Totenweg
 - Romy Fölck - Hardcover

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20,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Krimis
Hardcover
412 Seiten
Ab 16 Jahren
ISBN: 978-3-7857-2622-8
Ersterscheinung: 23.02.2018

Totenweg

(95)

In einer Herbstnacht wird der Vater der Polizistin Frida brutal niedergeschlagen und liegt seither im Koma. Ein Mordversuch? Sie kehrt in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch zurück, auf den Obsthof ihrer Eltern, wo sie auf Kriminalhauptkommissar Haverkorn trifft. Beinahe zwanzig Jahre sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen, seit dem Mord an Fridas bester Freundin Marit, der bis heute nicht aufgeklärt werden konnte. Frida fällt die Rückkehr ins Dorf schwer: die Herbststürme, die Abgeschiedenheit, das Landleben zwischen Deichen, Marsch und Reetdachhäusern. Ihre alte Schuld scheint sie hier zu erdrücken: dass sie Marits Mörder kennt, aber niemandem davon erzählte …


 

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Pressestimmen

„Der atmosphärisch dichte Roman, der nicht an Nebel und Sturm spart, fesselt nicht zuletzt wegen seiner souveränen Gratwanderung zwischen den Zeiten. […] Applaus für Romy Fölck. Für einen verheißungsvollen Serienauftakt." 
Totenweg ist ein richtig toller Schmöker geworden, der einem tatsächlich den Nachtschlaf rauben kann. […] Ich bin mir sicher, der Name Romy Fölck spielt in den Bestsellerlisten demnächst in der gleichen Liga wie Nele Neuhaus & Co.“ 
„Die junge Polizistin Frida Paulsen und der alternde Kommissar Haverkorn - Beide haben interessante Hintergrundgeschichten, die nur so nach und nach aufgeblättert werden. Daraus ergibt sich eine gute Reibung zwischen den Figuren, eine Spannung, die ganz am Schluss erst gelöst wird."
„Die beiden Ermittler haben das Zeug zu Serienhelden.“
„Romy Fölcks lebhafte Sprache bewegt den Leser dazu mitzufühlen und macht neugierig auf ihre weiteren Bände der Krimiserie“

Rezensionen aus der Lesejury (95)

PMelittaM PMelittaM

Veröffentlicht am 20.02.2018

Reihenauftakt mit zwei sehr unterschiedlichen Ermittlern

Die Polizistin Frida Paulsen muss unerwartet zurück in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch, ihr Vater wurde niedergeschlagen und ringt mit dem Tod. Doch nicht nur das macht Frida zu schaffen, denn Erinnerungen ... …mehr

Die Polizistin Frida Paulsen muss unerwartet zurück in ihr Heimatdorf in der Elbmarsch, ihr Vater wurde niedergeschlagen und ringt mit dem Tod. Doch nicht nur das macht Frida zu schaffen, denn Erinnerungen an ihre beste Freundin Marit, die 18 Jahre zuvor ermordet wurde, werden in ihr wach.

Auch Bjarne Haverkorn hat den Mord an Marit nicht vergessen, da es ihm bis heute nicht gelungen ist, ihn aufzuklären. Der Anschlag auf Fridtjof Paulsen bringt auch ihn zurück in die Elbmarsch und eröffnet ihm eine weitere Chance darauf, Marits Mörder zu finden.

Romy Fölck startet mit diesem Roman eine neue Reihe um die beiden sehr unterschiedlichen Polizisten. Bjarne ist schon viele Jahre bei der Kriminalpolizei, bis zu seiner Pensionierung sind es nur noch ein paar Jahre. Frida dagegen war einige Jahre Streifenpolizistin und ist nun auf dem Sprung zur Kriminalpolizei. Treffen sie sich hier noch zufällig am selben Fall, in den Frida außerdem persönlich involviert ist, kann man gespannt sein, wie sich die beiden als Team machen werden.

