Verborgen im Gletscher
 - Arnaldur Indriðason - Hörbuch

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16,00

inkl. MwSt.

Lübbe Audio
Krimis
Hörbuch (CD)
321 Minuten
4 CDs
Ab 14 Jahren
ISBN: 978-3-7857-8050-3
Ersterscheinung: 31.10.2019

Verborgen im Gletscher

Gelesen von Walter Kreye

(42)

Die Gletscher auf Island schmelzen und fördern dunkle Geheimnisse zutage …

In den Tiefen des Langjökull-Gletschers wird die Leiche eines seit Jahrzehnten vermissten Mannes entdeckt. Damals wurde die Suche nach ihm eingestellt. Zwar verdächtigte man seinen Kollegen, aber die Beweise fehlten. Der Fund des Vermissten reißt nun alte Wunden auf, auch bei Kommissar Konráð, der damals erfolglos ermittelt hatte. Inzwischen ist er pensioniert, will jedoch den Angehörigen endlich Gewissheit verschaffen. Der Fall gewinnt an Brisanz, als ein junger Mann, der womöglich als Kind dem Mörder begegnet war, auf ungeklärte Weise bei einem Autounfall ums Leben kommt. Konráð ermittelt unter Hochdruck ...

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Rezensionen aus der Lesejury (42)

Readaholic Readaholic

Veröffentlicht am 07.11.2019

Papier ist geduldig

Eine deutsche Reisegruppe, die einen isländischen Gletscher besucht, entdeckt durch Zufall eine Leiche. Es handelt sich um den seit Jahrzehnten vermissten Sigurvin, der offensichtlich ermordet wurde. Hjaltin, ... …mehr

Eine deutsche Reisegruppe, die einen isländischen Gletscher besucht, entdeckt durch Zufall eine Leiche. Es handelt sich um den seit Jahrzehnten vermissten Sigurvin, der offensichtlich ermordet wurde. Hjaltin, der als Hauptverdächtiger galt, beteuerte damals seine Unschuld und auch jetzt, kurz vor seinem Tod, bleibt er dabei, dass er mit dem Verschwinden des Mannes nichts zu tun hatte.
Kommissar Konrad war damals mit dem Fall befasst. Mittlerweile ist er zwar pensioniert, aber er ermittelt trotzdem, zumal ihm sein Rentnerdasein ziemlich langweilig ist. Er befragt alte Zeugen und Personen, die damals durchs Raster gefallen waren. Dabei stößt er auf einen weiteren Todesfall und entdeckt Verbindungen zwischen den beiden Fällen.
Was sich wie ein interessanter Cold Case anhört, ist leider eine ziemlich schleppend erzählte Geschichte, der es an Spannung fehlt. Mühsam zusammengetragene Puzzleteile und eine Fülle an Handlungssträngen, von denen die wenigsten überhaupt etwas mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Wir erfahren viel über Konrads unglückliche Kindheit mit einem kriminellen Vater, sein zerrüttetes Verhältnis zur Mutter sowie über den Rest der Familie. Trotz der ausführlichen Beschreibungen blieben mir die Personen fremd. Auch Konrads frühere Kollegen bleiben blass und machen größtenteils einen äußerst unsympathischen Eindruck.
Ich habe bisher jedes von Indridasons zahlreichen Büchern gelesen. Seine frühen Bücher waren spannend und mitreißend, den letzten zwei oder drei fehlte es schon an Spannung. Aber mit „Verborgen im Gletscher“ verabschiede ich mich aus der Gruppe der Indridason-Leser. Ich habe mich durch das Buch gequält und kann es nur Leuten empfehlen, die Probleme mit dem Einschlafen haben.

