Wir sehen uns beim Happy End
 - Charlotte Lucas - Hardcover

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18,00

inkl. MwSt.

Bastei Lübbe
Frauenromane
Hardcover
557 Seiten
ISBN: 978-3-7857-2599-3
Ersterscheinung: 24.11.2017

Wir sehen uns beim Happy End

(56)

Ella liebt Märchen
Aber noch mehr liebt sie Happy Ends. Schließlich gibt es schon genug Schlimmes auf der Welt, wer braucht da noch Geschichten mit schrecklichem Ausgang? Und so schreibt sie sie einfach um, gibt ihnen ein schöneres, nein, das richtige Ende.

Oscar ist traurig
Aber er weiß es nicht einmal. Dann trifft er auf Ella, die möchte, dass auch bei ihm alles gut wird. Nur: Kann man das überhaupt? Einem anderen Menschen ein Happy End schenken? Und was tut man, wenn der das vielleicht gar nicht will?

Ein zauberhafter Roman über das Schicksal, märchenhafte Begegnungen - und die Frage, ob jede Geschichte gut ausgehen muss

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Pressestimmen

„Bittersüßer Pageturner von Star-Autorin Charlotte Lucas.“

Rezensionen aus der Lesejury (56)

Gwendolyn22 Gwendolyn22

Veröffentlicht am 22.11.2017

Herzschmerzlektüre (nicht nur) für kalte Tage!

# Ihr wollt ein Rezept für einen tollen, warmen, klugen und witzigen Frauenroman? #

Hier ist es:

Man nehme

- ein paar tolle, authentische und dennoch kauzige und manchmal echt verquere Figuren, deren ... …mehr

# Ihr wollt ein Rezept für einen tollen, warmen, klugen und witzigen Frauenroman? #

Hier ist es:

Man nehme

- ein paar tolle, authentische und dennoch kauzige und manchmal echt verquere Figuren, deren Entwicklung meist nachvollziehbar ist

- eine schöne, phasenweise traurige Geschichte

- einen tollen Ort (hier: Hamburg)

- Blogeinträge der Protagonistin

- ein superschönes Cover

- eine gute Sprache

- witzige Sprüche

- ein bisschen Romantik

- einen ernsteren Hintergrund

und mixe daraus
„Wir sehen uns beim Happy End“.

Dazu ist natürlich Charlotte Lucas nötig, denn keiner mischt die Zutaten so schön wie sie und verfügt über die nötige Würze. ;-)

Ich hatte das Glück, in der Leserunde mit anderen TeilnehmerInnen über diesen Roman zu diskutieren. Das Schöne ist, dass bei diesem Buch auch wirklich eine gute Diskussion entstand.

Mir hat die Lektüre aufgrund der oben genannten Punkte sehr gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, die Sprache gefällig, dabei aber auch nicht zu platt, und immer wieder flechtet Charlotte Lucas alltagsphilosophische und -psychologische Aspekte ein, kleine Weiheiten des Lebens eben.

Ellas Verhalten konnte ich nicht immer 100%ig nachvollziehen, aber auch sie wuchs mir mit der Anzahl der gelesenen Seiten nach und nach ans Herz. Eine Protagonistin mit Ecken und Kanten, über die ich zu Beginn mehrmals die Augen verdreht habe, die meiner Meinung nach aber eine gute – und für mich nachvollziehbare – Entwicklung durchmacht.

Die Auflösung am Ende ist wirklich wunderbar und hier und da kann man ein paar Tränchen verdrücken.

Gewürzt mit einer guten Prise Romantik ist dieses Buch für mich ein absolutes Wohlfühlbuch!

* → Geilster Spruch: „Don´t feed the trolls!“ *

_Herzlichen Dank für die schöne Leserunde und das tolle, unterhaltsame Buch!

Ich vergebe 4,5 Sterne._



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Kiki-Stella Kiki-Stella

Veröffentlicht am 24.11.2017

Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist der zweite Roman den Wiebke Lorenz unter ihrem Pseudonym Charlotte Lucas veröffentlicht.