Sowohl Frida als auch Bjarne gehören zum Typ Ermittler mit schwierigem Privatleben. Vor allem Bjarne hat es nicht leicht, seine Ehe ist schwierig und mit seinem Selbstwertgefühl steht es nicht zum besten. An Frida sind die Erlebnisse rund um den Mord an Marit nicht spurlos vorbeigegangen, manches wird sie noch aufarbeiten müssen. Man darf gespannt sein, wie sich das Privatleben der beiden entwickeln wird. Während ich Bjarnes Handlungen und Gedanken im wesentlichen nachvollziehen kann, habe ich mit Frida so meine Probleme. Sie ist schon länger Polizistin und sollte manche Verhaltensmuster verinnerlicht haben. Vor allem ihre Alleingänge stören mich.

Der Fall bietet eine Menge Möglichkeiten zum Mitraten und wartet mit einigen überraschenden Wendungen auf. Für mich waren es ein paar Überraschungen zu viel, vor allem auch ein oder zwei unnötige – so etwas mag ich nicht so gern, das wirkt in meinen Augen zu aufgesetzt. Die Auflösung am Ende ist aber okay.

Besonders gut gefällt mir das Setting. Über die Elbmarsch wusste ich vorher nichts, jetzt habe ich Lust, einmal dorthin zu fahren.

Insgesamt hat mir der Roman gut gefallen, ich werde die Reihe auf jeden Fall weiter verfolgen. Von Romy Fölck kannte ich bisher nur Kurzgeschichten, sie konnte mich nun auch mit einer längeren Form überzeugen. Wer gerne deutsche Kriminalromane mit Lokalkolorit liest, vor Ermittlern mit Privatproblemen nicht zurückschreckt und gerne miträt, könnte an diesem Roman Gefallen finden. Von mir gibt es hoffnungsvolle 4 Sterne.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.

Frechdaechsin1978 Frechdaechsin1978

Veröffentlicht am 20.02.2018

Spannung pur !!!!!

Ein wahnsinnig gut gemachter Kriminalroman,der von einer jungen Frau namens Frieda handelt,welche ihre Kindheit und Jugend in der Elbmarsch verbracht hat.
Da ihre beste Freundin Merit im Teenageralter ... …mehr

Ein wahnsinnig gut gemachter Kriminalroman,der von einer jungen Frau namens Frieda handelt,welche ihre Kindheit und Jugend in der Elbmarsch verbracht hat.
Da ihre beste Freundin Merit im Teenageralter umgebracht wird und der Mörder noch frei herumläuft,schicken ihre Eltern sie auf ein Internat,wo sie den Rest ihrer Jugend verbringt,um dann nach Hamburg zu gehen um Polizistin zu werden.
Nachdem ihr Vater eines Nachts hinterrücks niedergeschlagen wurde,kehrt sie zurück ins Haus ihrer Kindheit,zu ihrer Mutter und muss sich nicht nur um diese,sondern auch um Haus und Hof kümmern,da der Vater Landwirtschaft betreibt und mit Äpfeln handelt. Genau da kommt natürlich alles wieder hoch,der Mord an ihrer Freundin, ihre erste Liebe Jasper, ihre Kindheit überhaupt und das teilweise schwierige Verhältnis zu ihren Eltern. Dann trifft sie auch noch auf Ermittler Haverkorn,der damals schon die Ermittlungen um ihre ermordete Freundin Marit geleitet hat und jetzt die Ermittlungen im Falle ihres Vaters übernimmt und nebenher aber auch den alten Fall noch mal aufrollt,der ihn nie hat ruhen lassen. Man erfährt auch dass es ihm privat nicht so gut geht,das es in seiner Ehe mehr als kriselt und seine Frau nach der Abtreibung des gemeinsamen Kindes schwer depressiv ist.
Anfangs ist Frieda Haverkorn gegenüber sehr diztanziert,da sie denkt den Mörder die ganzen Jahre über gedeckt zu haben,was sich nachher aber als Fehler herausstellt und so werden sich Haverkorn und Frida doch noch sympathisch. Im Endeffekt ziehen Sie an einem Strang und versuchen das Geschehene von damals, genauso wie das heutige zusammen zu klären.

