Urlaub an.

Vielen Dank an alle Mitlesenden und Verantwortlichen bei Lesejury. Die Leserunde zu Ostseegruft war toll und hat unglaublich viel Spaß gemacht.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Kastainenecker Kastainenecker

Veröffentlicht am 08.05.2020

Spannend & Unerwartet - Pia Korittkis 15. Fall

Pia muss mit dem unerwarteten Tod einer Freundin zurecht kommen, als ein Fremder während der Beerdigung behauptet, dass sei kein Unfall gewesen. Er verschwindet, bevor ihn jemand zur Rede stellen kann, ... …mehr

Pia muss mit dem unerwarteten Tod einer Freundin zurecht kommen, als ein Fremder während der Beerdigung behauptet, dass sei kein Unfall gewesen. Er verschwindet, bevor ihn jemand zur Rede stellen kann, doch er hat einen Stein ins Rollen gebracht. Pia beginnt sich zu fragen, was dahinter steckt, doch niemand scheint den Mann zu kennen. Als sie sich umhört erfährt sie, ihre Freundin habe sich verfolgt gefühlt und auch eine Bekannte behauptet, man habe Mordanschläge auf sie verübt. Überraschend schnell steckt Pia mitten in einer Ermittlung. Das war ein Unfall. Oder steckt doch mehr dahinter?

Zum Cover will ich nicht mehr viele Worte verlieren – es ist toll. Das ist es immer. Düster, kraftvoll und einfach ins Auge stechend – positiv betrachtet.
Wie immer konnte man sich superschnell in Pias Fall einfinden, hat mit ihr zusammen die neue Umgebung erkundet und versucht – bestenfalls vor Pia – die konkrete Hintergrundgeschichte aufzudecken. Der Spannungsbogen wurde für mich kontinuierlich durchgehalten, vor allem dadurch, dass der Fall anfangs keinen Sinn zu ergeben schien und immer mehr Ungereimtheiten auftauchten. Dazu kommen wie immer persönliche Spannungen in Pias Umfeld zu, welche die Geschichte außerdem spannend gestalten, kombiniert mit der Frage, ob es vielleicht einen neuen Mann im Pias Leben geben wird, was zumindest ich gespannt verfolge.
Die Figuren erschienen mit sehr authentisch in ihrer Gestaltung. Es handelt sich um ein Krimi im Landleben, entsprechend wurden die Charaktere umgesetzt und nachvollziehbar integriert. Die Figuren bleiben ihren Charakterzügen größtenteils treu, was es sehr realistisch und interessant macht. Besonders gefallen hat mir wie üblich der Schreibstil der Autorin. Sehr locker, interessant und den Spannungsbogen hebend. Die Handlungen und Aussagen der Figuren blieben verständig und nachvollziehbar oder mysteriös, je nachdem wie ihre jeweiligen Charaktere angelegt waren. Das Ganze wird zudem immer wieder mit humorvollen Sätzen oder Passagen aufgelockert, was das teils düstere Thema gut auflockert und den Lesespaß steigert.
Das Ende hat mich – wie schon bei Pias letzten Fällen – völlig überraschend getroffen, was ja wohl zusätzlich lobenswert ist und die Lust auf ein weiteres Buch der Reihe erhöht!

Alles in allem ist das wieder mal ein gelungener, spannender Krimi, der sich mit dem wohl für Pia bisher persönlichsten Fall auseinander setzt – es geht schließlich um ihre Freundin. Für jeden Krimiliebhaber zu empfehlen, das Buch wurde sehr zufriedenstellend umgesetzt und übersteigt – wieder einmal – meine Erwartungen!

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Nele33 Nele33

Veröffentlicht am 03.05.2020

Leichte Krimikost

Bei Ostseegruft handelt es sich um den 15. Fall um Pia Korittki und ihr Team. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, einzig das Privatleben des Ermittlerteams baut aufeinander auf.

Diesen Fall ... …mehr

Bei Ostseegruft handelt es sich um den 15. Fall um Pia Korittki und ihr Team. Die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen, einzig das Privatleben des Ermittlerteams baut aufeinander auf.

Diesen Fall kann man als Pias persönlichsten Fall bezeichnen. Als ihre ehemalige Schulfreundin Kirsten durch einen Unfall ums Leben kommt, besucht Pia deren Beerdigung. Zu ihrer Fassungslosigkeit gesellt sich schnell Misstrauen als ein Unbekannter auf der Beerdigung auftaucht und den Unfall vehement negiert. Pias Ermittlerinstinkt ist geweckt. Ihr Vorgesetzter hält jedoch nicht sehr viel von ihren Ansätzen und gibt ihr nur ein paar Stunden Zeit Ergebnisse zu bringen um eine Ermittlung einzuleiten. Pia begibt sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit und Jugend. Hatte Kirsten was zu verstecken, inwieweit weiß ihr Mann mehr über den Vorfall. AUch Kirstens Bruder macht sich durch sein plötzliches Verschwinden verdächtig. Als dann auch noch eine Leiche auftaucht, wird es zusehends kompliziert.

Für mich war es der 15 Fall mit Pia und ihrem Team und ich hatte mich sehr auf die Lektüre gefreut- leider wurden meine hohe Erwartungen an das BUch und die GEschichte nicht wirklich erfüllt. Der Schreibstil von Eva Almstädt liest sich wie gewohnt schnell und unkompliziert. Der Fall lässt bei mir zum Ende und in der Auflösung einfach zu viele offene Fragen zurück, so dass ich ein wenig das GEfühl bekam, dass das Ende ziemlich abrupt kam und nicht in Gänze zu Ende gedacht war. Darum kann ich dem Buch nur 3,5 Sterne geben und hoffe einfach auf den nächsten Fall von Pia.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.


Autorin

Eva Almstädt

Eva Almstädt - Autor
© Olivier Favre

Eva Almstädt, 1965 in Hamburg geboren und dort auch aufgewachsen, absolvierte eine Ausbildung in den Fernsehproduktionsanstalten der Studio Hamburg GmbH und studierte Innenarchitektur in Hannover. Seit 2001 ist sie freie Autorin. Die Autorin lebt in Hamburg. 

mehr erfahren