Ella liebt das Happy End - nein, falsch. Sie ist eher schon süchtig danach. ... …mehr

„Wir sehen uns beim Happy End“ ist der zweite Roman den Wiebke Lorenz unter ihrem Pseudonym Charlotte Lucas veröffentlicht.

Ella liebt das Happy End - nein, falsch. Sie ist eher schon süchtig danach. Alles muss gut ausgehen. Und ihr Leben scheint auch genauso zu verlaufen. Doch das bleibt nicht so. Irgendwelche Rückschläge muss jeder Mal einstecken. Es ist faszinierend zu sehen, wie Ella damit umgeht.

Die Figur der Ella ist am Anfang doch sehr naiv gestaltet, so dass man sich beim Lesen auch schon einmal an den Kopf schlägt und sich fragt, wie man sich so verhalten kann. Doch genau deshalb hat Ella eine gute Chance, sich weiterzuentwickeln und zu reifen. Auf diesem Weg wird sie von mehreren anderen Personen begleitet, die sehr unterschiedlich sind und dementsprechend auch verschieden agieren. Dennoch war mir persönlich Ella auf Dauer zu anstrengend.

Das Cover ist passend zur Geschichte fröhlich und bunt gestaltet.

Das Buch ist sehr gut geschrieben und lässt sich leicht lesen und ist sehr kurzweilig. Auch die dramatischen Hintergründe wurden von Charlotte Lucas sehr gut recherchiert, sodass man alles gut nachvollziehen kann. Romantik gepaart mit Humor und Drama – eine spitzen Kombination!

Trotz dass die Hauptfigur nicht vollkommen überzeugt hat ist es ein schöner und entspannender Zeitvertreib für den ich gerne 4 Sterne vergebe.

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Hermione27 Hermione27

Veröffentlicht am 21.11.2017

Lektüre fürs Herz

Emilia Faust, genannt Ella, hat als Haushälterin gearbeitet, bis sie Philip traf, ihren Verlobten, mit dem sie seit sechs Jahren zusammenwohnt. Da sie Filme und Bücher mit traurigem Ende nicht leiden hat, ... …mehr

Emilia Faust, genannt Ella, hat als Haushälterin gearbeitet, bis sie Philip traf, ihren Verlobten, mit dem sie seit sechs Jahren zusammenwohnt. Da sie Filme und Bücher mit traurigem Ende nicht leiden hat, hat sie den Blog „Better Endings“ ins Leben gerufen, wo sie alternative – positive – Enden von bekannten Geschichten erzählt und mit der Netzgemeinde teilt.
In ihrem eigenen Leben scheint es jedoch nicht zu einem Happy End zu kommen, denn sie findet heraus, dass ihr Verlobter sie betrügt, und verlässt daraufhin überstürzt die gemeinsame Wohnung.
Von da an überschlagen sich die Ereignisse und sie landet schließlich als Haushälterin bei dem charismatischen Oscar, der sein Gedächtnis bei einem Unfall verloren hat…

Wie schon mit „Dein perfektes Jahr“ ist Charlotte Lucas auch mit „Wir sehen uns beim Happy End“ ein intelligenter Unterhaltungsroman für Frauen gelungen, der sich aufgrund seines locker-flockigen Schreibstils sehr gut lesen lässt. Die Charaktere sind sympathisch, wenn auch Ella zunächst sehr blauäugig erscheint. Sie macht jedoch als Hauptfigur die größte Entwicklung des Romans durch und wächst an sich selbst. Auch die anderen Figuren sind schön gezeichnet und geben der Geschichte das gewisse Etwas. Es gibt sogar am Rande ein Wiedersehen mit den Hauptfiguren aus „Dein perfektes Jahr“.
Sehr schön zu lesen sind die eingestreuten fiktiven Blog-Einträge aus „Better Endings“ im Roman, die die Geschichte beleben und auflockern. Der sehr nette Humor und die oft auftretende Situationskomik, insbesondere in den Dialogen, machen den Roman zur perfekten Urlaubs- und Entspannungslektüre.