Ich muss sagen mich hat dieser Roman von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt.Frieda und Haverkorn waren mir sehr sympathisch,auch wenn man Anfangs nicht wusste was man von Frida halten soll,da sie ja den angeblichen Mörder nicht preisgegeben hat.Ich finde Romy Fölck hat die Elbmarsch und die Geschichte darum herum mit so viel Liebe zum Detail erzählt,dass man sich alles wirklich gut vorstellen konnte man hat den Totenweg,die Apfelwiesen und alles darum herum bildlich vor sich gesehen. Die Figuren waren sehr gut beschrieben,ich bin in diesen Roman förmlich hinein gesunken.Die Spannung zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch. Mich hat wirklich nur eine Kleinigkeit gestört und das war zum Ende hin,als Frieda im Schuppen überwältigt wird und man nur durch ihre Erzählung erfährt was da vor sich gegangen ist. Diesen Teil der Geschichte hätte Romy Fölck noch mit ein paar Sätzen mehr beschreiben können,aber das ist Kritik auf höchstem Niveau. Am Ende des Romans gibt es noch eine Leseprobe zum zweiten Teil um Haverkorn und Frieda und ich bin jetzt schon gespannt wie es um die beiden weiter geht und weiß dass ich mir dieses Buch auf jeden Fall holen werde,weil mich die Geschichte nicht loslässt und ich wissen muss wie es um die beiden weitergeht.Ich kann dieses Buch jedem der einen guten Kriminalroman lesen möchte nur empfehlen,ebenso wie Leuten die die Elbmarsch lieben oder dort zu Hause sind.
Danke noch mal an Romy für diese tolle Leserunde,es hat wahnsinnig Spaß gemacht ihr Buch in den Händen halten zu dürfen und ich wünsche ihr für Ihren zweiten Roman alles Gute und hoffe sie bleibt uns als Autorin noch lange erhalten.

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Gaby2707 Gaby2707

Veröffentlicht am 20.02.2018

Viele Blicke zurück

Frida Paulsen bereitet sich auf die Abschlussprüfung an der Polizeiakademie vor, als sie ein Anruf ihrer Mutter erreicht. Ihr Vater wurde brutal zusammengeschlagen und liegt im Krankenhaus im Koma. Obwohl ... …mehr

Frida Paulsen bereitet sich auf die Abschlussprüfung an der Polizeiakademie vor, als sie ein Anruf ihrer Mutter erreicht. Ihr Vater wurde brutal zusammengeschlagen und liegt im Krankenhaus im Koma. Obwohl sie nichts in ihre alte Heimat zieht, muss sie ihrer Mutter beistehen. Da kommen die Erinnerungen an die Jugend zurück. Ihre beste Freundin Marit, damals 14 Jahre alt, wurde in Deichgraben in einem alten Schuppen am Totenweg ermordet; ihr Mörder nie überführt. Aber Frida hat dem damals ermittelnden Kommissar Bjarne Haverkorn nicht alles erzählt. Nun treffen sie hier wieder aufeinander. Haverkorn, der seinen ersten Fall als leitender Ermittler nie hat abschließen können, hadert noch immer damit, dass genau dieser Fall ihn an seinem Fortkommen gehindert hat.

Der intensive, mitreißende, trotzdem leicht zu lesende Schreib- und Erzählstil von Romy Fölck hat es mir sehr schwer gemacht, den Krimi immer mal wieder aus der Hand zu legen. Ich bin schnell mittendrin in der etwas düsteren Gemeinschaft der kleinen Gemeinde Deichgraben in der Elbmarsch und lerne die kleinen Geheimnise, die jeder mit sich trägt, kennen.
Die 31-jährige Frida ist mir von Anfang an sympathisch, obwohl sie etwas verschlossen wirkt. Ich bewundere sie, wie sie die Geschäfte des Apfelhofes in die Hand nimmt um ihren Heimathof zu retten. Durch sie und ihre Gedanken, die immer wieder in die Vergangenheit wandern, lerne ich einige Personen des Dorfes noch näher und besser kennen. Wobei ich alle Handelnden sehr gut ausgearbeitet und menschlich gut dargestellt und für mich vorstellbar empfinde.
Mit dem wortkargen, eigenbrödlerischen Bjarne hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, die sich aber schnell gelegt haben. Er ist ein, wie ich es empfinde, sehr einfühlsamer Mann, der sich an seinen privaten Problemen, die er übrigens schnellstens lösen sollte, aufreibt.
Der Spannungsbogen wird von Anfang an sehr hoch gespannt und hält sich, auch wenn es mal etwas ruhiger zugeht, sehr gut bis zum Schluss. Obwohl Bjarne wegen des Überfalls auf Fridtjof Paulsen in der Elbmarsch ist, zielt doch alles auch auf den Cold Case von vor 20 Jahren zurück. Ich bekomme immer wieder Informationen, die mich auf falsche Wege leiten. Eine weitere Leiche taucht auf, die wieder in eine andere Richtung weist. Ich hatte selten so viele Fragen, die sich schlussendlich alle nach und nach aufgelöst und zu meiner Zufriedenheit geklärt haben.
Obwohl die Landschaft und die Umgebung keine sehr goße Rolle spielen, habe ich die vielen Apfelbäume auf den verschiedenen Höfen vor Augen und den Duft der Äpfel in der Nase.