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Havers Havers

Veröffentlicht am 06.11.2019

Zwiespältiges Leseerlebnis

„Verborgen im Gletscher“ ist der Auftakt einer neuen Reihe des hierzulande durch seine Kriminalromane mit Kommissar Erlendur bekannt gewordenen Isländers Arnaldur Indriðason. Im Zentrum steht Konráð, Kommissar ... …mehr

„Verborgen im Gletscher“ ist der Auftakt einer neuen Reihe des hierzulande durch seine Kriminalromane mit Kommissar Erlendur bekannt gewordenen Isländers Arnaldur Indriðason. Im Zentrum steht Konráð, Kommissar im Ruhestand, der mit einem Fall aus der Vergangenheit konfrontiert wird.

Eine Touristengruppe stößt bei einer Gletscherwanderung auf die Leiche eines langjährig Vermissten, dessen Verschwinden nie zweifelsfrei aufgeklärt werden konnte. Zwar gab es einen Verdächtigen, der schlussendlich dafür auch verurteilt wurde, aber Kommissar Konráð, einer der Ermittler in diesem Fall, war nie von dessen Schuld überzeugt.
Inzwischen ist er pensioniert, aber man hat nicht den Eindruck, dass er den Ruhestand genießt und mit seiner Freizeit etwas anzufangen wüsste. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, auch weil ihn dieser „Cold Case“ noch immer umtreibt, dass er die Gelegenheit ergreift und auf eigene Faust und ohne Autorisierung ermittelt. Könnte eventuell ein tödlicher Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, der auf den ersten Blick nichts mit dem Toten im Gletscher zu tun hat, Licht ins Dunkel bringen?

Aber - jetzt wird es unglaublich zäh. Konráð geht Hinweisen nach, führt Gespräche mit allen möglichen Leuten, die sich an diese zurückliegenden Ereignisse erinnern oder eventuell etwas wissen könnten. Zeitliche Sprünge, Personen über Personen, Spuren, die ins Leere führen, mehr dazu gedacht, den Leser zu verwirren als Licht ins Dunkel zu bringen. Alles in allem langatmige Tempokiller, die den Lesefluss hemmen. Dazu dann völlig unmotivierte Bemerkungen, keine Erklärungen, über die isländische Finanzkrise und das Schmelzen der Gletscher, die weder etwas zum Fortgang der Handlung beitragen noch in irgendeiner Weise Atmosphäre schaffen. Interessanter waren da schon die Ausflüge in die Vergangenheit des Protagonisten, die das Interesse des Lesers zumindest im Ansatz wecken. Erst im letzten Drittel kommt so etwas wie Konzentration auf das Wesentliche auf, ziehen sowohl Tempo als damit auch Spannung an und führen letzten Endes zu einem halbwegs befriedigenden Abschluss des Falls.

Alles in allem für mich ein eher zwiespältiges Leseerlebnis: langatmig, behäbig, unspektakulär, mit verhaltener Spannung und ohne die typischen Kennzeichen der nordischen Kriminalromane. Löst seine Versprechen leider nur in Ansätzen ein.

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Mattiasbuecherecke Mattiasbuecherecke

Veröffentlicht am 24.01.2020

solider Kriminalroman

Seit ich das erste Buch von Arnaldur Indridason gelesen habe, bin ich Fan seiner Werke. Umso gespannter war ich natürlich, als dieses Buch angekündigt wurde.

Eins hat mich allerdings irritiert:
Wieso ... …mehr

Seit ich das erste Buch von Arnaldur Indridason gelesen habe, bin ich Fan seiner Werke. Umso gespannter war ich natürlich, als dieses Buch angekündigt wurde.

Eins hat mich allerdings irritiert:
Wieso ist das eine neue Reihe um Konrad, wo es doch bereits einem Buch gibt, in dem er als Rentner ermittelt?

Die Geschichte ansich finde ich interessant, allerdings muss ich auch sagen, dass es an manchen Stellen ein paar Längen hatte, die ich so von Arnaldur Indridason nicht kenne.

Nichts desto trotz hat mich dieses Buch gut unterhalten, und ich hatte es dementsprechend schnell durch.

Die Bücher von Indridason sind ja dafür bekannt, dass sie sich häufig mit sogenannten "Cold Cases" sind, d.h. Fälle, die vor langer Fall nicht gelöst werden konnten.