Ein wirklich sehr netter Roman fürs Herz!

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Buecherwesen Buecherwesen

Veröffentlicht am 15.01.2018

Für alle die Happy Ends lieben und einer nervigen Protagonistin ihre Art so manches mal verzeihen können.

Inhalt:
Ella lebt in einem Märchen. Sie ist mit dem erfolgreichen Anwalt Philip verlobt und wird bald seine Frau. Sie führt den Haushalt und ist glücklich damit, bis sie etwas in der Reinigung abgibt ... …mehr

Inhalt:
Ella lebt in einem Märchen. Sie ist mit dem erfolgreichen Anwalt Philip verlobt und wird bald seine Frau. Sie führt den Haushalt und ist glücklich damit, bis sie etwas in der Reinigung abgibt und einen Zettel findet auf dem steht, dass Philip sie nicht heiraten darf.
Doch Ella wäre nicht Ella Cinderella, Inhaberin des Blogs "Better Endings" auf denen sie allen Geschichten ein Happy End gibt, wenn sie sich nicht ihr persönliches Happy End zurecht spinnen würde. Doch manchmal kommt es anders als man denkt.

Meine Meinung:
"Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende."
Ella beherzigt ihren Lieblingssatz und versucht aus jeder Situation das Positive zu ziehen. Als sie erfährt, was Philip ihr angetan hat, flüchtet sie und stößt dabei versehentlich Oscar de Witt die Treppe runter. Um sich später nach ihm zu erkundigen fährt sie zu ihm und erneut landet Oscar am Fuße einer Treppe und kann sich an nichts mehr erinnern. Ella stellt sich kurzerhand selbst als Haushälterin ein und versucht nebenbei ihre Zukunft zu regeln.
Ich muss gestehen, dass mir Ella mit ihrem heile-heile-Gänschen-Kram oftmals sehr auf den Senkel ging. Sie drehte sich Tatsachen so, dass sie schön wirkten und hat sich hässliche Situationen wieder glatt und hübsch zurecht gelegt. Ihre Märchenwelt bekam immer wieder Knicke und trotzdem war es, als wenn sie trotzig das Kinn hob, die Augen vor der Wahrheit schloss und hoffte, das so alles gut werden würde.
Nebenbei kümmert sie sich um Oscar, an dessen Misere sie aktuell eine Teilschuld trägt. Sie wühlt in seiner Vergangenheit und versucht sein Leben wieder schön zu machen, doch da gibt es einige Wunden, die nie zu heilen scheinen.
Mir hat überhaupt nicht gefallen, wie weit sich Ella in ihr Lügenkonstrukt verstrickt hatte, aber ich verstehe, warum sie es tat.
Mein Favorit war von Anfang an Oscar, denn obwohl er oftmals herrisch und mürrisch ist, schien er unter dieser harten Schale ein Mann mit großem Herz zu sein. Auch wenn sein Humor sich oft hinter einer verbitterten Maske versteckte, mochte ich seine Art. Philip dagegen hat sich sehr schnell ins Aus geschossen und immer, wenn er in der Geschichte auftauchte, hätte ich ihn am liebsten verscheucht.
Leider scheint sich Ella am Ende in einer aussichtslosen Situation zu befinden. Trotzdem fand ich das Buch super gelungen.
Es gibt Schmerz, Verlust und Wut, aber auch Liebe und Freundschaft.

Fazit:
Für alle die Happy Ends lieben und einer nervigen Protagonistin ihre Art so manches mal verzeihen können.

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carmensbuecherkabinett carmensbuecherkabinett

Veröffentlicht am 12.01.2018

"Er hatte eine ungewissen Vergangenheit, sie eine ungewisse Zukunft ..."