Ich habe einen spannenden, interessanten Krimi lesen dürfen, bei dem mich einige Wendungen immer wieder verwirrt haben. 3 Fälle konnten gelöst werden und ich habe fleißig mit rätseln und spekulieren können.
Und nachdem ich die LP zum nächsten Fall habe lesen können, bin ich schon voll gespannter Vorfreude auf die weitere Zusammenarbeit von Bjarne Haverkorn und Frida Paulsen.

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LeseLisi LeseLisi

Veröffentlicht am 20.02.2018

Mörderjagd in der Elbmarsch

Wir dürfen die junge Kommissar-Anwärterin Frida begleiten, zurück in ihre Heimat, an den Ort, an dem vor vielen Jahren ihre beste Freundin ermordet wurde. Ihr Vater wurde nun auf dem selben Feldweg niederschlagen ... …mehr

Wir dürfen die junge Kommissar-Anwärterin Frida begleiten, zurück in ihre Heimat, an den Ort, an dem vor vielen Jahren ihre beste Freundin ermordet wurde. Ihr Vater wurde nun auf dem selben Feldweg niederschlagen - ein Mordversuch? Der selbe Kommissar wie damals, Kommissar Haverkorn, ermittelt wieder. Auch für ihn war der damalige Mord ein Wendepunkt: Er war damals frisch der Chef der Mordermittlung, konnte den Fall nicht lösen und trat wieder zurück. Er hat sich nie von diesem Rückschlag erholt und versucht nun wieder den Fall von damals zu lösen.
Diese beiden Ermittler - die damals Gegenspieler waren, denn Frida hat gelogen - arbeiten nun zusammen um den zu finden, der Fridas Vater niedergeschlagen hat und den Mörder von damals.
Als Frida zurückkommt überschlagen sich die Ereignisse und alles bricht wieder über sie herein. Alles was sie über die Menschen, die sie kannte, zu wissen glaubte, wird auf den Kopf gestellt. Nach und nach finden sie immer mehr heraus und es passiert immer mehr. Aber genug - ich will hier nicht zu viel verraten.
Der Krimi ist sehr spannend geschrieben. Wir erfahren die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Haverkorn und von Frida. Beide lassen uns auch in ihr Privatleben blicken und wir lernen sie gut kennen. Das lässt den Leser besonders mit beiden mitfühlen. Dadurch werden die Geschehnisse noch spannender.
Die Sprache und der Erzählstil sind sehr rasant und abwechslungsreich. Die Dialoge sind intensiv und gut ausgearbeitet.
Insgesamt ein sehr guter Krimi, der auf mehr hoffen lässt. Wir haben unsere beiden Ermittler gerade erst kennengelernt und werden hoffentlich noch viele Fälle mit ihnen erleben dürfen.

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classique classique

Veröffentlicht am 19.02.2018

"Cold Case"

Der Kriminalroman "Totenweg" umfasst 380 Seiten, auf 30. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Frida Paulsen, Anfang 30, lebt in Hamburg, sie hat 2015 nach 4 Jahren im Streifendienst, ein Studium an der Polizeiakademie ... …mehr

Der Kriminalroman "Totenweg" umfasst 380 Seiten, auf 30. Kapiteln.