Ich persönlich finde das sehr interessant.

Fazit

Ein gelungener Kriminalroman, der noch Luft nach oben lässt.

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Gavroche Gavroche

Veröffentlicht am 31.12.2019

Gletschertod

Durch den Klimawandel kommt es in Island dazu, dass ein Gletscher schmilzt und so entdeckt eine Touristengruppe eine Leiche. Hierbei handelt es sich um Sigurvin, einen Geschäftsmann, der seit numehr dreißig ... …mehr

Durch den Klimawandel kommt es in Island dazu, dass ein Gletscher schmilzt und so entdeckt eine Touristengruppe eine Leiche. Hierbei handelt es sich um Sigurvin, einen Geschäftsmann, der seit numehr dreißig Jahren als vermisst gilt. Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen und zwar von Konrad, der zwar mittlerweile im Ruhestand hat, aber ganz viel Zeit für Befragungen etc hat. Der damals verdächtige Hjaltalin sitzt erneut in Untersuchungshaft, ist aber schwer krank und beteuert weiterhin seine Unschuld.
Es handelt sich hier um einen eher ruhigen Krimi, der sich viel Zeit lässt und Raum für Beschreibungen und Erzählstränge lässt. Die Auflösung ist gut nachvollziehbar.

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sunny-girl sunny-girl

Veröffentlicht am 15.12.2019

Düster und spannend

Im Gletscher taucht die Leiche des seit Jahrzehnten vermissten Geschäftsmanns auf. Kommissar Konrad hat damals ermittelt und auch heute als Rentner lässt ihn der Fall nicht los. Denn der Täter konnte nicht ... …mehr

Im Gletscher taucht die Leiche des seit Jahrzehnten vermissten Geschäftsmanns auf. Kommissar Konrad hat damals ermittelt und auch heute als Rentner lässt ihn der Fall nicht los. Denn der Täter konnte nicht ermittelt werden. Konrad fängt auf eigene Faust an nach neuen Anhaltspunkten zu suchen. Zumal er auch auf einen unklaren Verkehrsunfall stößt.
Das Buch wird fast ausschließlich aus Sicht von Konrad erzählt. Es werden nicht nur die aktuellen Ereignisse erzählt, sondern er reflektiert sein Leben. Man erfährt viel von seiner Jugend und sein Verhältnis zu seinen Vater und über seine verstorbene Frau.
Dem Autor gelingt die Charakterisierung der Akteure sehr gut. Auch lässt er aktuelle Probleme in Island mit einfließen. Die Krimihandlung plätschert so vor sich hin. Die Spannung wird eher durch die zwischenmenschlichen Beziehungen erzeugt.
Das Buch ist nicht für Liebhaber rasanter Thriller. Wer einen ruhigen Krimi mit skandinavischen Touch sucht, ist hier gut bedient.

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Autor/Sprecher

Arnaldur Indriðason

Arnaldur Indriðason - Autor
© Jóhann Páll Valdimarsson

Arnaldur Indriðason, 1961 geboren, graduierte 1996 in Geschichte an der University of Iceland und war Journalist sowie Filmkritiker bei Islands größter Tageszeitung Morgunbladid.

Heute lebt er als freier Autor mit seiner Familie in Reykjavik und veröffentlicht mit sensationellem Erfolg seine Romane. Arnaldur Indriðasons Vater war ebenfalls Schriftsteller.

1995 begann er mit Erlendurs erstem Fall, weil er herausfinden wollte, ob er …

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Sprecher

Walter Kreye

Walter Kreye - Sprecher
© Bastei Lübbe AG

Walter Kreye wurde 1942 in Oldenburg geboren. Er studierte an der Schauspielschule Bochum. Erste Engagements führten ihn nach Hamburg an das Thalia Theater und an das Schauspielhaus, darauf folgten Auftritte an der Schaubühne Berlin sowie den Staatstheatern …

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