Emilia Faust träumt von einem Happy End. Nicht nur von ihrem eigenen, auch von anderen. Denn was sie überhaupt nicht leiden kann, ist, wenn eine Geschichte kein richtiges Happy End hat. Und so hat sie, ... …mehr

Emilia Faust träumt von einem Happy End. Nicht nur von ihrem eigenen, auch von anderen. Denn was sie überhaupt nicht leiden kann, ist, wenn eine Geschichte kein richtiges Happy End hat. Und so hat sie, nachdem sie ihren Job als Hauswirtschafterin aufgegeben hat, ihren Blog Better Endings ins Leben gerufen.

Auf diesem Blog berichtet sie nicht nur über sich und ihre bevorstehende Hochzeit mit ihrem Verlobten Philip, sondern schreibt zudem für Bücher und Filme alternative Enden, Happy Ends.

Als Philip ihr jedoch nach 6 Jahren gesteht, eine Affäre mit einer Kollegin zu haben, bricht für Ella eine Welt zusammen. Ihr eigenes Happy End scheint in Gefahr. Bei ihrer Flucht aus Philips Haus, stößt sie ausgerechnet mit Oscar zusammen. Einem Mann, der sich nicht mehr an seine Vergangenheit erinnern kann und völlig verzweifelt ist. Kurzerhand beschließt Ella, wenigstens ihm ein Happy End zu verschaffen. Doch das entpuppt sich als schwieriger als zunächst gedacht…

Ella ist eine ganz bezaubernde Protagonistin. Leicht naiv stolpert sie voller Tatendrang, positiven Gedanken und ihrer verzweifelten Suche nach Happy Ends durch das Leben. Als sie Oscar trifft, entwickelt sich die Geschichte zu einem kleinen Krimi, denn natürlich will auch der Leser wissen, was Oscar zugestoßen ist und wie Ella ihm ein Happy End verschaffen kann.

Gebannt verfolgte ich, wie Ella immer verzweifelter wurde, sich in Lügen verstrickte und sie mir dabei wie eine liebe Freundin ans Herz wuchs, der ich gerne unter die Arme gegriffen hätte.

Charlotte Lucas oder auch Wiebke Lorenz schaffte es mit diesem Buch, mich ein zweites Mal zu verzaubern. Ihr Schreibstil konnte mich sofort in seinen Bann ziehen, das Kopfkino lief zur Hochleistung auf und versetzte mich kurzerhand nach Hamburg.

Sogar kleine Einblicke in Ellas Blog gewährt uns die Autorin, wobei ich mich sehr gerne einmal durch die alternativen Enden von Ella geklickt hätte, um zu sehen, wie sie wohl die eine oder andere Geschichte umgeschrieben hat.

Fazit:
Spannend, unterhaltsam und mit Situationskomik angereichert, ist dies nicht nur ein Roman, indem eine Protagonistin immer verzweifelt auf der Suche nach dem Happy End ist, es ist vor allem ein Gute-Laune-Roman, bei dem man sich getrost fallen lassen und in eine zauberhafte Geschichte eintauchen kann. Gerade für die bevorstehenden kalten und dunklen Tage, ist dies das perfekte Buch für ein bisschen mehr Farbe und Freude im tristen Alltagsgrau.

Diese Rezension stammt aus unserer Community Lesejury, in der lesebegeisterte Menschen Bücher vor allen anderen lesen und rezensieren können. Hier kannst du dich kostenlos registrieren.


Autor

Charlotte Lucas

Charlotte Lucas - Autor
© Bertold Fabricius/pressebild.de

Charlotte Lucas ist das Pseudonym von Wiebke Lorenz. Geboren und aufgewachsen in Düsseldorf, studierte sie in Trier Germanistik, Anglistik und Medienwissenschaft und lebt heute in Hamburg. Gemeinsam mit ihrer Schwester schreibt sie unter dem Pseudonym Anne Hertz Bestseller mit Millionenauflage. Auch ihre Psychothriller „Allerliebste Schwester“, „Alles muss versteckt sein“ und „Bald ruhest du auch“ sind bei Kritik und Publikum höchst …

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