Kurzer Plot:

Frida Paulsen, Anfang 30, lebt in Hamburg, sie hat 2015 nach 4 Jahren im Streifendienst, ein Studium an der Polizeiakademie begonnen, und ist die Beste im Fach Kriminalistik. Frida ist eine der ältesten Studentinnen, und will es zur Kriminalpolizei schaffen.

Eines Nachts bekommt sie einen Anruf aus dem Krankenhaus, ihr Vater Fridtjof Paulsen, wurde niedergeschlagen, und hat ein Schädel-Hirn-Trauma.

Frida fährt von Hamburg nach Deichgraben, das Dorf ihrer Kindheit, und dort ist auch der Viehstall, wo Marit Ott, ihre beste Freundin, 1998 ermordet wurde. Marit war damals 14 Jahre alt, und ihr Mörder wurde nie gefunden.

Ausgerechnet Kriminalhaupftkommissar Bjarne Haverkorn, jetzt Ende 50, hat den Fall von Fridtjof Paulsen zugeteilt bekommen. Er hatte vor 18 Jahren die Mordermittlungen um Marit Ott geleitet, und auch Frida vernommen, die ihm aber offenbar bis heute etwas verheimlicht hat.

Nun begegnen sie sich wieder, und Haverkorn nimmt es zum Anlass, den "Cold Case" wieder rauszuholen, mit der Hoffnung, dass Frida vielleicht doch noch redet.

Frida nimmt Urlaub, um ihrer Mutter beistehen zu können, ihr Vater liegt im Koma. Ein Schuldschein für einen Darlehnsvertrag taucht auf, den Heinrich Schucht, ein skrupelloser Bauer, bei Frida einlösen will. 50 000 Euro Schulden... Frida bekommt Hilfe von Jesper Ahlens, einem Freund aus Kindertagen, von ihm hat sie ihren ersten Kuss erhalten, und sie haben sich 18 Jahre lang nicht gesehen.

Frida versucht den Hof ihrer Eltern am Laufen zu halten, Hagen Krohn, der Vorarbeiter ihres Vaters, und dessen Sohn, Sven, arbeiten nach einem Schreit nicht mehr auf dem Hof, und die polnischen Saisonarbeiter, wurden von ihrem Vater noch nicht bezahlt....

Frida bekommt anonyme Drohanrufe, sie solle verschwinden, und es taucht immer wieder ein seltsames Graffiti auf, "ein flammendes Auge".

Dann brennt die Motorenhalle auf den Hof der Paulsens nieder, und ein polnischer Saisonarbeiter kommt ums Leben. Und im Beton der Motorenhalle wird ein 20 - 40 Jahre altes Skelett gefunden.

Haverkorn und Frida arbeiten trotz anfänglichen Differenzen immer enger zusammen...

Mein Fazit:

Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn, sind sehr interessante Persönlichkeiten. Die beiden begegnen sich in dieser Geschichte, mit der Zeit, immer mehr auf Augenhöhe.

Die Story ist von Anfang an spannend, und man Rätsel als Leser mit, um die einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen zusammenzubringen.

Es gibt einige Überraschungen, mit denen man nicht rechnet. Ich freue mich, dass die Geschichte von Frida und Bjarne, in einer geplanten Reihe, weiter erzählt wird.

Ein gelungener Kriminalroman, den man beim Lesen nicht aus der Hand legen möchte, da immer wieder unvorhersehbare Dinge passieren.

5. Sterne!

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Autorin

Romy Fölck

Romy Fölck - Autor
© Kerstin Petermann

ROMY FÖLCK wurde 1974 in Meißen geboren. Sie studierte Jura, ging in die Wirtschaft und arbeitete zehn Jahre für ein großes Unternehmen in Leipzig. Mit Mitte dreißig entschied sie, ihren großen Traum vom Schreiben zu leben. Sie kündigte Job und Wohnung und zog in den Norden. Mit ihrem Mann lebt sie heute in einem Haus in der Elbmarsch bei Hamburg, wo ihre Romane entstehen. Ihre Affinität zum Norden kommt nicht von ungefähr, verbrachte doch ihr Vater seine ersten Lebensjahre in …

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